Gewürzhersteller und Automobilindustrie arbeiten in Plattform zusammen

..

24.01.2018

Wenn Automobilzulieferer sich bei einem Gewürzproduzenten über die Betriebsprozesse informieren, dann nicht etwa, weil man Autos ein besseres Aroma verleihen möchte. Vielmehr geht es bei dem Firmenbesuch, der die Teilnehmer aus der Automobilindustrie in das Werk der Almi GmbH führt, um Verbesserungspotenziale in der Produktion. Der Firmenrundgang findet am 24. April im Rahmen des 12. KVP-Branchentreffs des Automobil-Clusters der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria statt.

Seit 2017 ist die Almi GmbH Mitglied der KVP-Plattform des Automobil-Clusters und tauscht sich regelmäßig mit Unternehmen der Automobil- und der Kunststoffbranche über Kontinuierliche Verbesserungsprozesse (KVP) in den Unternehmen aus. Viele Prozesse sind in produzierenden Unternehmen gleich, egal, welcher Branche sie angehören. Kontinuierliche Verbesserungsschritte können nach gleichen Mustern und Methoden in unterschiedlichen Unternehmen umgesetzt werden. Beim Firmenrundgang im Almi Werk in Oftering werden ähnliche Prozesse sichtbar und Anwendungsbeispiele für KVP können vom Gewürz auf Autozulieferteile oft mit wenigen Anpassungen angewendet werden.

Die EREMA Group GmbH zeigt bei einem spannenden Firmenrundgang, wie KVP effizient eingesetzt werden kann und welche Vorteile sich das Unternehmen daraus erarbeitet hat. Die KVP-Manager von Unternehmen wie Geberit, EGSTON, Fronius, Hagleitner, MAGNA oder Atomic zeigen, wie man mit einfachen und wirkungsvollen Methoden kontinuierliche Schritte nach vorne macht.

 

KVP-Plattform stiftet erfolgreiche Zusammenarbeit

Der KVP-Branchentreff des Automobil-Clusters bringt seit zwölf Jahren KVP-Verantwortliche und –interessierte (hauptsächlich aus der Automobil- und Kunststoffindustrie) zusammen und dient vor allem dem Erfahrungsaustausch. Branchenfremde Unternehmen bringen zu diesen Themen oft verblüffend einfache und wirksame Ideen zur kontinuierlichen Verbesserung ein, die für manchen Teilnehmer zur Initialzündung werden, um dem KVP im Unternehmen den nötigen Stellenwert zu verschaffen. Eine KVP-Plattform sorgt seit einigen Jahren für den intensiven Austausch beteiligter Unternehmen. Daraus entstehende gemeinsame Projekte und Kooperationsfördermöglichkeiten werden in dieser Plattform generiert. Der Programmpunkt des Workshops beim 12. KVP-Branchentreff widmet sich genau dieser Plattform und dem Generieren neuer Ideen und Ansätze für die Industriebetriebe. Weitere Teilnehmer sind jederzeit gern willkommen.

>> Download Programm (pdf)

Download Presseaussendung (pdf)


Oberösterreich erhält Förderung für automatisiertes Fahren

..

19.12.2017

Am 15. Dezember erteilte die FFG (österreichische Forschungsförderungsgesellschaft) einem ambitionierten Projekt, das der Automobil-Cluster der oö Wirtschaftsagentur Business Upper Austria für die Umsetzung einer Teststrecke für autonomes Fahren initiiert hat, die Förderzusage. Zusätzliche Unterstützung kommt vom Land OÖ. „Der für Oberösterreich wichtige automotive Sektor bekommt mit DigiTrans ein Werkzeug zur Seite, um den Herausforderungen der modernen Mobilität auf höchstem Niveau begegnen zu können“, wertet Wirtschafts- und Forschungsreferent LH-Stv. Dr. Michael Strugl die Förderzusage als Beitrag zur Zukunftsfähigkeit des Standortes OÖ.

DigiTrans heißt das Projekt, das seit Dezember 2015 in Sondierung war und nun vom Automobil-Cluster und den Konsortialpartnern aufgebaut wird. DigiTrans ist - neben ALP.lab in der Steiermark - die zweite vom Bund geförderte Testregion für autonomes Fahren. Das Projektvolumen umfasst für die nächsten fünf Jahre 7,5 Millionen Euro, von denen die FFG und das Land Oberösterreich gemeinsam 3,75 Millionen Euro als Förderung beisteuern.

Testumgebung zur Erforschung neuer Technologien

„Unser Hauptziel im Projekt DigiTrans ist es, eine Vielzahl von F&E-Projekten für automatisiertes Fahren umzusetzen und den Autozulieferern und Herstellern eine gut ausgestattete Testumgebung zur Erforschung neuer Technologien zu bieten“, skizziert Wolfgang Komatz, Manager des Automobil-Clusters, die Ambitionen von DigiTrans. Erste Projekte starten bereits in den Umsetzungsfeldern „Automatisiertes Fahren zur Unterstützung der In- und Outbound Logistik“, „Automatisierung von multimodalem Transport und Umschlag“, „Automatisches Rangieren von Sonderfahrzeugen am Betriebsgelände, Hafen, Flughafen“ und „Bedarfsorientierter Einsatz automatisierter Lösungen in der Citylogistik“.

Branchengrößen machen mit

Gründungspartner von DigiTrans sind neben dem Automobil-Cluster das AIT (Austrian Institute of Technology GmbH), LOGISTIKUM Steyr, IESTA (Institut für innovative Energie- & Stoffaustauschsysteme e.V.) und die LCM (Linz Center of Mechatronics GmbH). 17 Unternehmen wie z.B. die Industrie-Logistik-Linz GmbH, ASFINAG Autobahnen- und Schnellstraßen- Finanzierungs- Aktiengesellschaft, Ennshafen OÖ GmbH, Flughafen Linz GesmbH, MAN Truck & Bus Österreich AG, Rosenbauer International AG, Reform-Werke Bauer & Co Gesellschaft m.b.H., Hödlmayr Logistics GmbH u.a. liefern bereits wichtigen Input.


Gütertransport der Zukunft: Neues ACquarterly ist da!

ACquarterly 4/2017

12.12.2017

Es gibt kaum noch Lebensbereiche, in denen uns nicht automatisch Unterstützung von technischen Helfern angeboten wird. Unterstützung, die wir als Mehrwert sehen oder als nette Spielerei nicht missen wollen. In unser „Leben per Knopfdruck" integrieren wir nun auch unsere Fahrzeuge.Während wir aber auf komplett autonom gesteuerte Personenwagen noch warten, sind im Transportwesen und in der Logistik unbemannte Fahrzeuge schon unterwegs. Lesen Sie mehr zum Gütertransport der Zukunft im neuen ACquarterly.


Digital Transfer Manager: Mittlerweile 20 erfolgreiche Absolventen

© Business Upper Austria
Am 1. Dezember 2017 schlossen die Absolventen des 2. Durchgangs des Lehrgangs DTM ihre Ausbildung mit Zertifikat ab. v.l.: Andreas Sattlberger/procon (Trainer), Christian Auer/Greiner Foam International GmbH (Teilnehmer); Dietmar Nedbal/FH OÖ Studienbetriebs GmbH (Trainer); Patrick Brandtner/FH OÖ Studienbetriebs GmbH. © Business Upper Austria

07.12.2017

Digitalisierung in den Betrieben – und zwar auf allen Ebenen – ist der Ansatzpunkt für den Lehrgang „Digital Transfer Manager“ des Automobil-Clusters der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria. Mitarbeiter aus 20 Unternehmen haben den Lehrgang bereits absolviert.

Mitarbeiter aus allen Ebenen eines Unternehmens erfahren im Lehrgang „Digital Transfer Manager“, wie sich in ihren Arbeitsbereichen digitale Prozesse auch ohne großes Vorwissen bewältigen lassen. Der Lehrgang soll ein Grundwissen für Digitalisierung in Betrieben verankern. Mittlerweile haben bereits 20 Teilnehmer den Kurs mit einer Zertifizierung zum Digital Transfer Manager absolviert und können nun Prozesse der Digitalisierung in ihrem engeren Arbeitsumfeld erfolgreich begleiten und umsetzen. Die Teilnehmer kamen u.a. von Banner GmbH, Nemak Europe GmbH, Greiner Foam International GmbH und dem ÖAMTC Oberösterreich.

 

Inhalte nicht nur für automotive Unternehmen geeignet

Die Module des Lehrgangs haben für viele Klein-, Mittel- und Großbetriebe aus unterschiedlichen Branchen Gültigkeit. Sie führen die Teilnehmer schrittweise an die Begriffe und Methoden zur Einführung von Digitalisierungsprozessen in einem Unternehmen heran. So erfährt man z.B., welchen Digitalisierungsreifegrad das eigene Unternehmen schon erreicht hat und wo es Potenzial für neue digitale Geschäftsmodelle gibt. Die Teilnehmer erfahren eine Sensibilisierung für die Herausforderungen, welche Veränderungen durch Digitalisierung im Unternehmen mit sich bringen und bekommen Werkzeuge für die methodische Erstellung einer Digitalisierungsroadmap bzw.-strategie und Begleitung von Veränderungsprozessen für das eigene Unternehmen mit. Die während des Lehrgangs gewonnen Erkenntnisse werden parallel zur Ausbildung bereits in einer Transferarbeit (=Ausarbeitung eines konkreten Anwendungsfalles des Unternehmens) umgesetzt und werden im Rahmen der Zertifizierung am Ende präsentiert und diskutiert.

Der Lehrgang wurde vom Automobil-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria gemeinsam mit der Fachhochschule OÖ Steyr und der procon Unternehmensberatung GmbH durchgeführt und wird (vorbehaltlich der Ausschöpfung des Fördertopfes) von der Förderinitiative KMU DIGITAL unterstützt.

 

Große Nachfrage für kommende Kurse

Die Nachfrage nach den Schulungen ist groß und Anmeldungen werden bereits auf einer Warteliste entgegengenommen. Der nächste Lehrgang startet im Herbst 2018. Die Kurse werden auch als Inhouse Trainings angeboten, das heißt, die Trainer kommen in das Unternehmen und es können gleich mehrere Mitarbeiter gleichzeitig geschult werden. Ein Vorteil ist, dass die Inhalte speziell auf die Vorgaben und Rahmenbedingungen des Unternehmens abgestimmt werden können. Anmeldungen bzw. Vormerkungen sowie Buchungen von Inhouse Lehrgängen sind jederzeit beim Automobil-Cluster möglich.

 

Download Presseaussendung (pdf)


Automobil-Zulieferer wollen im NAFTA Raum gemeinsam Fuß fassen

05.12.2017

Auch wenn der nordamerikanische Kontinent für die heimische Wirtschaft längst keinen Exotenstatus mehr besitzt – der Markteinstieg ist mit hohem Kosten- und Zeiteinsatz sowie Risiko verbunden.

„Wir unterstützen Unternehmen, einen neuen Markt schnell, effizient und erfolgreich zu erschließen. Und zwar gemeinsam“, erklärt Wolfgang Komatz, der Leiter des Automobil-Clusters der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria. „Roadmap to X“ nennt sich das dahinterstehende Konzept, wobei das „X“ für eine bestimmte Region steht. 2018 steht die NAFTA-Region mit Kanada, USA und Mexiko im Zentrum des Interesses. Themen, die gemeinsam erarbeitet werden, sind unter anderem die Analyse der Kunden- und Lieferantenstruktur, die Sammlung und Aufbereitung von Daten und Informationen über den Markt in Zusammenarbeit mit dem zuständigen AußenwirtschaftsCenter sowie dem Export Center OÖ und den teilnehmenden Unternehmen, Markt-und Standortanalyse und strukturierter Erfahrungsaustausch. Das Projektmanagement übernimmt der Automobil-Cluster.

 

Auftakt bei ZKW in Wieselburg

22 Unternehmensvertreter und Experten nutzten kürzlich die Möglichkeit, sich aus erster Hand über das Roadmap-Angebot zu informieren und Erfahrungsberichte heimischer Exporteure zu hören. Unter den Vortragenden: die mexikanische Botschafterin I.E. Alicia Buenrostro Massieu, Experten des AußenwirtschaftsCenters in Mexiko und der mexikanischen Wirtschaftsagentur ProMéxiko sowie die Handelsdelegierte der kanadischen Botschaft. Gastgeber war der niederösterreichische Zulieferer ZKW mit Sitz in Wieselburg.

 

Roadmap-Projekt startet im Februar 2018

Am 7. Februar 2018 startet die gemeinsame Arbeit der teilnehmenden Unternehmen mit einem Workshop in der Wirtschaftskammer Oberösterreich. Bis dahin gibt es für interessierte angehende NAFTA-Exporteure noch die Möglichkeit, sich der Roadmap to NAFTA anzuschließen.

 

Download Presseaussendung (pdf)

© Business Upper Austria
Die mexikanische Botschafterin, I.E. Alicia Buenrostro Massieu, lieferte exklusive Einblicke zu Mexiko. © Business Upper Austria
© Business Upper Austria
© Business Upper Austria
Lukas Elmer (Exportcenter der Wirtschaftskammer OÖ), Martha Suda (stv. Außenhandelsdelegierte des AußenwirtschaftsCenters Mexiko) und Wolfgang Komatz (Leiter Automobil-Cluster) bei der Auftakt-Veranstaltung zur Roadmap2NAFTA. © Business Upper Austria
© Business Upper Austria
© Business Upper Austria
© Business Upper Austria

Effiziente Mobilität – Neue Wertschöpfungsketten: Das Rennen ist eröffnet!

© AVL 2017
CO2 Roadmap - All in Conventional © AVL 2017
© Automobil-Cluster
Bausteine im Projekt R2EM. © Automobil-Cluster

21.11.2017

Volvo verabschiedet sich 2019 vom Verbrennungsmotor. Volkswagen wird in drei Jahren 30 elektrisch angetriebene Fahrzeugmodelle im Portfolio haben. Der Wandel in der Mobilität hin zu alternativen Antriebskonzepten kommt also. Alleinig der Zeitraum und die Szenarien für den Übergang sind noch fraglich.

Automotive-Zulieferer stellen sich vermehrt die Frage: Was bedeutet die Mobilität von morgen für die Produktentwicklung heute? Wie, mit welchem Produkt und ab wann kann der Wandel als Chance und nicht als Bedrohung gesehen werden? Leichtbaulösungen sind ein Aspekt, um die Effizienz in der Mobilität zu steigern. Komponenten für alternative Antriebssysteme stellen eine weitere Chance dar. Doch welche Konzepte werden sich durchsetzen?

Rein aus den bereits verabschiedeten CO2 Grenzwertbestimmungen in Europa lässt sich die Notwendigkeit einer 50-Prozent-Quote von Zero-Emission Fahrzeugen bis 2030 ableiten. Bei Nichterreichen drohen Strafzahlungen von 5 Mrd. EURO pro 1 Mio. hergestellter Fahrzeuge.

