Das war die MMS-Academy 2019

Die Vortragenden (v.l.n.r.): Christoph Cludy, Softwareentwickler, KON-CEPT - Bianca Prommer, CEO, GrowFact e.U. - Alexander Hofmann, Studiengangsleiter Game Engineering & Simulation, FH Technikum Wien - Christian Goger, IT Systemintegrator, MAGNA COSMA - Klaus Espernberger, Leiter Development Operations, KON-CEPT - Markus Kropik, CEO & CTO, KON-CEPT - Gerhard Mödl, Hauptarchitekt IT Produktionsprozesse, AUDI AG - Konrad Klein, Hauseigentümer, KON-CEPT
Die Vortragenden (v.l.n.r.): Christoph Cludy, Softwareentwickler, KON-CEPT - Bianca Prommer, CEO, GrowFact e.U. - Alexander Hofmann, Studiengangsleiter Game Engineering & Simulation, FH Technikum Wien - Christian Goger, IT Systemintegrator, MAGNA COSMA - Klaus Espernberger, Leiter Development Operations, KON-CEPT - Markus Kropik, CEO & CTO, KON-CEPT - Gerhard Mödl, Hauptarchitekt IT Produktionsprozesse, AUDI AG - Konrad Klein, Hauseigentümer, KON-CEPT © KON-CEPT

10.07.2019

Auch dieses Jahr wieder trafen sich hochrangige Manager von Automobilwerken und Zulieferern aus IT, Entwicklung und Produktion in Haag in Niederösterreich. In diesem Jahr hat das Symposium „MMS-Academy“ am 28. Juni stattgefunden. Der Expertenkreis war international breit durchmischt, mit Teilnehmern aus Bulgarien, Deutschland, Österreich, Polen und Ungarn.

Die Autoindustrie muss sich in immer kürzeren Zeiträumen neuen Herausforderungen stellen. In den letzten 10 Jahren haben sich am Shop-Floor die sequenzierten Umfänge vervierfacht, die Teilenummern verdreifacht und die Lieferantenstandorte verdoppelt. Neue Visionen in der Produktion werden entwickelt, so kann eine modulare Montage eine Antwort auf die ständig wachsende Komplexität und Variantenvielfalt sein.
 

Herausforderung der modularen Montage

Im ersten Fachvortrag stellte Gerhard Mödl von Audi Ingolstadt in einer beeindruckenden Präsentation die Herausforderungen der angedachten Lösungen für eine Modulare Montage vor. Noch kürzere Regelkreise werden gefordert, variable Montageabfolge und bedarfsabhängige Selbststeuerung von Aufträgen und Ressourcen sind gefragt. Mit der Softwareunterstützung durch MMS by Kon-Cept wird aktuell schon in einem realen Umfeld dieses Konzept getestet und auf Wirtschaftlichkeit, Zeitspreizung, Wandlungsfähigkeit und Skalierbarkeit überprüft.
 

Das Wirkungsfeld von Künstlicher Intelligenz

Zum Thema Applied Machine Learning führte Alexander Hofmann von der FH Technikum Wien aus, wie man von der Aufbereitung der Fragestellung, der Datenauswertung, der treffende Auswahl der Algorithmen bis zur kritischen Evaluation vorgehen soll. Er zeigte auch deutlich auf, wie unterstützend zB. der Diagnosebereich in der Medizin optimiert werden kann aber auch die dunklen Seiten dieser Technologien, wenn vollkommen real aussehende Personenfotos von nicht real existierenden Personen und auch reale Videos von nie stattgefundenen Szenen hergestellt werden können. Das erkennen und nachweisen solcher „negativer Produkte“ ist die nächste Herausforderung für das große Wirkungsfeld von KI. Kon-Cept arbeitet schon mit speziellen KI-Algorithmen um eine vorausschauende, intelligente Überwachung des MMS Systems in der Folge aber auch von vollständigen Anlagen zu schaffen und damit noch wirkungsvoller und rechtzeitiger auf heranwachsende Probleme reagieren zu können, wie Christoph Cludy von Kon-Cept ausführte.
 

Optimiertes Energiemanagement

Ein optimiertes Energiemanagement spart Kosten ohne Effizienz und Effektivität zu beeinträchtigen. Christian Goger von Magna Heavy Stamping Albersdorf erläuterte die Aufgabenstellung im vernetzten Energiemonitoring entlang der ISO50001 Guideline. Klaus Espernberger von Kon-Cept zeigte auf, wie mit MMS by Kon-Cept diese Herausforderungen abgearbeitet und realisiert wurden.

Wie ernst Kon-Cept den Service-Excellence Ansatz nimmt führte Bianca Prommer von GrowFact anhand einer Auswertung der soeben durchgeführten Kundenbefragung aus und verwies aber auch auf die Dilemmata agile Methoden vs. Termindruck oder Flexibilität vs. Einfachheit.

 

MMS-Roadmap: Wo geht die Reise von Kon-Cept hin?

Abgeschlossen wurden die Vorträge von Markus Kropik von Kon-Cept mit einer MMS-Roadmap. Kon-Cept bleibt seiner Mission treu, fragmentierte Prozesse durch integrierte Prozesse mit hoher Produktivität, die zu hochqualitativen Produkten führen, zu ersetzen.

Den idyllischen Rahmen zur Academy bot der Mostviertler Vierkanthof des Gastgebers Kon-Cept in Haag und damit eine top Atmosphäre für ausgedehnte Fachgespräche, und einen unmittelbaren Austausch zwischen dem Software-Hersteller, seinen Kunden, der akademischen Welt und der Beratung.

www.kon-cept.at/