Lehrgang "Certified Functional Safety Manager"

Veranstalter
Automobil-Cluster

Veranstaltungsort
Gasthof Fischer, Welser Straße 21 4614 Marchtrenk

Veranstaltungsdatum
06.03.2023 - 16.03.2023
09.00 - 17.00 Uhr

Ansprechperson
Mayrhofer Bettina
E-Mail

Steigende Komplexität in modernen Fahrzeugen führt zu erhöhten Anforderungen in Hinblick auf die Systemplanung. Die funktionale Sicherheit (FuSi) dient zur Einschränkung von Gefährdungen und Fehlfunktionen und deren Auswirkungen. Eine Auslegung automotiver Komponenten nach Ansätzen der ISO 26262 ist somit unverzichtbar.

 

Praxis im Mittelpunkt

  • Kennenlernen der ISO 26262
  • Umgang mit ASIL (Automotive Safety Integrity Level)
  • Der Kurs basiert auf echten Design-Beispielen und wurde von einer Gruppe von Tier 1 im Automotive-Bereich reviewed und pilotiert.
  • Übungen zur Hazard and Risk Analysis, Systemanalyse (FuSiCo, TeSiCo, Diagnosematrix, HSI)
  • SW Safety Design, HW Safety Design
  • Safety Management Themen und rechtliche Rahmenbedingungen

 

Zielgruppe

  • Safety Manager
  • Qualitätsmanager
  • System- und Software-Architekten
  • Projektleiter
  • erfahrene Entwickler, die mit Safety im Design konfrontiert sind

 

Erforderliche Kenntnisse
Die ISO 26262 ist eine internationale Norm für funktionale Sicherheit von elektrischen und/oder elektronischen Systemen, die in Serienfahrzeugen verbaut sind. Daher müssen die Teilnehmer über Kenntnisse im Bereich der Softwareentwicklung oder Elektronik verfügen, um den Übungen und Beispielen folgen zu können.

 

Expertenwissen aus erster Hand
ISCN ist zertifizierter Schulungspartner der ECQA (European Certification and Qualification Association) für die Ausbildung zum ECQA Certified Functional Safety Manager, die auf ISO 26262 basiert und von fast allen führenden Tier 1 der Automotive-Industrie bereits besucht wurde. ISCN ist ein zertifizierter Schulungspartner des VDA QMC für Automotive SPICE Kurse.

 

Zertifikat
Während des Kurses wird die Mitarbeit in den Übungen und die Qualität der Übungsergebnisse bewertet. Alle Teilnehmer:innen, die aktiv ihre Mitwirkung an den Übungen nachweisen und vom Vortragenden mit Hilfe des Kompetenztools positiv beurteilt werden, erhalten das Zertifikat „Functional Safety Manager“. Das Schulungszertifikat wird von einer unabhängigen Zertifizierungsstelle ECQA erstellt. 

 

Ihr Weg zum ECQA Certified Functional Safety Manager
Der Kurs dauert fünf Tage und wird in Blöcken zu zwei bzw. drei Tagen abgehalten. Vor Lehrgangsbeginn sind drei kurze Online-Module zu absolvieren. Die Folien, Unterlagen und das Lernportal sind in Englisch, Kurssprache ist Deutsch. Die Inhalte basieren hauptsächlich auf Automotive-Projekten, die ASIL-D, ASIL-C und ASIL-B eingestuft wurden. Die Teilnehmer:innen werden aktiv in Übungen eingebunden, bei denen die Safety-Prinzipien am eigenen Beispiel und in Fallstudien angewendet werden. Auch die Übungen basieren auf Beispielen realer Automotive-Projekte. In einem „Learning by Doing“-Stil werden Übungen zur Hazard and Risk Analysis, Systemanalyse (FuSiCo, TeSiCo, Diagnosematrix, HSI) durchgeführt, um zu lernen, wie die Safety-Prinzipien im Design zu berücksichtigen sind. Der Kurs erklärt auch SW Safety Design, HW Safety Design, FTAs und FIT Raten. Ebenso werden Safety Management Themen und rechtliche Rahmenbedingungen erklärt.

 

Gebühren

AC-Partner € 2.615,00
Partnerunternehmen in einem Cluster bzw. Netzwerk der Business Upper Austria € 3.399,00
nicht-Partner € 5.230,00

Anmeldeschluss

14.02.2023