Klar scheint auch, dass es zu einer größeren Vielfalt im Antriebsstrang kommen wird, jeweils auf den spezifischen Anwendungsfall und die Rahmenbedingungen angepasst. Neben dem konventionellen Verbrennungsmotor werden unterschiedliche Hybridisierungskonzepte dafür sorgen, dass die Absatzzahlen für Verbrenner in Summe steigen werden. Ergänzend kommen rein Batterie-elektrische und Fuell Cell Fahrzeuge in wachsenden Anteilen hinzu. Diese Entwicklung ist auf Seiten der OEMs mit enormem Entwicklungsaufwand verbunden. Die Erwartungshaltung an Zulieferer und zugleich die Chance ist, hier mit innovativen Ansätzen bei Komponenten, Materialien und Prozessen den Weg zu begleiten.

Der Automobil-Cluster wird mit dem Projekt Roadmap to Efficient Mobility (R2EM) Unternehmen unterstützen, die sich im Bereich alternativer Antriebe neu oder stärker positionieren möchten. So sollen genau die eingangs gestellten Fragen beantwortet und die Umsetzung forciert werden:

 

  • Wie sehen neue Wertschöpfungsketten für Produkte, Technologien und Prozesse im Ökosystem der alternativen Antriebe aus?
  • Austausch und Information mit Experten
  • Learning Journey: Best Practice- Besuche aus den Bereichen Batterietechnologie, E-Maschine, Leistungselektronik, Gesamtfahrzeugentwicklung und -montage u.ä.
  • Erarbeitung einer umfassenden Umfeldanalyse (PESTL) und Ableitung von Handlungsempfehlungen

 

Der Projektstart ist für Q1 2018 geplant. Interessierte Unternehmen können sich bereits jetzt beim verantwortlichen Projektmanager Florian Danmayr melden.


automotive.2017 - Autoindustrie präsentiert sich in Linz: Preisgekrönte Technologien und e-Rallye Meister

© Klaus Rothenwänder
220 Besucher nahmen an der automotive.2017 teil. © Klaus Rothenwänder
© Bodi´s TV
Rallyefahrt mit Elektroantrieb – Highspeed mit Manfred Stohl. © Bodi´s TV
© Klaus Rothenwänder
Verleihung der Johann Puch Automotive Awards © Klaus Rothenwänder
Verleihung der Johann Puch Automotive Awards © Klaus Rothenwänder
Verleihung der Johann Puch Automotive Awards © Klaus Rothenwänder

16.11.2017

Preisgekrönte Technologien, Konzepte für die Mobilität der Zukunft und der Spaß am Fahren in der E-Rallye-Klasse standen im Mittelpunkt der automotive.2017, zu der der Automobil-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria am 14. und 15. November in die voestalpine Stahlwelt in Linz einlud.

Was wir heute beim Fahren noch selbst erledigen (müssen), wird in Zukunft das Auto ganz alleine tun. Zumindest, wenn es nach den Konzepten der Autobauer und Komponentenhersteller geht. Schon im Laufe des nächsten Jahrzehnts werden wir Bekanntschaft mit autonomen und vernetzten Fahrzeugen machen. Darin sind sich Zulieferer und internationale Hersteller bei ihrem Treffen in Linz einig.

 

Internationale Hersteller in Linz  

Automobilhersteller wie die BMW Group oder Renault Group stellten bei der automotive.2017, der jährlichen Konferenz des Automobil-Clusters zum internationalen Austausch der Autoindustrie, am 15. November in Linz ihre Konzepte für die Mobilität der Zukunft vor, um auch die Zulieferer auf die neuen Themen einzuschwören. Topimpulse kamen dabei von Dr.-Ing. Dirk Wisselmann, Referent Automatisiertes Fahren der BMW Group im Vortrag „BMW 2021 – Roadmap zum Automatisierten Fahren“. Rémi Bastien, seines Zeichens Vice President des Bereiches Automobile Prospective bei Renault Group erläutert den Blickpunkt von Renault in seinem Vortrag: „Automotive industry faces a revolution“.

 

Eine wissenschaftliche Betrachtung der Veränderungen in der Autoindustrie durch Künstliche Intelligenz kam von Univ.-Prof. Sepp Hochreiter vom Institut für Bioinformatik der Johannes Kepler Universität in Linz: „Künstliche Intelligenz - Ungeahnte Möglichkeiten für den Automobilsektor“ stellt der renommierte Wissenschaftler vor, dessen Institut bereits intensiv mit Autoherstellern zusammenarbeitet. Dass Autos durch mit künstlicher Intelligenz ausgestattete Komponenten in Zukunft vom Handy aus oder per Sprache gesteuert werden können, sieht Hochreiter nicht mehr als Vision sondern als realisierbare Technik. Im Zentrum der Forschungen steht dabei die Anzahl von Verkehrsopfern, die man durch künstliche Intelligenz im Fahrzeug deutlich vermindern will.

 

E-Rallye Fahrt mit Manfred Stohl  

Manfred Stohl, frisch gebackener Sieger der Rallye 4WD-Klasse, kam mit seinem Elektro-Siegerauto, dem STARD Hiper MK1 nach Linz, um dem Publikum der automotive.2017 den Spaß an der Elektromobilität zu vermitteln. Er war auch Diskussionsteilnehmer in der Podiumsdiskussion zum Thema „Effiziente Mobilität – neue Wertschöpfungsketten: Das Rennen ist eröffnet!“. Krönendes Highlight war für zwei Teilnehmer der automotive.2017 ein E-Rallye Taxi Drive mit Manfred Stohl, der unter den Anwesenden verlost wurde. Auf der Strecke im Hafenbecken der Linz AG ging es mit Highspeed zur Sache. Wie anspruchsvoll und aufregend Autofahren auch mit einem Elektrofahrzeug mit zum Teil computergesteuerten Komponenten sein kann, wurde bei den Extrem-Fahrten deutlich.

 

Johann Puch Automotive Awards - Auszeichnung für innovative Technologien und Verfahren  

Bereits am 14. November bildete die automotive.2017 den feierlichen Rahmen für die Überreichung der Johann Puch Automotive Awards. Die Preise im Wert von 20.000 Euro wurden von MAGNA STEYR gestiftet und bereits zum 17. Mal verliehen. Gastgeber der Veranstaltung war erstmals der Automobil-Cluster. Eine hochrangige Jury, bestehend aus Vertretern von Universitäten, Industrie und Magna, zeichnete jeweils die drei besten Einreichungen in folgenden zwei Kategorien aus:

  • Master-/Diplomarbeiten, die sich mit Themen der Fahrzeugtechnik und Automobilproduktion auseinandersetzen und
  • „Open Innovation“: Neue fahrzeugtechnische Produkte, Prozesse oder Methoden.

 

FlexiLight von Starlim Sterner holt ersten Platz  

Die Starlim Spritzguss GmbH konnte mit einem neuartigen Display names „FlexiLight“ den ersten Platz bei den „Open Innovations“ holen: FlexiLight ist eine Silikonmatte, die im Inneren mit LEDs ausgestattet ist. Durch die Flexibilität des umgebenden Silikons entsteht ein Lichtträger, der biegsam ist und sich dreidimensional an Bauräume anpassen lässt.

 

Download Presseaussendung (pdf)

 

Video - automotive.2017 ( © BODIS.tv)

<iframe src="https://www.youtube.com/embed/Gb77Nflit2c" gesture="media" frameborder="0" height="315" width="560"></iframe>


Industrie ohne fossile Energie: Oberösterreich wird Vorzeigeregion

15.11.2017

 Noch kommen zwei Drittel der Energie für die Industrie aus fossilen Quellen. Die Länder Oberösterreich und Steiermark wollen zeigen, dass die produzierende Industrie möglichst ohne fossile Energie funktionieren kann. Dafür haben 80 Unternehmen und 14 Forschungspartner/innen und 5 öffentliche Institutionen aus ganz Österreich beim Klima- und Energiefonds ein Förderprojekt eingereicht, das nun startet. „Rund die Hälfte aller beteiligten Institutionen kommt aus Oberösterreich, was eine eindrucksvolle Demonstration des vorhandenen Know-hows ist“, zeigt sich Wirtschafts- und Energiereferent LH-Stv. Dr. Michael Strugl über den Förderentscheid erfreut. „Damit wird Oberösterreich auch zum international sichtbaren Leuchtturm für Umwelt- und Energietechnologie“, so LH-Stv. Strugl.

Oberösterreich wird mit dem Projekt „NEFI“ (New Energy for Industry) gemeinsam mit der Steiermark zu einer Energie-Vorzeigeregion. „Ressourcenknappheit und höherer Kostendruck sind zentrale Herausforderungen der heimischen Unternehmen. Wer auf nachhaltige Produktion und erneuerbare Energie setzt, kann seine Wettbewerbsfähigkeit erhöhen und damit auch Arbeitsplätze in OÖ schaffen und sichern. Wir setzen damit auch einen großen Schritt zur Umsetzung unserer neuen oberösterreichischen Energiestrategie Energie Leitregion OÖ 2050“, erklärt LH-Stv. Strugl.
 

In zahlreichen Projekten werden heimische Energietechnologien im Realbetrieb erprobt, um die zentralen Ziele Dekarbonisierung (= Verzicht auf fossile Energie), Wertschöpfung und Standortsicherheit zu erreichen. Der Schlüssel dazu sind innovative Technologien, die durch die Förderungen in Höhe von bis zu 40 Mio. bis zum Jahr 2025 entwickelt werden sollen.

Die Bandbreite der derzeit beteiligten Unternehmen reicht vom Leitbetrieb wie der Energie AG oder der voestalpine bis hin zum Installateur. Aber auch andere Unternehmen, die sich der Herausforderung Dekarbonisierung stellen wollen oder müssen, können sich in weiterer Folge am Projekt beteiligen. Als Projektkoordinator fungiert das AIT, die größte außeruniversitäre Forschungseinrichtung Österreichs.

Ein wesentlicher Baustein des Projekts ist ein Sektor übergreifender Innovationsprozesse mit Unternehmen, Technologielieferant/innen und Wissenschaftspartner/innen. Dieser wird in Oberösterreich von der Oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria und dem Oö. Energiesparverband koordiniert.

Die Projektlaufzeit beträgt acht Jahre, die Förderung ca. 40 Mio. Euro und die damit ausgelösten Gesamtinvestitionen 80 bis 120 Mio. Euro. Zum vom AIT angeführten Projektkonsortium gehört neben den oö. Partnern auch die Montanuni Leoben.

Ein erstes Treffen von Anwendern und Anbietern von Energietechnologie gab es bereits diese Woche beim „Innovationsforum Energieeffiziente Produktion“ des Oö. Energiesparverbandes. Über 70 interessierte Teilnehmer/innen haben sich dabei ausgetauscht, wie Energieeffizienz-Potenziale systematisch erkannt werden können, und innovative Lösungen für die Effizienzsteigerung und die Nutzung erneuerbarer Energieträger für die Fertigung in verschiedenen Branchen - wie Metallbearbeitung, Maschinen- und Fahrzeugbau oder Kunststoffindustrie – wurde vorgestellt.

CleantechConnect.2017 am 27. November in Engerwitzdorf
Die nächste Möglichkeit zur Vernetzung und Vorstellung von Projektideen gibt es am 27.11. in Engerwitzdorf beim CleantechConnect.2017 des Cleantech-Clusters der Business Upper Austria – OÖ. Wirtschaftsagentur Gmbh. Anmeldung unter www.cleantech-cluster.at.

 


Johann Puch Automotive Awards in Linz verliehen: Oberösterreicher gewinnen in der Kategorie „Open Innovation“

© Klaus Rothenwänder
Sieger in der Kategorie „Open Innovation“: Roland Pirsic von Starlim Spritzguss GmbH. V.l.: Werner Pamminger (Business Upper Austria), Roland Pirsic (Starlim Spritzguss), Karl-Friedrich Stracke (Magna Steyr), LH-Stv. Dr. Michael Strugl. © Klaus Rothenwänder
© Silcos GmbH / Die Wilden Kaiser
Die flexible LED-Silikonmatte „FlexiLight“ verhalf der Starlim Spritzguss GmbH zum ersten Platz in der Kategorie „Open Innovation“. © Silcos GmbH / Die Wilden Kaiser

15.11.2017

Gestern Abend wurden in der voestalpine Stahlwelt in Linz die Johann Puch Automotive Awards für Master- und Diplomarbeiten im Bereich „Fahrzeugtechnik und Automobilproduktion“ sowie zum Thema „Open Innovation“ für fahrzeugtechnische Produkte und Methoden vergeben. Zwei der sechs ausgezeichneten Studenten und Firmen kommen aus Oberösterreich. Gewinner der Kategorie „Open Innovation“ ist die Starlim Spritzguss GmbH. „Oberösterreich kann in der Automobilindustrie zu den attraktivsten Standorten Europas gezählt werden. Die Innovationskraft der Unternehmen und die Konzentration auf zukunftsweisende Technologien im universitären Bereich sind ein deutlicher Wettbewerbsvorteil für den Standort Oberösterreich“, betonte dabei Wirtschaftsreferent LH-Stv. Dr. Michael Strugl.

Die automotive.2017, Oberösterreichs Branchentreff der Automobilindustrie, bildete heuer den feierlichen Rahmen für die Überreichung der Johann Puch Automotive Awards. Die Preise wurden von MAGNA STEYR gestiftet und bereits zum 17. Mal verliehen. Gastgeber der Veranstaltung war erstmals der Automobil-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria.  

 

FlexiLight von Starlim Sterner holt ersten Platz

Die Starlim Spritzguss GmbH konnte mit einem neuartigen Display names „FlexiLight“ den ersten Platz bei den „Open Innovations“ holen: FlexiLight ist eine Silikonmatte, die im Inneren mit LEDs ausgestattet ist. Durch die Flexibilität des umgebenden Silikons entsteht ein Lichtträger, der biegsam ist und sich dreidimensional an Bauräume anpassen lässt.  

„Wir haben mit dem FlexiLight ein zukunftsweisendes Produkt eingereicht, das wir mit unserem Partner Silcos aus Deutschland gemeinsam entwickelt haben. Die im Inneren mit LEDs bestückten FlexiLight Silikonmatten erzeugen ein homogenes Licht und lassen sich dreidimensional verbauen. Das eröffnet im Innenraum von Fahrzeugen neue Dimensionen“, erklärt Ing. Thomas Bründl, Geschäftsführer von Starlim Spritzguss stolz.  

Eine hochrangige Jury, bestehend aus Vertretern von Universitäten, Industrie und Magna, zeichnete jeweils die drei besten Einreichungen in folgenden zwei Kategorien aus:  

  • Master-/Diplomarbeiten, die sich mit Themen der Fahrzeugtechnik und Automobilproduktion auseinandersetzen und im Jahr 2016 abgeschlossen wurden.
  • „Open Innovation“: Neue fahrzeugtechnische Produkte, Prozesse oder Methoden, die bis zum Jahr 2016 so weit entwickelt wurden, dass sie das Stadium „Proof of Concept“, d. h. den praktischen Nachweis ihrer Machbarkeit, vorweisen konnten.  

