Initiative Connected Mobility und WKO luden zur Zukunftsreise „Connected Mobility & Autonomes Fahren“

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Führung bei Vigem GmbH. © Business Upper Austria

16.04.2018

14 österreichische Unternehmen aus der Automobil- und der IT-Branche reisten am 10. April nach Karlsruhe und Stuttgart, um bei Hightech-Firmen und Future-Labs mehr über die Zukunft der Mobilität zu erfahren. Organisiert wurde die Zukunftsreise vom AußenwirtschaftsCenter der WKO und dem Export Center OÖ gemeinsam mit der Initiative Connected Mobility (ICM) des Automobil- und des IT-Clusters.

Vernetztes und autonomes Fahren standen ganz oben auf der Liste der gezeigten Technologien, für die sich unter anderen oberösterreichische Spezialisten wie ReqPOOL aus Linz, TechMeter aus Hagenberg, Audio Mobil aus Ranshofen und Gruber & Kaja High Tech Metals aus St. Marien interessierten.

 

Karlsruhe und Stuttgart gestalten Zukunft der Mobilität mit

Das Programm der dreitägigen Reise war dicht gedrängt und begann in Karlsruhe mit dem Besuch des Karlsruher Instituts für Technologie und einem Intensivworkshop für die Teilnehmer. Firmenrundgänge bei Vigem und AVL Deutschland erlaubten Einblicke in hoch spezialisierte Testumgebungen für vernetztes Fahren, wie z.B. das Advanced Solution Lab mit vernetzten Prüfständen oder den MiniDrivingCube und das Testbed.CONNECT von AVL. Der zweite Besuchstag in Stuttgart zeigte den Teilnehmern die Bandbreite der Entwicklungen von Moovel Lab, Startup Autobahn und der Robert Bosch GmbH samt Demonstration eines autonomen Testfahrzeuges.

 

Oö Hightech Unternehmen als „Wiederholungstäter“

Seit fast drei Jahrzehnten beschäftigt sich das Ranshofener Hightech-Unternehmen Audio Mobil mit der Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT) im Auto. Geschäftsführer Thomas Stottan ist bereits zum wiederholten Mal Teilnehmer der Zukunftsreise: „Mit der durch das AußenwirtschaftsCenter organisierten Delegationsreise „Connected Mobility & Autonomes Fahren“ wird zukunftsorientierten Unternehmen eine Plattform zum optimalen Netzwerken im Umfeld der ganzheitlichen Digitalisierung geboten. Damit können wir die im automotiven Sektor höchst gefragten Themen rund um die Fahrzeugvernetzung und Sensorik aktiv anbieten, uns austauschen und Kooperationen detektieren.“

 

Internationale Vernetzung als Leistungsansporn

Ein Unternehmen aus dem Burgenland, das sich den Zukunftsreisenden anschloss, ist Swarco Futurit, Spezialist auf dem Gebiet Verkehrssignalsysteme. Für Dr. Thomas Novak, Leiter Innovation, ist die Zukunftsreise ein wichtiger Beitrag zur internationalen Weiterentwicklung: „Swarco Futurit ist seit Jahren im Bereich vernetztes Fahren in Europa aktiv. Sich mit internationalen Stakeholdern auszutauschen, gehört zu den wesentlichen Aktivitäten. Die Zukunftsreise von WKO und ICM bietet hierzu den idealen Rahmen.“

Für die Initiative Connected Mobility (ICM) des Automobil- und des IT-Clusters der Standortagentur Business Upper Austria bedeutet die Zukunftsreise nicht nur einen Informationsaustausch, sondern auch ein Vernetzen mit internationalen Playern im Bereich neuer Mobilitätsformen. Dipl.-Ing. Wolfgang Kurz, Projektleiter der Initiative Connected Mobility (ICM): „Der Automobil-Cluster ist ein starkes Netzwerk der österreichischen Automobil-Wirtschaft. Wenn wir uns mit anderen starken Regionen vernetzten und uns zu neuen Technologien der Mobilität austauschen, festigen wir unsere Position in der Zulieferbranche. Unsere höchst innovativen Unternehmen können in einem internationalen Netzwerk einen wichtigen Beitrag leisten.“

Automobil-Cluster Manager Wolfgang Komatz sähe gerne noch mehr heimische Unternehmen im Spitzenfeld: „Von den Besten zu lernen, macht Sinn. Und zu wissen, was rund um uns herum passiert, ist wichtig, um eine Ausrichtung der Industriebetriebe und der Zulieferer in Richtung Zukunft rechtzeitig anzustoßen. Einige österreichische Unternehmen gehören schon zu den Spitzenreitern, wenn es um kreative und hoch spezialisierte Lösungen für die Automobil-Branche geht. Durch Reisen wie diese können wir noch mehr Betriebe dazu anstoßen, sich mit den neuen Trends der Mobilität zu befassen.“

 

Teilnehmer der Reise von 10. bis 12. April

Teilnehmer der Zukunftsreise waren: Audio Mobil Elektronik GmbH aus Ranshofen, ReqPOOL GmbH und ÖAMTC-Betriebe GmbH aus Linz, TechMeter aus Hagenberg, Gruber & Kaja aus St. Marien, HEIML CONSULT e.U. Unternehmensberatung aus Vöcklamarkt, LieberLieber Software GmbH, ANECON Software Design und Beratung GmbH, BOC Products & Services AG und AIT Austrian Institute of Technology GmbH aus Wien, AICO EDV-Beratung GmbH aus Ulrichskirchen, SWARCO FUTURIT Verkehrssignalsysteme Ges.m.b.H. aus Neutal, die Fachhochschule Kufstein Tirol Bildungs GmbH sowie Magna Steyr Fahrzeugtechnik AG & Co KG und die ALP.Lab GmbH aus Graz.

 

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