Mitterlehner vertieft Wirtschafts- und Technologie-Austausch mit Iran

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Vizekanzler Mitterlehner traf iranischen Vizepräsidenten Sorena Sattari - Mehrere Vereinbarungen in den Bereichen Automotive, Tourismus, Energie und Technologie unterzeichnet. Fotocredit: BMWFW, Glaser

01.03.2017

Vizekanzler Mitterlehner traf iranischen Vizepräsidenten Sorena Sattari - Mehrere Vereinbarungen in den Bereichen Automotive, Tourismus, Energie und Technologie unterzeichnet

Vizekanzler und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner hat am Dienstagnachmittag in Wien den iranischen Vizepräsidenten Sorena Sattari zu einem Arbeitsgespräch getroffen. "Wir haben die Kontakte zum Iran immer gepflegt und können daher auf eine erfolgreiche Entwicklung unserer Handelsbeziehungen blicken. In den nächsten Jahren wollen wir die Zusammenarbeit weiter vertiefen", sagte Mitterlehner nach dem Treffen im Wirtschaftsministerium. Inhaltlicher Schwerpunkt war die gemeinsame Unterzeichnung einer Reihe von "Memoranda of Understanding" in den Bereichen Automotive, Tourismus, Energie sowie Technologieparks. Der Großteil der iranischen Wirtschaft basiert nach wie vor auf Öl und Gas, weshalb der Iran seine Ressourcen auf Technologie- und Forschungskompetenzen diversifizieren will. "Österreich gehört hier zu den Vorreitern, wodurch sich neue Chancen der Zusammenarbeit anbieten. Indem wir heimische Exporteure unterstützen, sichern und schaffen wir Arbeitsplätze in Österreich ", so Mitterlehner.

Die aktuellen Vereinbarungen sind ein Ergebnis der im Vorjahr unterzeichneten bilateralen "Road Map", mit der Unterstützungsmaßnahmen für den Iran nach dem Abschluss des Wiener Abkommens koordiniert werden. "Gerade für die österreichische Energie- und Umwelttechnikindustrie bietet der Iran großes Potenzial. Die neuen Abkommen ermöglichen Investitionen heimischer Unternehmen in erneuerbare Energieprojekte, wie auch im Wasser- und Abfallmanagement", so Mitterlehner. Auch Vizepräsident Sattari verstärkte den gut funktionierenden Austausch im Wirtschafts- und Forschungsbereich und bedankte sich für die weitere gemeinsame Entwicklung. Der Iran setze auch in Zukunft auf Österreich als starken Innovationspartner.

Das bilaterale Außenhandelsvolumen betrug in den ersten elf Monaten des Vorjahres 291 Millionen Euro und hat damit bereits das Gesamtergebnis des Vorjahres übertroffen. Die österreichischen Exporte sind in diesem Zeitraum um vier Prozent auf 235 Millionen Euro gestiegen. Österreich verzeichnet mit dem Iran traditionell ein Außenhandelsaktivum von zuletzt 179 Millionen Euro.

 

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