 

Preisträger in der Kategorie „Master-/Diplomarbeiten“:

  • Platz 1: Dipl.Ing. Christina Granitz, BSc – Technische Universität Graz, Institut für Verbrennungskraftmaschinen und Thermodynamik
  • Platz 2: Dipl.Ing. David Wirthl – Johannes Kepler Universität Linz, Institut für Robotik
  • Platz 3: Camillo Balerna , MSc – ETH Zürich, Institute for Dynamic Systems and Control  

 

Preisträger in der Kategorie „Open Innovation“:

  • Platz 1: Roland Pirsic, Vice President Business Development – Starlim Spritzguss GmbH
  • Platz 2: Wolfgang Haggenmüller, Business Development – Felss Holding GmbH
  • Platz 3: Dipl.-Ing. Dr.techn. Markus Ernst, MLBT – Technische Universität Graz  

 

Preis soll Innovationskraft fördern

Karl-Friedrich Stracke, Geschäftsführer von Magna Steyr würdigte die Arbeit der österreichischen Zulieferer und universitären Einrichtungen: „Mit den Johann Puch Automotive Awards möchte Magna Steyr die Talente im automotiven Bereich würdigen und die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen stärken. Die Projektarbeiten sollen die österreichische Autoindustrie nach vorne bringen. In diesem Zusammenhang sind wir stolz auf die gute Zusammenarbeit mit den Automobil-Clustern in Oberösterreich und der Steiermark.“

Welche Ambitionen Magna Steyr mit dem Johann Puch Automotive Awards verfolgt, erklärt Ing. Gerhard Krachler, Leiter der Abteilung Advanced Development & Product Strategy: „In Erinnerung an den österreichischen Automobilpionier Johann Puch stiftet Magna heuer zum 17. Mal den Johann Puch Automotive Award, der insgesamt mit 20.000 Euro dotiert ist. Wir zeichnen einerseits herausragende Master-/Diplomarbeiten auf dem Gebiet der Fahrzeugtechnik aus, und wollen damit junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit besonderem Innovationsgeist und Forschungsdrang fördern. Mit der Kategorie Open Innovation prämieren wir innovative Produkte, Prozesse oder Methoden von Unternehmen und wissenschaftlichen Instituten mit dem Ziel, die Zusammenarbeit mit Industriepartnern in der Fahrzeugindustrie zu stärken.“  

 

Der Automobil-Cluster war zum ersten Mal Gastgeber der Preisverleihung. Ein oberösterreichisches Unternehmen sowie die JKU waren unter den Preisträgern. „Aus Sicht unseres Netzwerkes ist diese Preisverleihung eine gute Möglichkeit, um neue Technologien aus dem Automobil-Cluster in den Vordergrund zu rücken“, freut sich der Manager des Automobil-Clusters, Wolfgang Komatz, über die oberösterreichischen Preisträger.


Österreichische Zulieferer präsentierten ihre Innovationen bei der DRÄXLMAIER Group

© DRÄXLMAIER Group
Mehr als 250 Mitarbeiter von DRÄXLMAIER besuchten die Gäste aus Österreich und informierten sich über neue Produkte und Verfahren. © DRÄXLMAIER Group

30.10.2017

Beim Lieferanteninnovationstag des Automobil-Clusters der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria am 23. Oktober in Vilsbiburg präsentierten 16 Unternehmen aus der Automobilzulieferbranche dem Premium-Automobilzulieferer DRÄXLMAIER ihre Innovationen.

„Es macht einen Unterschied, ob man im Team auftritt oder als Einzelkämpfer bei einem Hersteller oder Lieferanten anklopft.“ Wolfgang Komatz, Manager des Automobil-Clusters und Veranstalter des Lieferanteninnovationstages bei DRÄXLMAIER sieht im gemeinsamen Auftritt die besten Chancen für die Firmen, sichtbar zu werden. „Mit unserer Vorarbeit bereiten wir den Weg direkt in die Headquarters der Hersteller und Tier 1 Lieferanten vor, den in den letzten Jahren immer mehr Unternehmen gemeinsam mit uns beschreiten.“

Im Zuge der Vorbereitungen wurden gemeinsam mit der DRÄXLMAIER Group strategisch interessante Themenfelder identifiziert, zu denen innovative Unternehmen nominiert wurden. Derdiesjährige Fokus lag auf kundenwahrnehmbaren Innovationen im Interieur wie z.B. hochwertigeund innovative Oberflächen, neuartige Trägerstrukturen für den Innenraum, vernetzte Mobilität und Modelle für effiziente Mobilität.

Sechs österreichische Unternehmen nutzten die Chance, ihre neuen Innovationen, Technologienund Verfahren in dem kompakten 1-Tages-Event direkt den zuständigen Einkäufern, Entwicklern und Ingenieuren zu präsentieren. Etwa 250 Gäste aus dem Hause DRÄXLMAIER besuchten die Ausstellung. Die Konzentration auf ausgewählte Themen ermöglichte einen fokussierten Überblick und intensive Informationsgespräche.

Fast schon Stammgast bei den Lieferanteninnovationstagen des Automobil-Clusters ist die Audio Mobil Elektronik GmbH aus Ranshofen: „Sehr wertvoll ist für uns die Gelegenheit, bestehende Kontakte aufzufrischen und über unsere Neuheiten und Entwicklungen zu berichten. Wir kennen die DRÄXLMAIER Group bereits durch ihren Standort in Braunau, aber hier im Headquarter können wir unsere Innovationen einem breiten Publikum präsentieren. Das ist vor allem aufgrund neuer Schnittmengen im Bereich der Digitalisierung enorm wichtig für uns. Die Digitalisierung in allen Ebenen des Fahrzeuges ermöglicht uns, neue Geschäftsfelder zu erschließen", meint Thomas Stottan, Geschäftsführer von Audio Mobil.

Auch zum wiederholten Mal mit dabei und von dem Konzept des Lieferanteninnovationstages überzeugt zeigt sich Jürgen Dostal, Business Area Sales Manager Automotive bei Starlim Spritzguss GmbH: „Starlim Spritzguss ist bereits Lieferant von DRÄXLMAIER, dennoch ist es für uns wichtig,hier unsere Kontakte zu pflegen. Wir sind zu diesem Lieferanteninnovationstag mit einem neuen Produkt hergekommen, das wir mit unserem Partner Silcos aus Deutschland gemeinsam entwickelt haben. Wir nutzten die Gelegenheit, unseren Lichtleiter mit hochtransparentem Silicon vorzustellen,dessen Oberfläche von Silcos veredelt wird.“

Zusätzlich zu den direkten Gesprächen mit den Vertretern von DRÄXLMAIER nutzten einige Unternehmen auch die Gelegenheit, in Vorträgen ihre Produkte und Prozesse vorzustellen. Die österreichischen Unternehmen präsentierten Elektronikkomponenten sowie die unterschiedlichsten Materialien für den Innenraum. Mit dabei waren unter anderem: Carcoustics Shared Services GmbH, Gruber & Kaja High Tech Metals GmbH, HTP High Tech Plastics GmbH, Smart Plastics Upper Austria, starlim//sterner und Silcos GmbH sowie die Initiative Connected Mobility (ICM).

Der Lieferanteninnovationstag wurde vom Automobil-Cluster Oberösterreich in Zusammenarbeit mitdem ACstyria, Bayern Innovativ und der Außenwirtschaft Österreich organisiert.

 

Download Presseaussendung (pdf)


Jahreskonferenz des Automobil-Clusters - automotive.2017: Autohersteller präsentieren ihre Zukunftspläne in Linz

© BMW Group
Die Steuerzentrale der zukünftigen Mobilität? Autos werden uns bald wichtige Entscheidungen abnehmen (können). © BMW Group

24.10.2017

Automobilhersteller wie die BMW Group oder Renault Group stellen bei der automotive.2017, der jährlichen Konferenz des Automobil-Clusters der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria zum internationalen Austausch der Autoindustrie, am 15. November in Linz ihre Konzepte für die Mobilität der Zukunft vor.

Topimpulse kommen dabei von Dr.-Ing. Dirk Wisselmann, Referent Automatisiertes Fahren der BMW Group im Vortrag „BMW 2021 – Roadmap zum Automatisierten Fahren“. Rémi Bastien, seines Zeichens Vice President des Bereiches Automobile Prospective bei Renault Group erläutert den Blickpunkt von Renault in seinem Vortrag: „Automotive industry faces a revolution“. Wirtschaftsreferent Landeshauptmann-Stv. Dr. Michael Strugl betont dazu:

 

„Die Digitalisierung ist für den Standort Oberösterreich und für die heimischen Zulieferbetriebe eine große Chance. Unsere Unternehmen verfügen über großes Know-how und können die Mobilität der Zukunft aktiv mitgestalten. Impulse für die neue Stoßrichtung wird die automotive.2017, Österreichs bedeutendster Treffpunkt der Automobilbranche in Linz, geben."

 

 

 

Überholt uns die künstliche Intelligenz?

 

Ein Highlight der Veranstaltung ist der Vortrag von Univ.-Prof. Sepp Hochreiter vom Institute of Bioinformatics der Johannes Kepler Universität in Linz: „Künstliche Intelligenz - Ungeahnte Möglichkeiten für den Automobilsektor“.   Effiziente und saubere Antriebe liegen bei der automotive.2017 ebenso im Fokus. Unter anderen werden MAN und Miba in einem Visionsplenum gemeinsam mit Deloitte, Manfred Stohl und dem Austrian Institute of Technology einen Überblick über die Effizienz der neuen Mobilität geben.

 

Allianz von Auto- und IT-Branche

Seit knapp zwei Jahren formieren sich Kooperationen zwischen Unternehmen aus dem automotiven und dem IT-Sektor im Rahmen der Initiative Connected Mobility (ICM), die vom Automobil- und vom IT-Cluster ins Leben gerufen wurde. Welche Projekte aus der ICM bereits entstanden sind und wie sich diese weiterentwickeln, wird bei der automotive.2017 in der voestalpine Stahlwelt vorgestellt. Im Mittelpunkt steht dabei die Teststrecke für autonomes Fahren, die im Projekt DigiTrans von ICM-Partnerunternehmen in Oberösterreich umgesetzt wird. In diesem Projekt wird Zulieferunternehmen, Herstellern und Logistikunternehmen ein wissenschaftlich begleitetes Testumfeld zur Verfügung gestellt.  

 

Roadmap to Efficient Mobility

In einer weiteren Initiative des Automobil-Clusters mit dem Namen „Roadmap to Efficient Mobility“ wird ein Plan abgesteckt, der alternative Antriebsformen, neue Leichtbaukonzepte und durch Digitalisierung harmonisierte Mobilitätsangebote zum Inhalt hat. Neue Wertschöpfungsketten werden hier identifiziert, neue Produkte und Dienstleistungslösungen erarbeitet, um die Effizienz der Mobilität zu steigern und Zulieferunternehmen neue Perspektiven aufzuzeigen. Wesentliche Inhalte der Zukunftsagenda des Landes Oberösterreich in Hinblick auf den Mobilitätswandel finden sich in dieser Roadmap wieder.  

 

www.automotive-conference.at

 

Rückfragen-Kontakte

Michael Herb, MSc
Presse LH-Stv. Dr. Strugl
Tel.: +43 732 77 20-151 03
Mobil: +43 664 600 72 151 03
E-Mail senden 

Mag. Markus Käferböck
Business Upper Austria
Mobil: +43 664 84 81 240


Automobil-Cluster sondiert die iranische Automobilindustrie: Interessante Anknüpfungspunkte für österreichische Zulieferunternehmen

Besuch bei IPMC (Kolben- und Kolbenstifthersteller) im Iran/Tabriz. © Automobil-Cluster OÖ
Besuch bei IPMC (Kolben- und Kolbenstifthersteller) im Iran/Tabriz. V.l: Habibi (SAPCO), Ghasiri (QM Manager, IPMC), Amirjamshidi (CEO IPMC), Hadjari (AC OÖ), Karami (SAPCO) und Sadegie (SAPCO Tabriz). © Automobil-Cluster OÖ

16.10.2017

Im Rahmen seiner Internationalisierungsaktivitäten besuchte der Automobil-Cluster (AC) der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria von 10. bis 19. August 2017 Unternehmen der iranischen Automobilindustrie in Teheran, Maschhad und Tabriz.

Bei dieser Reise konnte Frederic Farhad Hadjari, Projektmanager des Automobil-Clusters OÖ, wichtige Termine mit Autoherstellern und großen Zulieferunternehmen wahrnehmen. Inhalte der Gespräche mit Firmen wie Iran Khodro, SAPCO, Crouse, IPMC, EKS und Part Lastic Group waren die Kerndienstleistungen des Automobil-Clusters: „Roadmap to Iran“ und der „Lieferanteninnovationstag“. Das Kooperationsprojekt Roadmap to Iran –unterstützt Partnerfirmen aus dem AC-Netzwerk beim gemeinsamen Markteintritt in den Iran. Bei den Lieferanteninnovationstagen wiederum können AC-Partnerunternehmen ihre Innovationen direkt bei den Herstellern präsentieren.

„Aus den Gesprächen mit den iranischen Herstellern und Lieferanten ergaben sich einige Ansätze, die von beiden Seiten als Basis für eine zukünftige Zusammenarbeit angesehen werden“, freut sich Frederic Farhad Hadjari über den Erfolg der Reise. „Vor allem im Bereich ‚Technologie Zusammenarbeit mit heimischen Unternehmen und den Themen „Effiziente Mobilität‘ und ‚Connected Mobility‘ war großes Interesse seitens der Iraner zu spüren. Hier können unsere Unternehmen auf jeden Fall Innovationen vorweisen und wir werden die Kontakte – auch schon in Richtung eines Lieferanteninnovationstages 2018 – intensivieren“, ist Frederic Farhad Hadjari optimistisch.


Neues ACquarterly: Wie sicher ist die Mobilität der Zukunft?

ACquarterly 3/2017
ACquarterly 3/2017

11.10.2017

Die Zukunftsthemen der Mobilität mit ihren neuen Denkansätzen und Anforderungen sind herausfordernd genug – doch wie finden Umbrüche und Infrastrukturmaßnahmen Akzeptanz in der Öffentlichkeit? Es geht um die Sicherheit mit allen ihren Facetten, weit hinausgreifend über die rein funktionale Sicherheit technischer Systeme.


Oberösterreichischer Standortgipfel zur Definition neuer Wege Roadmap to Efficient Mobility

© Bosch
© Bosch
© Bosch
© Bosch
© Bosch
© Bosch

09.10.2017

Digitalisierung und Elektrifizierung stellen Chancen für Zulieferbetriebe dar, führen aber auch zu einer gewissen Unsicherheit. Der automotive-Standort Oberösterreich ist überproportional von diesen Entwicklungen betroffen. Ein Gipfeltreffen von Politik, Leitbetrieben und Netzwerkvertretern zum Thema „Effiziente Mobilität“ hat am 03.10. beim Bosch Engineering Center Linz erste notwendige Schritte aufgezeigt.

Aufgrund des starken Fokus österreichischer Zulieferer auf konventionelle Antriebe in der zweiten und dritten Zulieferebene, ist es wichtig, schon jetzt intensive Vorkehrungen zu treffen, um mit den Firmen gemeinsam die benötigten Produkte der Zukunft zu identifizieren. Der Standortgipfel zum Thema „Effiziente Mobilität“ hat am 3. Oktober 2017 beim Bosch Engineering Center Linz mit ersten Workshops und Gesprächen mit betroffenen Unternehmen den Anstoß zur Umsetzung neuer Konzepte gegeben.

