UFOs in Linz gesichtet

UFO-Plattform im Einsatz am Testgelände.  ©Humanetics
UFO-Plattform im Einsatz am Testgelände. ©Humanetics

05.01.2021

Wenn es um autonomes Fahren geht, hat Sicherheit oberste Priorität. Das Linzer Unternehmen Humanetics liefert umfangreiches Prüfequipment, unter anderem den Ultra-Flat Overrunable platform robot – kurz UFO.

Das Werk in Linz produziert seit mehr als 20 Jahren Testgeräte für Fahrzeugsicherheit. Die Spezialisten von Humanetics bieten dafür ein umfangreiches Portfolio an Testgeräten wie selbstfahrende Roboter (Driving Robots) oder eben UFO-Plattformroboter. UFO steht dabei für Ultra-Flat Overrunable. „Mit unserem UFO, das seit mehr als zehn Jahren auf dem Markt ist, sowie unserem Driving Robot sind wir einer der Pioniere in der aktiven Fahrzeugsicherheit. Durch kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Produkte sind wir am Puls der Zeit und stolz darauf, unseren Kunden weltweit einen hohen technischen Standard bieten zu können“, sagt Markus Schmidl, Global Director Sales Active & Passive Safety.


Flexibel und erweiterbar

Mit dem GPS-gesteuerten UFO-System können Fahrzeughersteller die neuesten fortschrittlichen Crash-VermeidungssysEiner der ersten Teilnehmer ist Christian Ott, Bereichsleiter für Informationsmanagement, Organisation und Digitalisierung bei der Banner GmbH: „Damit wir die Anforderungen bei Banner erfolgreich bewältigen können, wurde die Verantwortung für das Aufgabenfeld Digitale Transformation an mich übertragen. Der Lehrgang war für mich eine Möglichkeit, mein Wissen zu erweitern und die Vernetzung mit anderen Digital-Verantwortlichen zu intensivieren.“ Autonomes Fahren wird Realität Aus der Idee einer Testregion für autonome Nutzfahrzeuge entstehen 2018 das Förderprojekt „Testregion Digitrans“, der Verein DigiTrans und 2019 die DigiTrans GmbH, die erste Testregion für Nutzfahrzeuge und Infrastrukturanbieter in Österreich. „Durch die Aktivitäten der ICM beim Fördercall-Workshop konnten wir viele interessante Kontakte knüpfen, aus denen vier Projekteinreichungen entstanden sind. Die DigiTrans GmbH stellt einigen davon die Infrastruktur am Testgelände in St. Valentin zur Verfügung und plant mit anderen erste Tests für autonomes Fahren am Testfeld-Nord auf der A1 und der A7“, sagt Eva Tatschl-Unterberger, die Geschäftsführerin der DigiTrans GmbH. Start-ups inspirieren Leitbetriebe 2018 steht ganz im Zeichen von Digitalisierung und Innovation. Die erste MCI Challenge mit Open-Innovation-Ansatz, bei teme in realen Szenarien testen. Auf der Plattform wird dabei ein crashbarer Fahrzeug-Dummy befestigt. Die Plattform lässt sich mit zahlreichen Add-ons erweitern, wie beispielsweise einer Pfeilrampe für Seitenaufpralltests oder dem VRUKit, einem Ausleger, der Tests mit Fußgänger- und Fahrrad-Dummys erlaubt. Die Black-Series-Version des UFOs erreicht sogar Testgeschwindigkeiten bis 100 km/h.


Mit Crashtest Dummys ins All

Der Driving Robot steuert Lenkung, Bremse und Gaspedal im Testfahrzeug. Dieses kann autonom mit hochpräzisen Messungen von Position, Geschwindigkeit, Beschleunigung, Winkelgeschwindigkeit und mehr auf der Teststrecke navigiert werden. Übrigens gehört die Humanetics CONNECTED DRIVING Austria GmbH zur amerikanischen Konzerngruppe Humanetics Innovative Solutions, dem Weltmarktführer in der Entwicklung von Crashtest Dummys. Das Unternehmen lieferte auch einen wesentlichen Beitrag dazu, dass die Crew der SpaceX DragonKapsel wieder sicher zur Erde zurückkam.