 

Standortgipfel Effiziente Mobilität

Die Business Upper Austria, die IV Oberösterreich und die sparte.industrie der WKO Oberösterreich, luden zur Beantwortung dieser und anderer Fragen zum „Standortgipfel Effiziente Mobilität  – Neue Wertschöpfungsketten: Das Rennen ist eröffnet!“ ein.  

Das Thema des Technologiewandels und dessen Auswirkung auf die oberösterreichische Wirtschaft wurde in einem hochrangigen Gremium diskutiert. Es wurde in einer ersten Runde versucht, Handlungsempfehlungen abzuleiten, welche – aufbereitet und koordiniert vom Automobil-Cluster – den Zulieferern von Dieselantrieben für ihre Firmenstrategien unterstützend zur Verfügung stehen sollen. In einem Stakeholder Workshop wurden danach Einschätzungen oberösterreichischer Leitbetriebe abgeholt. Daraus werden in den nächsten Wochen konkrete Aktivitäten im Netzwerk des Automobil-Clusters abgeleitet und in der „Roadmap to Efficient Mobility“ (R2EM) gebündelt und für die Entwicklung regionaler Strategien herangezogen.


Im Oktober starten neue Schulungen des Automobil-Clusters – Digitalisierung steht im Mittelpunkt

Im Oktober starten neue Schulungen des Automobil-Clusters – Digitalisierung steht im Mittelpunkt. © Automobil-Cluster
Im Oktober starten neue Schulungen des Automobil-Clusters – Digitalisierung steht im Mittelpunkt. © Automobil-Cluster

20.09.2017

Der Automobil-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria bietet ab Oktober wieder ein umfangreiches Schulungsprogramm für Unternehmen in der automotiven Industrie. Digitalisierung spielt dabei nicht nur bei neuen Produkten, sondern auch in innerbetrieblichen Abläufen eine wichtige Rolle.

„Die Weiterbildung im Automobilzulieferbereich ist ein wichtiger Faktor, um in dieser schnelllebigen Branche nicht den Anschluss zu verlieren. Durch den Einfluss digitaler Entwicklungen verändern sich Anforderungen und Bedingungen für die Zulieferer in einem rasanten Tempo. Der Automobil-Cluster nimmt in seinen Lehrgangsangeboten besonders auf diese Veränderungen Rücksicht“, meint Wolfgang Komatz, Manager des Automobil-Clusters OÖ. Das neue Lehrgangsprogramm mit 35 automotive-spezifischen Lehrgangsmodulen startet ab Oktober 2017. Viele Unternehmen haben sich dafür bereits angemeldet.

 

Neuer Lehrgang: Digital Transfer Manager

Im Mittelpunkt des neuen Lehrganges DTM (Digital Transfer Manager) im Qualifizierungsprogramm 2017/2018 steht die Digitalisierung der Unternehmen. Der „Digital Transfer Manager“ vermittelt die Definition von (digitalen) Geschäftsmodellen und deren Implementierung sowie Grundlagen für das Design, den Aufbau, die Einführung und das Management von digitalen Prozessen im Unternehmen. Mitarbeiter aus allen Unternehmensabteilungen können daran teilnehmen und werden soweit mit Digitalisierungsgrundwissen ausgestattet, dass sie bei der Einführung von abteilungsübergreifenden Digitalisierungsmaßnahmen als Ansprechperson in ihrer Abteilung zur Verfügung stehen können. Für Klein- und Mittelbetriebe stehen pro Mitarbeiter, der den DTM-Lehrgang besucht, bis zu 600,- Euro Förderung aus der Förderschiene „KMU DIGITAL“ bereit.

 

Lehrgänge für automotives Grundlagenwissen und Spezialisierung

Lehrgänge werden zu den Themenbereichen Qualitäts-, Vertriebs- und Projektmanagement angeboten. Zudem gibt es den Entwicklerlehrgang und den Lehrgang Digital Transfer Manager. In Zusammenarbeit mit den Lehrgangs-Partnern Jung & Partner Management GmbH, Procon Unternehmensberatung GmbH, next level consulting Österreich GmbH, centerline management consulting und Qualitätsmanagement Service sowie der FH OÖ und der LIMAK Austrian Business School bietet der Automobil-Cluster ein im deutschsprachigen Raum einzigartiges Bildungsprogramm an. Alle Angebote können auch als Inhouse-Lehrgänge in den Unternehmen durchgeführt werden.

 

Download Presseaussendung (pdf)

Download Qualifizierungsprogramm 2017/18 (pdf)


Förderprogramm Digital Starter von WKOÖ und Land OÖ geht in die zweite Runde

Drei Männer und eine Frau (ganz Links) stehen nebeneinander und blicken in die Kamera
V. l. WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer, David Schachreiter, Thomas Pürstinger und Landeshauptmann-Stv. Michael Strugl. Foto: Atelier Mozart

22.08.2017

Um noch mehr Unternehmen für den digitalen Wandel zu begeistern, haben das Land OÖ und die WKO Oberösterreich im Frühjahr das Förderprogramm „Digital Starter“ ins Leben gerufen. Dieses Förderprogramm richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen (aktive WKOÖ-Mitglieder) mit dem Ziel, den Einstieg in die betriebliche Digitalisierung zu erleichtern. Damit soll ein maßgeblicher Beitrag dazu geleistet werden, die mittel- und langfristige Wettbewerbsfähigkeit der Klein- und Mittelbetriebe zu sichern und weiter zu erhöhen.

„Mit dem Programm Digital Starter wollen wir Unternehmen dabei unterstützen, mit Hilfe von spezialisierten Unternehmensberatern die Chancen zu erkennen, die sich durch der Digitalisierung bieten. Sie sollen die Möglichkeit bekommen, neue Lösungen als auch Geschäftsmodelle im eigenen Unternehmen umzusetzen“, so Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Strugl. Besonderes Augenmerk liegt dabei darauf, dass Technologien, die bevorzugt in Oberösterreich entwickelt werden oder in Betrieb sind, zur Anwendung kommen.

Die Förderung der Unternehmen besteht aus einem nicht rückzahlbaren Zuschuss. Förderbar sind die Kosten der Beratungsleistungen. Bis zu 50 Prozent bzw. 3.000 Euro werden auch materielle Investitionen und mit dem Projekt in Verbindung stehende ergänzende Dienstleistungen gefördert. In Summe sind Projektkosten zwischen 6.000 und 12.000 Euro mit 50 Prozent förderbar. Die maximale Förderung beträgt somit 6.000 Euro. Basis der Förderentscheidung sind Neuheit, Marktbedarf, Wettbewerbsvorteil, Anspruch und Nachvollziehbarkeit der gesetzten Ziele.

„Bei der ersten Ausschreibung im Frühjahr haben über 90 Einreichungen unsere Erwartungen bereits bei weitem übertroffen. Unter den für eine Förderung ausgewählten Firmen befinden sich die Franz Schachreiter Treppenmanufaktur in Ottnang und die SP-Verpackungen GmbH in Nußbach. Sollte bei der zweiten Runde, die im September startet, das Interesse noch größer sein und entsprechend innovative Projekte eingereicht werden, gibt es von unserer Seite die Überlegung, das zur Verfügung stehende Fördervolumen von 60.000 Euro zu erhöhen,“ betont WKOÖ-Präsidentin Hummer.

Einreichungen für die Herbstausschreibung des Digital-Starter-Programms, die vom 1. September bis 15. Oktober laufen wird, sind an das Innovationsservice der WKO Oberösterreich zu richten.

Mehr Informationen zum Thema finden Sie in der Presseunterlage der WKOÖ.


Let’s get ready for NAFTA: Interessierte Unternehmen für Kooperationsprojekt gesucht

Bild: clipdealer.de
Interessierte Unternehmen gesucht: Gemeinschaftsprojekt „R2NAFTA" startet im November. Bild: clipdealer.de

25.07.2017

Das Interesse an der NAFTA-Region ist trotz neuen politischen Rahmenbedingungen ungebrochen. Daher wird der Automobil-Cluster OÖ in Kooperation mit dem ExportCenter OÖ und dem AußenwirtschaftsCentern vorort Unternehmen mit dem Projekt „Roadmap to NAFTA“ (R2NAFTA) begleiten und deren schnelle und effiziente Markterschließung unterstützen.

Für das Gemeinschaftsprojekt „R2NAFTA“ werden interessierte Unternehmen gesucht, die sich aktiv einbringen möchten. Die Unternehmen ergänzen ihre individuellen Stärken, kompensieren einzelne Schwächen und realisieren Synergien durch gemeinsame Nutzung der Ressourcen. So können die Risiken minimiert und einige Unternehmensprozesse geteilt werden.  

Zwei Konsortien mit insgesamt zehn teilnehmenden Unternehmen wurden vom Automobil-Cluster bisher erfolgreich bei den ersten Maßnahmen begleitet.  

Dafür lädt der Automobil-Cluster OÖ mit seinen Kooperationspartner (ExportCenter OÖ und AußenwirtschaftCenter) zur Kick-Off Veranstaltung am 30.11.2017 ein und präsentiert das Modell des gemeinsamen Markteintrittes „Roadmap to X“ (R2X).  

Die NAFTA Region ist für europäische Unternehmen die bedeutendste Wirtschaftsregion der Welt. Die Region umfasst 465 Mio. Menschen mit einem Bruttoinlandsprodukt von fast 20.000 Mrd. USD.   Auf einer mittlerweile langen Liste von europäischen Unternehmen (u.a. Audi, BMW, VW,…), die sich bereits im NAFTA Raum erfolgreich niedergelassen haben, finden sich auch einige österreichische Vertreter. Die voestalpine, Pewag, Pollmann oder ZKW sind nur ein paar wenige Beispiele dafür. Weitere Unternehmen haben die Möglichkeiten dieses Wirtschaftsraumes schon erkannt und werden folgen. Daher wird der Automobil-Cluster OÖ Unternehmen mit dem Projekt „Roadmap to NAFTA“ (R2NAFTA) begleiten und deren schnelle und effiziente Markterschließung unterstützen.

 

Download Produktblatt Roadmap to NAFTA (pdf)


Erste Absolventen des „Digital Transfer Manager“-Lehrgangs bringen digitales Wissen ins Unternehmen

Die ersten „Digital Transfer Manager“ wurden im gleichnamigen Lehrgang des Automobil-Clusters auf die Digitalisierung in ihrem Unternehmen vorbereitet. Bild: Business Upper Austria
Die ersten „Digital Transfer Manager“ wurden im gleichnamigen Lehrgang des Automobil-Clusters auf die Digitalisierung in ihrem Unternehmen vorbereitet. Bild: Business Upper Austria

18.07.2017

Die ersten Teilnehmer des Lehrgangs „Digital Transfer Manager“ (DTM) erhielten letzte Woche ihre Abschlusszertifikate. Der Lehrgang wurde vom Automobil-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria gemeinsam mit der FHOÖ Steyr und der procon Unternehmensberatung GmbH durchgeführt.

Der Automobil-Cluster setzt mit dem Lehrgang auf ein Zukunftsthema. Der „Digital Transfer Manager“ vermittelt Digitalisierungs-Grundwissen für Mitarbeiter in allen Ebenen eines Unternehmens und veranschaulicht, wie Vorgänge im Unternehmen durch das Sammeln von Daten digital abgebildet werden können.

Der Lehrgang richtet sich ausdrücklich an Verantwortliche in Klein- und Mittelbetrieben wie etwa Geschäftsführer und deren Assistenten, die im Betrieb weitreichende Aufgabenbereiche alleine bearbeiten und das Thema „Digitalisierung“ vorantreiben wollen. Als Zulieferer, vor allem in der Automobilindustrie, ist es von großer Bedeutung, den Wandel zeitgerecht zu vollziehen, um die Lieferstandards der Hersteller zu erfüllen und so konkurrenzfähig zu bleiben.

 

DTM für Industrie und Klein- und Mittelbetriebe  

Auch Großbetriebe wie Palfinger oder Miba nützen den Lehrgang für ihre Mitarbeiter. Hannes Gruber ist bei der Palfinger AG verantwortlich für die personelle Entwicklung des Unternehmens. Er setzt  beim Thema Digitalisierung auf umfangreiche Information und Weiterbildung der Mitarbeiter: „Ein wesentlicher Faktor für den zukünftigen Erfolg wird  sein, inwie­fern es gelingt, die Menschen in diesem Prozess des Wandels zu begleiten. Das erfordert eine intensive und interdisziplinäre Auseinandersetzung und einen Austausch zur Thematik. Die­ser Lehrgang bietet dazu eine hervorragende Grundlage.“

Die Miba AG sieht die Themen „Digitalisierung“ und „Industrie 4.0“ als kritische Erfolgsfaktoren der Zukunft und rückt diese dementsprechend in den Mittelpunkt ihres strategischen Handelns. Georg Oberdammer, CIO der MIBA AG dazu: „Durch den Lehrgang erhoffen wir uns neben theoretischen Grundlagen auch Methoden und Anregungen zur globalen Umsetzung von Digitalisierung im Konzern.“

Der Lehrgang „Digital Transfer Manager“ ist nur einer von vielen Bausteinen der Digitalisierungsoffensive des Landes OÖ. Die Initiative soll Mitarbeiter aus allen Abteilungen eines Unternehmens animieren, sich ein Grundwissen anzueignen, um den Wandel und die Modernisierung im Betrieb besser zu verstehen und Maßnahmen auch gut umsetzen zu können,“ unterstreicht Wolfgang Komatz, Manager des Automobil-Clusters die Wichtigkeit, sich mit der Digitalisierung auseinander zu setzen.

 

DTM auch als Inhouse-Lehrgang  

Der Lehrgang Digital Transfer Manager wird ab Herbst wieder regelmäßig im Qualifizierungsprogramm des Automobil-Clusters angeboten und richtet sich sowohl an Klein- und Mittelbetriebe als auch an Großunternehmen, die den Anschluss an das Digitalisierungszeitalter nicht verpassen wollen. Die Inhalte können – neben der externen Teilnahme an den Seminarblöcken – auch als Inhouse-Lehrgang gebucht werden. Der Vorteil ist, dass sich die Qualifizierung speziell an die Gegebenheiten im Betrieb anpasst und die Mitarbeiter aller Abteilungen gemeinsam im Unternehmen unterrichtet werden. So ist gewährleistet, dass das Gelernte auf alle Abteilungen abgestimmt ist und sofort in der realen Umgebung gemeinsam mit den Referenten erarbeitet und angewendet werden kann.

 

Download Presseaussendung (pdf)


Produktentwicklung, Kreativität und Innovation – der Lehrgang Zertifizierter Entwicklungsingenieur und Produktgestalter startet im November 2017

AC-Qualifizierungsprogramm 2017/18..
AC-Qualifizierungsprogramm 2017/18

14.07.2017

Der Entwicklungs- und Konstruktionsingenieur braucht neben fundiertem Fachwissen, einem ausgeprägten Kostendenken und Verantwortungsbewusstsein auch gute Führungseigenschaften und Organisationsgeschick, da er häufig die integrierende Stelle einer sich in viele Fachgebiete gliedernden Entwicklung eines bestimmten Produktes ist. Die Ausbildung Zertifizierter Entwicklungsingenieur und Produktgestalter richtet sich an Personen, die im Unternehmen in der Konstruktion, Entwicklung, Technik und im Projektmanagement tätig sind und sich für diese Aufgabe weiterqualifizieren wollen.

 

Neben einer engen Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft bietet der Lehrgang auch Inputs namhafter Entwicklungsleiter oberösterreichischer Leitbetriebe und die Kernkompetenz der FH Oberösterreich (Campus Wels) mit dem Studiengang Innovations- und Produktmanagement.

 

Die Ausbildung ist in sechs Spezialseminare gegliedert:

Nach positiver Absolvierung wird das Zertifikat „Zertifizierter Entwicklungsingenieur und Produktgestalter“ ausgestellt.

 

Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, zwei Seminare der Business Upper Austria zum Thema Schutzrechte zu besuchen:

 

Online-Anmeldung

Die Online-Anmeldung zum Lehrgang Zertifizierter Entwicklungsingenieur und Produktgestalter finden Sie >>hier.


Grundwissen für Digitalisierung vermitteln: Erster „Digital Transfer Manager“-Lehrgang erfolgreich abgeschlossen

Absolventen des Lehrgangs "Digital Transfer Manager". Foto: Business Upper Austria
Vordere Reihe - v.l.: Axel Aichenauer (Fronius International GmbH), Sanjay Urban (ARBÖ Servicebetriebs GmbH) und Gerald Franzl (Aico EDV-Beratung GmbH) Zweite Reihe - v.l.: Klaus Reisenberger (TRENCH Austria GmbH), Referent Andreas Sattlberger (procon Unternehmensberatung), Alexander Studentschnig (Kremsmüller Industrieanlagenbau KG) und Manfred Brunner (ekey biometric systems GmbH) Dritte Reihe - v.l.: Referent Dietmar Nedbal (FH OÖ Steyr), Markus Roth (creative BITS), Referent Patrick Brandtner (FH OÖ Steyr) und Markus Naglstrasser (Bitter GmbH) Foto: Business Upper Austria - honorarfrei

13.07.2017

Die ersten Teilnehmer des Lehrgangs „Digital Transfer Manager“ (DTM) erhielten letzte Woche ihre Abschlusszertifikate. Der Lehrgang wurde vom Automobil-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria gemeinsam mit der Fachhochschule OÖ Steyr und der procon Unternehmensberatung GmbH durchgeführt und ist Teil der „Leitinitiative Digitalisierung“ des Landes Oberösterreich. Oberösterreich setzt mit der Leitinitiative Digitalisierung auf ein Zukunftsthema, das unseren Wirtschaftsstandort zu einer der zehn bedeutendsten Wirtschaftsregionen Europas machen soll. „Der Lehrgang ‚Digital Transfer Manager‘ vermittelt Digitalisierungs-Grundwissen für Mitarbeiter/innen in allen Ebenen eines Unternehmens und veranschaulicht, wie Vorgänge im Unternehmen durch das Sammeln von Daten digital abgebildet werden können“, erklärt Wirtschaftsreferent LH-Stv. Dr. Michael Strugl.

Wirtschaftsreferent LH-Stv. Dr. Michael Strugl: „Um Arbeitsplätze langfristig zu sichern, ist es wichtig, den Digitalisierungsgedanken in allen Betrieben zu verankern und bereits jetzt alle Beschäftigten an das Thema heranzuführen“

 

Der Lehrgang richtet sich an Verantwortliche in Klein- und Mittelbetrieben wie etwa Geschäftsführer/innen und deren Assistent/innen, die im Betrieb weitreichende Aufgabenbereiche alleine bearbeiten und das Thema „Digitalisierung“ vorantreiben wollen. Als Zulieferer, vor allem in der Automobilindustrie, ist es von großer Bedeutung, den Wandel zeitgerecht zu vollziehen, um die Lieferstandards der Hersteller zu erfüllen und so konkurrenzfähig zu bleiben. „Um Arbeitsplätze langfristig zu sichern, ist es wichtig, den Digitalisierungsgedanken in allen Betrieben zu verankern und bereits jetzt alle Beschäftigten an das Thema heranzuführen“, so LH-Stv. Strugl.

 

DTM für Industrie und Klein- und Mittelbetriebe

Auch Großbetriebe wie Palfinger oder Miba nützen den Lehrgang für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Lehrgang „Digital Transfer Manager“ ist nur einer von vielen Bausteinen der Digitalisierungsoffensive des Landes OÖ. „Die Initiative soll Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus allen Abteilungen eines Unternehmens animieren, sich ein Grundwissen anzueignen, um den Wandel und die Modernisierung im Betrieb besser zu verstehen und Maßnahmen auch gut umsetzen zu können,“ unterstreicht Wolfgang Komatz, Manager des Automobil-Clusters, die Wichtigkeit, sich mit der Digitalisierung auseinander zu setzen.

 

DTM auch als Inhouse-Lehrgang

Der Lehrgang Digital Transfer Manager wird ab Herbst wieder regelmäßig im Qualifizierungsprogramm des Automobil-Clusters angeboten und richtet sich sowohl an Klein- und Mittelbetriebe als auch an Großunternehmen, die den Anschluss an das Digitalisierungszeitalter nicht verpassen wollen. Die Inhalte können – neben der externen Teilnahme an den Seminarblöcken – auch als Inhouse-Lehrgang gebucht werden. Der Vorteil ist, dass sich die Qualifizierung speziell an die Gegebenheiten im Betrieb anpasst und die Mitarbeiter/innen aller Abteilungen gemeinsam im Unternehmen unterrichtet werden. So ist gewährleistet, dass das Gelernte auf alle Abteilungen abgestimmt ist und sofort in der realen Umgebung gemeinsam mit den Referenten erarbeitet und angewendet werden kann.

 

Infos & Details

www.automobil-cluster.at/schwerpunkt-initiativen/qualifizierungsprogramm 


Iranischer Automobilzulieferer SAPCO besucht oberösterreichischen Automobil-Cluster

Die Delegation des iranischen Automobilzulieferers besuchte Unternehmen aus dem Netzwerk des Automobil-Clusters OÖ. © Automobil-Cluster
v.l.: Frederic Hadjari (Automobil-Cluster), Godratollah Habibi (SAPCO), Wolfgang Rathner (Fill), Ehsan Khatami (SAPCO), Hossein Nazari (SAPCO), Hossein Karami (SAPCO), Alfons Meier (Fill), Thomas Rathner (Fill) © Automobil-Cluster

13.07.2017

Der Automobil-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria organisierte für eine Delegation des iranischen Automobilzulieferers SAPCO Besuche und Präsentationen bei heimischen Unternehmen sowie Universitäten und Forschungseinrichtungen.

Oberösterreichs Automobilzulieferer haben bei einem ersten Lieferanteninnovationstag, den der Automobil-Cluster im Dezember 2016 in Teheran für ausgewählte Partnerunternehmen organisierte, bereits Kontakte mit SAPCO und Iran Khodro geknüpft. SAPCO steht für ein Netzwerk von 600 iranischen Unternehmen, welche an den Hersteller Iran Khodro Teile zuliefern. Nun besuchte eine SAPCO-Delegation rund um Vorstandsmitglied Dr. Ehsan Khatami oberösterreichische Unternehmen. Dabei führte der Automobil-Cluster Vorgespräche für einen weiteren Lieferanteninnovationstag im Herbst, der direkt bei SAPCO am iranischen Hauptsitz stattfinden soll. „Wir erleichtern mit dem Lieferanteninnovationstag heimischen Unternehmen, speziell kleinen und mittleren, den direkten Zugang zu den richtigen Ansprechpartnern bei SAPCO, um ihre Technologien zu präsentieren“, sagt Wolfgang Komatz, Manager des oberösterreichischen Automobil-Clusters.

Komatz strich bei dem Besuch die guten Beziehungen zu den Iranern hervor: „Bei unserem ersten Besuch in Teheran führten Unternehmen aus unserem Partnernetzwerk bereits erste Kontaktgespräche, die wir durch diese Einladung der SAPCO-Delegation in Oberösterreich weiter unterstützen und ausbauen möchten.“

 

Fill, Fronius und Ebner besucht

Vier Tage lang war die SAPCO-Delegation in Oberösterreich unterwegs und besuchte dabei unter anderem den Maschinen- und Anlagenbauer Fill in Gurten, Ebner Industrieofenbau in Leonding und den Schweißtechnik-Spezialisten Fronius in Sattledt. Darüber hinaus gaben auch die Johannes-Kepler-Universität und die außeruniversitären Forschungseinrichtungen Transfercenter für Kunststofftechnik und Linz Center of Mechatronics Einblick in ihre Tätigkeit.

 

Download Presseaussendung (pdf)


Iranischer Automobilzulieferer SAPCO auf Tour durch oö. Unternehmen und Forschungseinrichtungen

6 Männer und eine Frau (2. von rechts) stehen nebeneinander
V. l.: Wolfgang Komatz (Manager Automobil-Cluster), Dr. Hossein Karami, LH-Stv. Dr. Michael Strugl, Dr. Hossein Nazari (SAPCO), Dr. Ehsan Khatami (SAPCO-Vorstandsmitglied), Dr. Tanja Spennlingwimmer (Business Upper Austria) und Dr. Godratollah Habibi (SAPCO). Foto: Land OÖ/Kauder
Acht Männer sind ganz zu sehen, wie sie nebeneinander stehen und in die Kamera blicken
V.l.: Frederic Hadjari (Projektmanager Automobil-Cluster), Dr. Godratolla Habibi (SAPCO), Wolfgang Rathner (Geschäftsführer Fill), Dr. Hossein Nazari (SAPCO), Dr. Ehsan Khatami (SAPCO-Vorstandsmitglied), Dr. Hossein Karami (SAPCO), Wolfgang Rathner jun. (Fill) und Alfons Meier (Fill). Foto: Fill

07.07.2017

Der Iran zählt zu den 20 größten autoproduzierenden Ländern der Welt. Entsprechend groß ist das Interesse der heimischen Automobilzulieferer, ihre Technologien und Produkte dort einzusetzen. Der Automobil-Cluster von Business Upper Austria organisierte daher für eine Delegation des iranischen Automobilzulieferers SAPCO Besuche und Präsentationen bei heimischen Unternehmen sowie Universitäten und Forschungseinrichtungen.

„Oberösterreichs Automobilzulieferer haben im Iran bereits Kontakte geknüpft. Das sind ideale Voraussetzungen für einen erfolgreichen Einstieg in diesen wachsenden Markt“, betont Wirtschaftsreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Michael Strugl, der mit der SAPCO-Delegation rund um Vorstandsmitglied Dr. Ehsan Khatami in Linz zusammentraf. Dabei führte Strugl Vorgespräche für einen weiteren Lieferanteninnovationstag im Herbst, der direkt bei SAPCO am iranischen Hauptsitz stattfinden soll. „So bekämen heimische Unternehmen, speziell kleine und mittlere, direkten Zugang zu den richtigen Ansprechpartnern bei SAPCO, um ihre Technologien zu präsentieren“, sagt Strugl.

Automobil-Cluster-Manager Wolfgang Komatz strich bei dem Besuch die guten Beziehungen zu den Iranern hervor, die seit dem ersten Lieferanteninnovationstag im Dezember 2016 bestehen: „Bei unserem ersten Besuch in Teheran führten Unternehmen aus unserem Partnernetzwerk bereits erste Kontaktgespräche, die wir durch diese Einladung der SAPCO-Delegation in Oberösterreich weiter unterstützen und ausbauen möchten.“

Fill, Fronius und Ebner besucht
Vier Tage lang war die SAPCO-Delegation in OÖ unterwegs und besuchte dabei unter anderem den Maschinen- und Anlagenbauer Fill in Gurten, Ebner Industrieofenbau in Leonding und den Schweißtechnik-Spezialisten Fronius in Sattledt. Darüber hinaus gaben auch die Johannes-Kepler-Universität und die außeruniversitären Forschungseinrichtungen Transfercenter für Kunststofftechnik und Linz Center of Mechatronics Einblick in ihre Tätigkeit.


Von der Grundlagenforschung bis zur Anwendung im Unternehmen: OÖ soll zur Kompetenzregion für Künstliche Intelligenz werden

Vier Männer stehen nebeneinander und blicken in die Kamera
V.l.: Dr. Burton Lee, Experte für Europäische Innovation und Entrepreneurship der Stanford-Universität, Forschungsreferent Landeshauptmann-Stv. Dr. Michael Strugl, Univ.-Prof. Dr. Sepp Hochreiter, Lehrstuhl für Bioinformatik an der Johannes Kepler Universität Linz, und Rektor Dr. Meinhard Lukas, Johannes Kepler Universität Linz. Foto: Land OÖ / Daniel Kauder

26.06.2017

Ein Dialog mit Siri über das Wetter in den nächsten Tagen. Ein Stück weit in die Zukunft schauen, um den optimalen Zeitpunkt für den Austausch eines kritischen Teils in einer Produktionsmaschine zu finden. Zwei völlig unterschiedliche Situationen, die aber eines gemeinsam haben: sie basieren auf Künstlicher Intelligenz (KI) bzw. Artificial Intelligence (AI).

Dieses Anwendungsgebiet der Informatik wird neben dem Internet der Dinge, 3D-Druck und Virtual Reality auch von den Unternehmen als einer der Top-Technologietrends für die nächsten Jahre gesehen – und zwar über alle Branchen hinweg. Das zeigte eine Umfrage unter 3.700 Innovationsmanager/innen weltweit.1

„Für den Standort Oberösterreich ist es daher essenziell, sich gezielt mit dem Thema Künstliche Intelligenz auseinanderzusetzen“, stellt LH-Stv. Dr. Michael Strugl fest. „Wir wollen aufbauend auf den bestehenden Stärken eine klare Strategie von der Grundlagenforschung über die angewandte Forschung bis hin zur Anwendung in den Unternehmen entwickeln.“ Ziel sei es, Oberösterreich zur international sichtbaren Kompetenzregion für Künstliche Intelligenz zu machen.

Dafür wird in den nächsten Monaten eine KI-Strategie für Oberösterreich mit konkreten Handlungsfeldern entwickelt. Ein wichtiger Puzzlestein ist die Gründung des AI-Labs an der Johannes-Kepler-Universität, mit dem ein Zentrum für Deep Learning entsteht. Deep Learning bezeichnet die Anwendung künstlicher neuronaler Netze mit vielen Schichten (daher "tief") auf die Lösung komplexer Aufgabenstellungen durch Lernen aus Beispieldaten, z.B. in Sprach- und Bilderkennung. Deep Learning wird erst durch neuartige Lernverfahren, große Datenmengen ("Big Data") und die Verfügbarkeit hoher Rechenleistungen ermöglicht.

Daneben gibt es alleine an der JKU noch zahlreiche weitere Institute, die sich mit Teilaspekten der Künstlichen Intelligenz befassen. Dazu kommen

Den Auftakt für die Strategieentwicklung bildet ein hochkarätig besetzter Workshop am 27. Juni, in Hagenberg. Unter der Leitung von Dr. Burton Lee diskutieren mehr als 70 Vertreter/innen aus der Forschung – darunter Univ.-Prof. Dr. Sepp Hochreiter von der JKU – und aus Unternehmen über (künftige) Schwerpunkte in der Forschung und Anwendungen in der Wirtschaft. Organisiert wird der Workshop im Rahmen der Leitinitiative Digitalisierung des Landes OÖ.

Der nächste Schritt auf dem Weg zur KI-Strategie für Oberösterreich erfolgt in Alpbach. Denn auch beim oberösterreichischen Auftritt im Rahmen der Technologiegespräche des Forum Alpbach steht das Thema Künstliche Intelligenz im Vordergrund. Am 25. August findet in Alpbach ein Arbeitskreis unter dem Titel „Second Machine Age: Lernende Maschinen – Autonome Maschinen“ u.a. mit der Mathematikerin Dipl.-Ing.in Monika Kofler von Amazon und Dr. Burton Lee statt. Aus Oberösterreich werden Dipl.-Ing. Dr. Bernhard Nessler vom Institut für Bioinformatik an der JKU sowie Dipl.-Ing. Christopher Lindinger, MAS (Forschungsleiter des Ars Electronica Future Lab) Vorträge halten. Details zum Programm: biz-up.at/alpbach

Nähere Informationen zum Thema finden Sie in der Presseunterlage (pdf)

1 G. C. Kane, D. Palmer, A. N. Phillips, D. Kiron and N. Buckley, “Aligning the Organization for its Digital Future” MIT Sloan Management Review and Deloitte University Press, July 2016.


Robert Machtlinger (FACC) neuer Leichtbau-Plattform Sprecher

Robert Machtlinger, Vorstandsvorsitzender der FACC AG ist neuer Sprecher der Leichtbau-Plattform A2LT. Bildquelle: FACC
Robert Machtlinger, Vorstandsvorsitzender der FACC AG ist neuer Sprecher der Leichtbau-Plattform A2LT. Bildquelle: FACC

22.06.2017

Beim mittlerweile 12. Plenumsmeeting der Leichtbauplattform A2LT (Austrian Advanced Lightweight Technology) wurde Robert Machtlinger, Chef des Flugzeugzulieferers FACC zum neuen Plattformsprecher gewählt. Er folgt damit Peter Bernscher, der zuvor als Vertreter der voestalpine Metal Forming Sprecher der A2LT war.

Für Robert Machtlinger ist Leichtbau ein wichtiger Treiber in der Mobilitätsindustrie:

„Leichtbau und dessen konsequente Weiterentwicklung wird ein wesentlicher Faktor bei der Umsetzung von zukünftigen Mobilitätsanforderungen sein. Die Forderung nach höherer Energieeffizienz ist ein zentrales Thema – die Anwendung von innovativen Leichtbaulösungen wird hierbei eine bedeutende Rolle spielen. Die Vorgaben in Richtung Klimaschutz und tendenziell steigende Treibstoffpreise verlangen neue Lösungen, die Transportmittel leichter, sparsamer, leistungsfähiger und sicherer machen.“

 

Vernetzung und Austausch über Spartengrenzen hinweg

A2LT unterstützt Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen, die sich mit Leichtbau befassen, durch ein umfangreiches Angebot an Austausch- und Kooperationsmöglichkeiten. Knapp 30 Unternehmen suchen zu den unterschiedlichsten Themen des Leichtbaus die Zusammenarbeit, um neue Konzepte, Technologien und Werkstoffe gemeinsam zu entwickeln.Robert Machtlinger sieht in der Leichtbauplattform große Vorteile für die wirtschaftliche Entwicklung:

„Die Leichtbauplattform A2LT bündelt in ihrem Netzwerk von Technologieunternehmen enormes Wissen und Innovationskraft. Für FACC als global tätiges Unternehmen in der Entwicklung und Fertigung von Leichtbaulösungen für die Luftfahrzeugindustrie ist der Netzwerkverbund von Kunststoff, Aluminium, Stahl u.v.m. wesentlich, um zukünftige Innovationen voranzutreiben.“

A2LT ist eine Plattform des Automobil-, des Kunststoff- und des Mechatronik-Clusters der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria sowie der Sparte Industrie der WKO und des AC Styria.

www.a2lt.at

 

Download Presseaussendung (pdf)


Das neue AC-quarterly ist da: Effiziente Mobilität - Hersteller forcieren Leichtbau und alternative Antriebe

AC-quarterly 2/2017

19.06.2017

Effiziente Mobilität: Hersteller forcieren Leichtbau und alternative Antriebe - Die neue Ausgabe der Quartalszeitschrift AC quarterly ist da!

Immer rascher finden Technologien, die wir gerade noch als „Mobilität der Zukunft“ bezeichnet hatten, ihre Anwendung in der Gegenwart. Elektro-, Gas- oder Brennstoffzellen - Antriebe sind ebenso bereits in der Gegenwart angekommen, wie die Digitalisierung und der 3-D Druck in der Autoproduktion. Das Tempo der Realisierung phantastischer Ideen wird immer höher und die Zulieferer müssen dieses Tempo aufnehmen und mithalten.

 

Download AC-quarterly 2/2017 (pdf)


Lieferanteninnovationstag 2017: Automobil-Cluster setzt Zusammenarbeit mit bayrischem Autohersteller fort

Das erfolgreiche Format der Lieferanteninnovationstage findet bei Herstellern und Zulieferern großen Zuspruch. Bildquelle: BMW Group
Das erfolgreiche Format der Lieferanteninnovationstage findet bei Herstellern und Zulieferern großen Zuspruch. Bildquelle: BMW Group
Thomas Stottan (Audio Mobil Elektronik GmbH) kann bereits mehrfach Erfolge durch die Lieferanteninnovationstage des Automobil-Clusters verbuchen. Bildquelle: Audio Mobil
Thomas Stottan (Audio Mobil Elektronik GmbH) kann bereits mehrfach Erfolge durch die Lieferanteninnovationstage des Automobil-Clusters verbuchen. Bildquelle: Audio Mobil

12.06.2017

Der Automobil-Cluster (AC) der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria setzte auch heuer wieder einen Lieferanteninnovationstag bei der BMW Group um. 18 Zulieferunternehmen besuchten am 31. Mai mit dem AC den BMW Group Hauptsitz in München, um ihre neuesten Technologien vorzustellen. Mitgereist war auch das oberösterreichische High-Tech-Unternehmen Audio Mobil.

Bereits seit elf Jahren ist der Automobil-Cluster Oberösterreich regelmäßig mit Firmen aus dem Cluster sowie Partnern von Bayern Innovativ und des AC Styria zu Gast in München. Die Lieferanteninnovationstage, bei denen eine begrenzte Zahl ausgewählter Unternehmen internationale Hersteller besucht, kommen bei den Firmen und auch bei den Autoherstellern sehr gut an. Thomas Stottan, Geschäftsführer der Innviertler Audio Mobil Elektronik GmbH:

„Lieferanteninnovationstage sind DIE Plattform für Unternehmen, Produktneuheiten und Innovationen ohne lange Anlaufzeiten über gewohnte Vertriebskanäle direkt bei den Fachstellen der Automobilhersteller zu platzieren.“

Die ansonsten im Zusammenhang mit Konzernen in dieser Größenordnung bekannten Hierarchie-Hürden können laut Stottan mit dem Präsentationsformat des Lieferanteninnovationstages überwunden werden.

 

Besucherzustrom der letzten Jahre hält an

Wie auch schon 2015 lockte die Präsentationsveranstaltung eine vierstellige Besucherzahl aus den Reihen der BMW Group Belegschaft zu den Ausstellungsständen. Heuer besuchten knapp 1300 interessierte Techniker, Entwickler und Einkäufer die Ausstellung der 18 mitgereisten Unternehmen. Von der Innovationskraft der Aussteller überzeugte sich auch das BMW-Group-Management bei einer VIP-Tour. Das Feedback war sehr positiv, wie Aussteller berichteten. Audio Mobil kann  bereits über Erfolge aus vergangenen Lieferanteninnovationstagen berichten:

„Viele unserer langjährigen Partner – speziell aus dem Hause BMW – haben wir im Rahmen von Lieferanteninnovationstagen kennengelernt. Daraus haben sich zahlreiche spannende Fachthemen ergeben. Der Kontext ‚Ablenkung und Bediensicherheit‘ stellt die größte Herausforderung bei der Digitalisierung des Fahrzeugs dar.“

 

Technologiebereiche vorgegeben

Der diesjährige Fokus lag seitens der BMW Group auf kundenwahrnehmbaren Innovationen im Interieur und Exterieur. Durch die von der BMW Group vorgegebenen Themen hatten die ausgewählten Unternehmen auch die Gewissheit, dass die von ihnen präsentierten Lösungen auch beim Hersteller gebraucht und gesucht werden. Die Chancen, genau den richtigen Ansprechpartner zu treffen, stiegen durch das Auswahlverfahren deutlich. Auch für die Produkte von Audio Mobil bestand großes Interesse, wie Thomas Stottan bestätigt:

„Es sind Komponenten gefragt, die das individuelle Erlebnis des Fahrzeugnutzers unterstützen, seine Privatsphäre zu erhöhen und das Umfeld „Auto“ zu einer Erweiterung seines Wohn- und Arbeitsumfeldes zu machen. Generell kann beobachtet werden, dass es die Individualisierung ist, die derzeit stärker im Fahrzeug Integration findet – ein Ansatz, den Audio Mobil seit längerer Zeit verfolgt und mit dem wir offenbar einen richtigen Weg beschritten haben.“

 

Klein- und Mittelbetriebe profitieren

Als weiteren Benefit sieht Thomas Stottan die Vorbereitung durch den Automobil-Cluster Oberösterreich, der auch weniger etablierte Unternehmen dabei unterstützt, dass alle Teilnehmer eine gleichwertige Präsentationsplattform erhalten. „Das ist auch der Grund, warum die Audio Mobil – obgleich seit 1989 im automotiven Umfeld beheimatet – die Möglichkeit eines Lieferanteninnovationstages wahrnimmt. Die Teilnahme an einem Lieferanteninnovationstag ist immer ein Gewinn“, zeigt sich Thomas Stottan überzeugt.

 

Download Presseaussendung (pdf)


Innovationsassistent etabliert neue Standards: der GTech-Verbesserung-Prozess (GVP)

Das Projektteam, Foto: B. Plank - imBILDE.at
Erfolgreiches Team: Geschäftsführer Josef Gebeshuber (GTech Automatisierungstechnik GmbH) mit Berater Ing. Christian Schenk MBA, CMC und Innovationsassistent Bernhard Hebesberger BSc Foto: B. Plank - imBILDE.at
Innovationsassistent Berhard Hebesberger, BSC
Innovationsassistent Berhard Hebesberger, BSC
Josef Gebeshuber, Geschäftsführer GTech (Foto:GTech)
Josef Gebeshuber, Geschäftsführer GTech

31.05.2017

Wenn InnovationsassistentInnen ihr erlerntes Fachwissen aus dem Studium perfekt einsetzen und dabei noch durch Coaching eines Unternehmensberaters unterstützt werden, so bleibt der Erfolg nicht aus: Wie Bernhard Hebesberger bei GTech Automatisierungstechnik neue Standards etabliert hat, lesen Sie hier...

Porträt GTech

Das Leistungsspektrum der 1997 gegründeten GTech Automatisierungstechnik GmbH mit Sitz in Ried/Traunkreis spannt sich vom Vertrieb samt Prozessentwicklung und dem nachgelagerten Projektmanagement über die 3D-Konstruktion, Elektro- & Fluidplanung sowie Programmierung bis hin zur Fertigung bzw. Produktion  und Inbetriebnahme. Mit den rund 130 MitarbeiterInnen besitzt das Unternehmen alle Fachbereiche im Haus.

 

Hintergrund des Projekts

Das enorme Wachstum der GTech Automatisierungstechnik der letzten Jahre machte es erforderlich, das Unternehmen hinsichtlich der Kernprozesse und Organisation den zukünftigen Anforderungen anzupassen. Deshalb wurde 2014 das Projekt „GVP – GTech Verbesserung Prozess“ gestartet. Im Zuge dessen zeigte sich, dass für einige strategisch wichtige Kernprozesse keine klar definierten Abläufe festgelegt waren. Die Stabsstelle „Qualitäts- und Innovationsmanagement“ wurde eingeführt.

 

Innovationsasssistent etabliert Standards

Für das geplante Projekt kam das Förderprogramm „InnovationsassistentInnen/ -beraterInnen für KMU“ des Landes OÖ wie gerufen. So konnte der engagierte Jungakademiker der FH Wels Bernhard Hebesberger, BSc als Innovationsassistent gewonnen werden. Dieser brachte fundierte Kenntnisse aus dem Studium „Innovations- und Produktmanagement“ mit. Unterstützung bekam er im Projekt durch den erfahrenen externen Berater Ing. Christian Schenk, MBA. Zur Erhebung der IST-Prozesse fanden mehrere Workshops mit den unterschiedlichen Abteilungen statt. Anschließend wurden sämtliche Unternehmensprozesse mittels einer Software visualisiert und Potentiale abgeleitet. Um Standards zu etablieren, wurden z. B. eine Inventurrichtlinie, Betriebsanleitungen und Templates für die Qualitätsdokumentation erstellt und ein Intranet aufgebaut. Für Kick-Off-Meetings mit Kunden sowie zur Service-Übergabe und Konstruktionsfreigabe erstellte der Innovationsassistent neue Checklisten und konzipierte einen KVP und ein Ideenmanagement. Die Konstruktionsabteilung diente dafür als Pionier und im Anschluss wurde der KVP auch auf die Produktion ausgerollt. Zudem wurde im Rahmen des Projekts ein neuer umfangreicher Personalakquise-Prozess erstellt.  

 

„Als Innovationsassistent konnte ich mein erlerntes Fachwissen aus dem Studium perfekt einsetzen. Das Coaching durch den Unternehmensberater. War in vielen Themen sehr wertvoll, um die vorgegebenen Projektziele zu erreichen. Ebenso profitiere ich von den Weiterbildungsmaßnahmen für die Innovationsassistentinnen und dem daraus entstandenen Netzwerk.“  

 Innovationsassistent Bernhard Hebesberger, Bsc 

 

Ein klar strukturierter Innovationsmanagement-Prozess konnte im Rahmen des Projekts definiert werden, welcher mit dem GVP im gesamten Unternehmen eingeführt wird. Dadurch ist gewährleistet, dass zukünftige Produkt- und Dienstleistungsinnovationen anhand einer definierten Vorgehensweise (Stage-Gate-Prozess) abgewickelt werden.

„Um erfolgreich zu sein und Kunden nachhaltig ans Unternehmen zu binden benötigen wir nicht nur hervorragende Produkte und technische Lösungen. Interne Klarheit in Aufträgen, Kommunikationswegen und Prozessen spielt dabei ebenso eine tragende Rolle. Dank unseres Innovationsassistenten können wir auch in Zukunft unserem Anspruch als Komplettanbieter ‚Alles aus einer Hand – und die eine weiß, was die andere macht‘ gerecht werden."

Geschäftsführer Josef Gebeshuber.  


FACT BOX INNOVATIONSASSISTENT

Das oö. Förderprogramm „InnovationsassistentInnen/-beraterInnen für KMU“ bietet oö. Klein- und Mittelbetrieben die Möglichkeit, die innerbetrieblichen Ressourcen, Kompetenzen und Strukturen für ihre Innovationsvorhaben auszubauen sowie die Zusammenarbeit mit externen Kooperationspartnern zu verstärken. Nähere Informationen zur Förderung erhalten Sie unter www.innovationsassistent.at.


30 neue Arbeitsplätze durch neues Warehouse von Dachser Logistik

Gruppenbild mit V. l.: Michael Rauhofer, Niederlassungsleiter Dachser Logistikzentrum Linz; Dr. Michael Strugl, stellvertretender Landeshauptmann Oberösterreich; Bernhard Simon, Dachser CEO; Günter Hirschbeck, Managing Director Dachser Austria European
V. l.: Michael Rauhofer, Niederlassungsleiter Dachser Logistikzentrum Linz; Dr. Michael Strugl, stellvertretender Landeshauptmann Oberösterreich; Bernhard Simon, Dachser CEO; Günter Hirschbeck, Managing Director Dachser Austria European Logistics; Univ. Prof. Dr. Sebastian Kummer, Vorstand des Institutes für Transportwirtschaft und Logistik an der Wirtschaftsuniversität Wien; Thomas Stelzer, Landeshauptmann Öberösterreich; Gunter Kastler, Bürgermeister der Marktgemeinde Hörsching bei der Eröffnung das neuen Warehouses. Foto: Dachser

28.05.2017

 Der Logistikdienstleister Dachser eröffnete heute in feierlichem Rahmen ein neues Warehouse für die Niederlassung Hörsching bei Linz. Das Unternehmen investierte rund 10 Millionen Euro in die Kontraktlogistik. So verfügt das Logistikzentrum Linz über ein Warehouse mit einer Lager- und Logistikfläche von 10.000 Quadratmetern und bietet 20.000 Palettenstellplätze.

Rund 170 Gäste nahmen an der feierlichen Eröffnung am 23. Mai teil. Geladen waren  Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer, Landeshauptmann Stv. Dr. Michael Strugl und der Hörschinger Bürgermeister Gunter Kastler sowie Kunden des Logistikdienstleisters. Eröffnet wurde die Feierlichkeit von Dachser-CEO Bernhard Simon. „Das neue Warehouse ist ein weiterer Meilenstein für den Ausbau unseres österreichischen Niederlassungsnetzwerks. Dessen Bedeutung reicht über die Landesgrenzen weit hinaus. Denn als logistisches Drehkreuz innerhalb Europas spielt Dachser Austria seit langem eine entscheidende Rolle für das gesamte Dachser-Netzwerk“, sagte Simon in seiner Eröffnungsrede.

Künftige Entwicklung gesichert

Das Logistikzentrum Hörsching wurde 2008 eröffnet und verfügt über eine Umschlagshalle mit 8.000 Quadratmetern sowie über ein vierstöckiges Büro- und Verwaltungsgebäude. Das Warehouse wurde an die bestehende Umschlagshalle angebaut. Das Gelände bietet ausreichend Fläche, um zukünftige Erweiterungen vorzunehmen. Am Standort Hörsching bietet Dachser seinen Kunden nun alles aus einer Hand: Warehousing und kundenindividuelle Services im Rahmen der Kontraktlogistik mit direktem Anschluss an das flächendeckende europäische Transportnetzwerk und die Luft- und Seefrachtdienstleistungen von Dachser Air & Sea Logistics.

Maßgeschneiderte Lösungen für Kunden

Günter Hirschbeck, Geschäftsführer Dachser Österreich European Logistics, betonte bei der Eröffnung: „In unserem neuen Warehouse setzen wir Logistikkonzepte mit maßgeschneiderten Lösungen für unsere Kunden um. Dabei vernetzen wir unsere beiden Geschäftsfelder European Logistics und Air & Sea Logistics miteinander. Bei Dachser nennen wir das „Interlocking“, und unsere Kunden profitieren von schlanken, integrierten Prozessen. Am Hörschinger Standort sind wir als Familienunternehmen eng mit der Region verbunden und schaffen mit dem Warehouse etwa 30 neue Arbeitsplätze“, so Hirschbeck.

LH Stelzer: "Investition in Wettbewerbsfähigkeit"

Bei der offiziellen Eröffnung würdigte der Landeshauptmann von Oberösterreich, Mag.Thomas Stelzer, die Aktivitäten von Dachser. „Der Wettbewerb der Regionen wird härter. Für mich ist klar: Oberösterreich soll das Zentrum werden, das die Besten anzieht. Ich will mit Oberösterreich an die Spitze der europäischen Topregionen und Oberösterreich zum Land der Möglichkeiten machen. Bei uns soll es Möglichkeiten geben, die andere Länder nicht bieten können. Wer etwas unternehmen will, soll hier den besten Platz haben. Daher freut es mich, dass ein international renommiertes Unternehmen wie Dachser hier am Standort investiert, Arbeitsplätze schafft und damit weitere Impulse in der Wettbewerbsfähigkeit des Landes setzt“, so Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer.

LH-Stv. Strugl: "Macht Standort OÖ attraktiver"

Landeshauptmann Stv., Dr. Michael Strugl, unterstrich in seiner Rede die wirtschaftliche Bedeutung des Unternehmens für die Region und hob dabei die nachhaltige Geschäftspolitik hervor. „Das neue, hochmoderne Warehouse von DACHSER verknüpft Oberösterreich noch enger mit den europäischen Transportwegen und macht den Standort Oberösterreich damit noch attraktiver. Der Ausbau in Hörsching, nicht einmal zehn Jahre nach der Eröffnung des Standortes, zeigt den Erfolg von Dachser und die Stärke der heimischen produzierenden Industrie.  Starke Unternehmen, starker Standort – diese Wechselbeziehung gilt einmal mehr.“

Als Abschluss der Veranstaltung spielten sich Univ. Prof. Dr. Sebastian Kummer, Vorstand des Instituts für Transportwirtschaft und Logistik an der Wirtschaftsuniversität Wien, und  Bernhard Simon Fragen über die Digitalisierung der Logistikwelt zu.


Unternehmenssprache: Digitalisierung - Digital Transfer Manager bereitet auf moderne Arbeitsprozesse vor

Die ersten „Digital Transfer Manager“ werden im gleichnamigen Lehrgang des Automobil-Clusters auf die Digitalisierung in ihrem Unternehmen vorbereitet. Fotocredits: Automobil-Cluster
Die ersten „Digital Transfer Manager“ werden im gleichnamigen Lehrgang des Automobil-Clusters auf die Digitalisierung in ihrem Unternehmen vorbereitet. Fotocredits: Automobil-Cluster

11.05.2017

Digital Transfer Manager (DTM) heißt ein neuer Lehrgang des Automobil-Clusters der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria, der in einem ersten Pilotseminar von der FFG im Rahmen des Strategieprogrammes „Qualifizierungsseminare“ für Klein- und Mittelbetriebe gefördert wird.

Die ersten Unternehmen aus dem Automobil-Cluster schicken seit einer Woche ihre Mitarbeiter zum Pilotlehrgang „Digital Transfer Manager“ (DTM) des Automobil-Clusters, der gemeinsam mit der FHOÖ Steyr und der procon Unternehmensberatung GmbH durchgeführt wird. Andreas Sattlberger von procon: „Ziel der geblockten Seminare ist es, Fachwissen für die ganzheitliche Erstellung einer Digitalisierungs-Roadmap für das Unternehmen zu vermitteln.“ Die Inhalte adressieren einerseits Mitarbeiter aller Ebenen und Bereiche eines Großunternehmens wie z.B. Logistik, Humanressourcen oder Einkauf, die als „Digitalisierungs-Sprecher“ für ihre Abteilung qualifiziert werden sollen. Der Lehrgang richtet sich aber auch ausdrücklich an Verantwortliche in Klein- und Mittelbetrieben wie etwa Geschäftsführer und deren Assistenten, die im Betrieb weitreichende Aufgabenbereiche alleine bearbeiten und das Thema „Digitalisierung“ vorantreiben wollen.

 

Förderung des Pilotlehrgangs „Digital Transfer Manager“ (DTM)

Die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG fördert kurzfristige, zeitlich begrenzte und maßgeschneiderte Qualifizierungsseminare zwischen Unternehmen und Universitäten bzw. Fachhochschulen, die Klein- und Mittelbetrieben den Zugang zu Qualifizierungsmaßnahmen erleichtern und einen Überblick über für sie relevante Technologie- und Innovationsfelder verschaffen. Der fünftägige Pilotlehrgang DTM erfüllt diese Kriterien und ermöglicht so 16 Unternehmen aus dem Automobil-Cluster eine kostenlose Teilnahme, zehn dieser Firmen werden als Klein- und Mittelunternehmen für die Teilnahme von der FFG mit bis zu 1500,- Euro gefördert. Unternehmen, die an diesem Pilotprojekt des Automobil-Clusters teilnehmen sind unter anderen Audio Mobil, Fronius, Trench, Kremsmüller, Miba, Palfinger, bluesource mobile solutions, EK Design und der ARBÖ.

Anfang Juli werden die ersten Absolventen den DTM Pilotlehrgang mit einer Zertifizierung zum „Digital Transfer Manager“ abschließen und können dann Digitalisierungs-Roadmaps für ihre Abteilungen erstellen und das Change Management des Unternehmens qualifiziert unterstützen. 

 

DTM auch als Inhouse-Lehrgang

Der Lehrgang Digital Transfer Manager wird nach Abschluss des Pilotlehrgangs ab Herbst regelmäßig im Qualifizierungsprogramm des Automobil-Clusters angeboten und richtet sich sowohl an Klein- und Mittelbetriebe als auch an Großunternehmen, die den Anschluss an das Digitalisierungszeitalter nicht verpassen wollen. Die Inhalte können – neben der externen Teilnahme an den Seminarblöcken – auch als Inhouse-Lehrgang gebucht werden. Der Vorteil ist, dass sich die Qualifizierung speziell an die Gegebenheiten im Betrieb anpasst und die Mitarbeiter aller Abteilungen gemeinsam im Unternehmen unterrichtet werden. So ist gewährleistet, dass das Gelernte auf alle Abteilungen abgestimmt ist und sofort in der realen Umgebung gemeinsam mit den Referenten erarbeitet und angewendet werden kann.

 

Download Presseaussendung (pdf)


Qualifizierungsprogramm 2017/2018 des Automobil-Clusters: Neuer Lehrgang "Digital Transfer Manager"

AC-Qualifizierungsprogramm 2017/2018
AC-Qualifizierungsprogramm 2017/2018

05.05.2017

Ab sofort können die neuen Lehrgänge des Automobil-Clusters der Wirtschaftsagentur Business Upper Austria belegt werden. Das Programm startet im Herbst und wartet mit neuen Angeboten für die Digitalisierungsherausforderungen auf.

Seit einer Woche liegt das neue Qualifizierungsprogramm des Automobil-Clusters auf den Schreibtischen der oberösterreichischen HR-Verantwortlichen. Die neuen Eigenschaften der Mobilität verlangen neue Ausbildungskonzepte für Fachkräfte in der Mobilitätsindustrie. Die Interaktion mit anderen Branchen wie der IT- oder der Kommunikationsbranche öffnen den Zulieferern neue Aktionsbereiche.

 

Digital Transfer Manager

Im Mittelpunkt des neuen Lehrganges DTM (Digital Transfer Manager) im Qualifizierungsprogramm 2017/2018 steht die Digitalisierung der Unternehmen. Nicht nur die Fahrzeuge verknüpfen sich mit Datennetzten, auch die Betriebe müssen sich für eine digitalisierte Zukunft rüsten, wenn sie den Anschluss nicht verlieren wollen.Der Lehrgang „Digital Transfer Manager“ vermittelt die Definition von (digitalen) Geschäftsmodellen und deren Implementierung sowie Grundlagen für das Design, den Aufbau, die Einführung und das Management von digitalen Prozessen im Unternehmen.

 

Lehrgänge für automotives Grundlagenwissen und Spezialisierung

Eine rasche Anpassung an neue technologische und wirtschaftliche Herausforderungen ist mit den Lehrgängen des Automobil-Clusters zu den Themenbereichen Qualitäts-, Vertriebs- und Projektmanagement sowie dem Entwicklerlehrgang und dem Digital Transfer Manager möglich. Wissen von Experten aus der Automobilindustrie, praxisnahe Beispiele und eine begrenzte Teilnehmerzahl tragen zum Erfolg der AC-Ausbildungsangebote bei. Alle Angebote können auch als Inhouse- Lehrgänge in den Unternehmen durchgeführt werden.Informationen bzw. Lehrgangsanmeldungen online unter www.automobil-cluster.at/veranstaltungen bzw. Download AC-Qualifizierungsprogramm 2017/2018 (pdf).

 

Download Presseaussendung (pdf)


Fiat Chrysler Automobiles sucht Zusammenarbeit mit österreichischen Zulieferern

Etwa 100 Ingenieure, Einkäufer und Entwickler des Fiat Chrysler Konzerns informierten sich bei den Ausstellern aus Österreich und Bayern über deren Technologien. Fotocredits: Business Upper Austria
Etwa 100 Ingenieure, Einkäufer und Entwickler des Fiat Chrysler Konzerns informierten sich bei den Ausstellern aus Österreich und Bayern über deren Technologien. Fotocredits: Business Upper Austria

25.04.2017

29 Unternehmen, die mit innovativen Technologien und Dienstleistungen bei Fiat Chrysler Automobiles punkten möchten, nahmen am 20. April 2017 in Turin am Lieferanteninnovationstag des Automobil-Clusters der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria teil.

Der Lieferanteninnovationstag wurde in Kooperation mit dem steirischen Autocluster ACstyria und dem bayrischen Cluster Bayern Innovativ durchgeführt. Anhand eines Innovationsprofils, das die Kernkompetenzen der Firmen beschrieb, suchte Fiat Chrysler Automobiles aus den über 60 Bewerbern jene 29 Unternehmen aus, die sich mit ihren Innovationen zu den Themen „user experience“,„connected mobility“, „machinery, tool and internal logistics innovation“, „lightweight“ und „electricdrivetrain“ am 20. April persönlich bei der FCA-Group vorstellen durften.

Hochwertige Kontakte mit FCA
Etwa 100 Ingenieure, Einkäufer und Entwickler des Fiat Chrysler Konzerns informierten sich bei den Ausstellern aus Österreich und Bayern über deren Technologien. Auch das oberste Management der Turiner Gastgeber besuchte die Stände der Aussteller und nahm sich für Gespräche Zeit. Unter den 29 mitgereisten Firmen waren Leitbetriebe wie Miba, Engel und Starlim/Sterner. Jürgen Dostal fuhr für Starlim/Sterner nach Turin: „An unserem Stand hatten wir einige sehr gute und interessante Besucher. Ausgewähltes Fachpublikum war beim Lieferanteninnovationstag präsent und ist gezielt zu Gesprächen mit uns gekommen.“

Marktchancen für kleine und mittlere Betriebe
Durch die intensiven Vorarbeiten des Automobil-Clusters konnten die Teilnehmer mit dem Interesse verschiedener Abteilungen des FCA Konzerns rechnen und die richtigen Ansprechpartner treffen.Dadurch ergaben sich insbesondere auch Marktchancen für kleine und mittlere Betriebe. Auch Tiger Coatings aus Wels nutzte den Lieferanteninnovationstag des Automobil-Clusters: „Von den etwa 100 Besuchern von FCA hatten wir einige interessante Kontakte, drei bis vier davon waren für uns genau die richtigen Ansprechpartner“, freut sich Thomas Wagner von Tiger Coatings über den erfolgreichen Tag.

Internationale Präsenz ist wichtig
Der österreichische und deutsche Markt alleine sind für Automobilzulieferer ein zu kleiner Absatzmarkt.Eine strategische Ausrichtung auf verschiedene internationale Märkte sichert die Zukunft vieler oberösterreichischer Betriebe. Für kleine und mittlere Unternehmen sind Lieferanteninnovationstage bei benachbarten Automobilherstellern Alternativen, die es zu nützen gilt. Diese benachbarten Hersteller können auch von den Heimatstandorten aus beliefert werden und tragen zu einer Erweiterung der Marktanteile bei.

Die nächsten Lieferanteninnovationstage werden vom Automobil-Cluster schon vorbereitet:

  • 31. Mai 2017 bei der BMW Group in München, Deutschland
  • Herbst 2017 bei SAPCO in Teheran, Iran

„Durch die intensiven Vorarbeiten des Automobil-Clusters haben die teilnehmenden Unternehmen die Gewissheit, dass eine Teilnahme auch mit den richtigen Ansprechpartnern abgestimmt ist. Dadurch ergeben sich insbesondere auch Marktchancen für kleine und mittlere Betriebe.“
Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Michael Strugl

Download Presseaussendung (pdf.)


Das AC-Qualifizierungsprogramm 2017/2018 ist da

AC-Qualifizierungsprogramm 2017/2018
AC-Qualifizierungsprogramm 2017/2018

14.04.2017

Ab sofort können die neuen Lehrgänge des Automobil-Clusters gebucht werden. Digitalisierung steht im Mittelpunkt wirtschaftlicher und technologischer Entwicklungen. Diesen Trend hat auch das neue Qualifizierungsprogramm des Automobil-Clustersmit einem neu konzipier ten Lehrgang aufgegriffen.

Im Mittelpunkt des neuen Lehrganges DTM (Digital Transfer Manager) steht die Vermittlung von Kompetenzen zur Entwicklung einer Digitalisierungsstrategie für Ihr Unternehmen. Besonders die Autoindustrie legt hier ein enormes Tempo vor. Eine Neuauflage des SME (Sales Management for Engineers) in Zusammenarbeit mit der LIMAK Austrian Business School finden Sie ebenfalls als exklusives Angebot in diesem Programmbuch.

Ob Grundlagenwissen oder Spezialisierung: Machen Sie Gebrauch von den zukunftsorientierten Lehrangeboten im Qualifizierungsprogramm 2017/2018 und bieten Sie Ihren MitarbeiterInnen die höchsten Ausbildungsstandards in der Automobilindustrie. Alle Angebote können auch als Inhouse-Lehrgänge in den Unternehmen durchgeführt werden.

 

Download AC-Qualifizierungsprogramm 2017/2018 (pdf)

 

Online-Anmeldung zu den Lehrgängen und Seminaren

www.automobil-cluster.at/veranstaltungen


Automobil-Cluster sondiert chinesische Automobilindustrie: Interessante Anknüpfungspunkte für österreichische Zulieferunternehmen

Die Delegationsreise führte die Gäste aus Österreich auch zu Mercedes-Benz Beijing. Bild: AußenwirtschaftsCenter Shanghai
Die Delegationsreise führte die Gäste aus Österreich auch zu Mercedes-Benz Beijing. Bild: AußenwirtschaftsCenter Shanghai

12.04.2017

Im Rahmen des Strategieprogramms für den KFZ-Bereich der Österreichischen Wirtschaftskammer besuchte der Automobil-Cluster (AC) der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria von 26. März bis 1. April 2017 Unternehmen der chinesischen Automobilindustrie in Shanghai und Peking.

Beim SINO-Austrian Automotive Day am 27. März in Shanghai konnte Wolfgang Komatz, Manager des Automobil-Clusters, wichtige Termine mit Autoherstellern und großen Zulieferunternehmen wahrnehmen. Inhalte der Gespräche mit Firmen wie Great Wall, Beijing Benz Automotive, China Association of Automotive Manufacturers (CAAM) und Tianjin FAW Toyota Motor waren die Kerndienstleistungen des Automobil-Clusters: „Roadmap to China“ – dieses Projekt unterstützt Partnerfirmen aus dem AC-Netzwerk beim gemeinsamen Markteintritt in China. Bei den Lieferanteninnovationstagen wiederum können AC-Partnerunternehmen ihre Innovationen direkt bei den Herstellern präsentieren.

„Aus den Gesprächen mit den chinesischen Herstellern und Lieferanten ergaben sich einige Ansätze, die von beiden Seiten als Basis für eine zukünftige Zusammenarbeit angesehen werden“, freut sich Wolfgang Komatz über den Erfolg der Reise. „Vor allem im Bereich ‚Effiziente Mobilität‘ und ‚Connected Mobility‘ war großes Interesse seitens der Chinesen zu spüren. Hier können unsere Unternehmen auf jeden Fall Innovationen vorweisen und wir werden die Kontakte – vielleicht auch schon in Richtung eines Lieferantentages 2018 – intensivieren“, ist Wolfgang Komatz optimistisch. Great Wall bietet dafür die vielversprechendsten Anknüpfungspunkte.

 

An China kommen Autohersteller und Zulieferer nicht vorbei

In den letzten fünf Jahren haben sich die Neugründungen österreichischer Automobilzulieferer und die Anzahl von Vertretern österreichischer Niederlassungen in China deutlich gesteigert. War der Fokus der Automotive-Delegationen früher hauptsächlich auf Autohersteller in China gerichtet, so liegt er heute auch auf Tier-1 Zulieferer und E-Mobility Firmen in China.

Unter den österreichischen Firmen gibt es immer mehr Anbieter von Engineering Services, Automatisierungslösungen und After-Market-Leistungen, wie etwa Dealership Management. Patrick Sagmeister, Leiter der WKÖ Abteilung Außenwirtschaft Märkte: „Aufgrund des gewaltigen Marktpotenzials haben mittlerweile sämtliche namhafte internationale Kraftfahrzeughersteller ihre Produktionsstätten in China errichtet und halten einen Anteil von knapp 70 Prozent des Markts. Auch für die österreichische Zulieferindustrie ist eine Präsenz vor Ort oft unumgänglich. Derzeit gibt es etwa 70 Produktionsbetriebe in China in österreichischem Eigentum.“  

China ist seit 2009 für sechs konsekutive Jahre der größte Automobilmarkt der Welt und bleibt es zahlreichen Prognosen zufolge auch weiterhin. Im Jahr 2015 wurden in China über 24 Mio. Kraftfahrzeuge produziert und verkauft (Steigerungsraten von 3,3 Prozent bzw. 4,7 Prozent). China überholt damit ganz Europa in puncto Produktionskapazität und Absatzvolumen.  

Entgegen des weltweiten Geschäftsrückgangs bei Nutzfahrzeugen und Motorrädern, entwickelt sich der chinesische Automobilmarkt weiterhin sehr positiv. Ein wesentlicher Grund dafür liegt in der rasant steigenden Nachfrage in den Bereichen PKW und E-Mobility. Großes Potenzial im chinesischen Automobilsektor besteht für österreichische Unternehmen im Rahmen der Vision der Zentralregierung „Made in China 2025“, die vor allem folgende Bereiche als besonders vielversprechend identifiziert:

  • Modernisierung von Produktionssystemen (Smart Manufacturing)
  • Verbesserung der Fahrzeugsicherheit (wichtig für den Autoexport)
  • Optimierung von Motoren (Powertrain Engineering)
  • Elektromobilität (Umweltinitiative der Regierung)
  • Aftermarket (Kundenservice, Dealer-Management)

Organisiert wurde die Delegationsreise nach China vom AußenwirtschaftsCenter Shanghai der WKO.

 

Download Presseaussendung (.docx)


Rückblick: Kick-Off Veranstaltung Roadmap to Iran

Das Kooperationsprojekt "Roadmap to Iran" startete am 7. April 2017. Fotocredits: Automobil-Cluster
Das Kooperationsprojekt "Roadmap to Iran" startete am 7. April 2017. Fotocredits: Automobil-Cluster

10.04.2017

Please proceed to Gate AC OÖ - flight R2I 2017 from Vienna to Tehran is ready for boarding. Am 7. April 2017 haben sich fünf Unternehmen zum ersten Mal für Ihr gemeinsames Vorhaben, „den Weg in den Iran zu gehen“, getroffen.

In Kooperation mit dem ExportCenter OÖ und dem AußenwirtschaftsCenter Teheran werden in den nächsten sechs Monaten die Unternehmen zu den verschiedensten Themen betreut werden. Und die Unterstützung der österreichischen Firmen ist berechtigt, wenn die Fakten analysiert werden: Die iranische Automobilbranche befindet sich in Aufbruchsstimmung.

Der Iran blickt auf eine über 50 jährige Geschichte in der Automobilproduktion zurück. Gegenwärtig befindet sich hier der größte, eigenständige OEM im ganzen Nahen und Mittleren Osten. Insgesamt ist der Automobilmarkt im Iran, überwiegend durch Sanktionen bedingten, sehr in die Krise geraten. Die Industrie hat in den letzten Jahren nur mit Hilfe staatlicher Subventionen und hoher Verzollung ausländischer Marken überleben können. Daher gehen wir hier von einem Nachholbedarf aus, den wir auch bei unserem Lieferanteninnovationstag bei SAPCO im letzten Jahr erkennen konnten. Gleichzeitig nimmt der Iran im Nahen Osten eine politisch einflussreiche Rolle ein und wird als die letzte große Volkswirtschaft, die es noch zu erschließen gilt, gesehen. Für viele Experten hat der Iran die Möglichkeiten, für ein großes Comeback in der Automobil-Industrie zu sorgen. Vom Automobil-Cluster OÖ wird Herr Ing. Mag. Frederic Farhad Hadjari. Projektmanager mit iranischen Wurzeln das Projekt führen.


Oberösterreichische Firmen besuchten europäische Hauptstadt der smarten Mobilität

Die Delegation unter Leitung von LR Dr. Michael Strugl (4. V. r.) Fotocredits: AußenwirtschaftsCenter München
Die Delegation unter Leitung von LR Dr. Michael Strugl (4. V. r.) Fotocredits: AußenwirtschaftsCenter München

07.04.2017

Auf der Suche nach strategischen und wirtschaftlichen Kooperationen für die digitale Zukunft des Landes Oberösterreich unternahmen 24 österreichische Firmen unter der Leitung von Wirtschaftslandesrat Dr. Michael Strugl am 28. März 2017 eine dreitägige Zukunftsreise nach München.

München wird weithin als die europäische Hauptstadt der smarten Mobilität gesehen. Hier haben Internationale Großunternehmen aus der Automobilindustrie ihren Sitz und entwickeln gemeinsam mit innovativen Zulieferern und internationalen IT-Konzernen die Fahrzeuge und Mobilitätsservices der Zukunft.

Das AußenwirtschaftsCenter München lud gemeinsam mit der Initiative Connected Mobility des Automobil- und des IT-Clusters der Wirtschaftsagentur Business Upper Austria zu einer mehrtägigen Best-Practice-Studienreise nach München ein, um den Unternehmen die Möglichkeit zu geben, sich über Innovationen entlang der automotiven Wertschöpfungskette zu informieren.

 

Strategische Zusammenschlüsse der Regionen fördern

Die guten Kontakte des Automobil-Clusters zu den Fahrzeugherstellern und den großen Lieferanten sind für Oberösterreich ein wichtiger Vorteil: „Unsere Partnerunternehmen haben durch unser Netzwerk die Möglichkeit, mit den Großen der Branche in Kontakt zu treten und ihre innovativen Produkte für die Autos der Zukunft zu liefern. Die Nähe Oberösterreichs zum süddeutschen Raum birgt große Chancen für eine intensive Zusammenarbeit. Deshalb ist es wichtig, dass unsere Unternehmen auf dem letzten Wissensstand sind und die Themen der Zukunft bedienen können“, meint Wolfgang Komatz, Manager des Automobil-Clusters Oberösterreich.  

Am Programm der Zukunftsreise stand neben Besuchen herausragender Unternehmen wie Microsoft, BMW Startup Garage oder dem Autozulieferkonzern Dräxlmaier in Vilsbiburg auch ein Zusammentreffen mit Ilse Aigner, der Bayerischen Staatsministerin für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie, die eine Zusammenarbeit mit Oberösterreich auf den Gebieten der Connected Mobility sehr begrüßte.

Die Veranstaltung wurde durch go-international, eine Initiative des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft und der Wirtschaftskammer Österreich, gefördert.

 

Connected Mobility – die smarte Zukunft in Oberösterreich

Die Initiative Connected Mobility (ICM) des Automobil- und des IT-Clusters greift genau diese Themen der automotiven Digitalisierung auf und bietet Unternehmen die Möglichkeit, sich branchenübergreifend auszutauschen und Kooperationsfelder zu finden, die die Mobilität der Zukunft nachhaltig und innovativ beeinflussen. In der ICM sind knapp 30 Firmen als Partner vertreten. Leitbetriebe wie KTM, Rosenbauer, ARBÖ, Energie AG, Continental, ASFINAG, T-Systems oder Kapsch sind  nur einige, die die Initiative mit ihrer Teilnahme aktiv nützen. Mehrere Projekte, darunter das kürzlich im Ennshafen vorgestellte Projekt für autonomes Fahren, DigiTrans, sind seit der Gründung der Plattform 2015 bereits entstanden. Die Verknüpfung der IT- mit der Automobilbranche ist strategisch von großer Bedeutung für Oberösterreich. „Mit dem kooperativen Zusammenschluss der beiden treibenden Branchen in Oberösterreich  stehen den Firmen weit mehr Möglichkeiten zur Entwicklung offen. Früher zu wissen, was alles möglich ist, heißt auch, früher mit Lösungen am Markt zu ein, als andere Zulieferer“, unterstreicht Wirtschaftslandesrat Strugl die Wichtigkeit der Förderung von Innovationen im Hightech-Bereich.

 

Download Presseaussendung (.docx)


KVP-Branchentreff des Automobil-Clusters: Man kann immer noch etwas verbessern

Die Firmenführung bei Wacker Neuson brachten den Teilnehmern des 11. KVP-Branchentreffs interessante Einblicke in den Kontinuierlichen Verbesserungsprozess des Unternehmens. Bild: Automobil-Cluster
Die Firmenführung bei Wacker Neuson brachten den Teilnehmern des 11. KVP-Branchentreffs interessante Einblicke in den Kontinuierlichen Verbesserungsprozess des Unternehmens. Bild: Automobil-Cluster

05.04.2017

Der Automobil-Cluster der oö Wirtschaftsagentur Business Upper Austria lud am 4. April zum jährlichen KVP-Branchentreff am Flughafen Linz/Hörsching ein. Die Veranstaltung zog 120 Gäste aus der Industrie an, die sich über Methoden des Kontinuierlichen Verbesserungsprozesses in Unternehmen (KVP) informierten.

Der Branchentreff gab in erster Linie einen Überblick über verschiedenste KVP-Umsetzungen von namhaften Unternehmen. Die präsentierten Best-Practice-Beispiele von STARLIM Spritzguss GmbH, Miba Frictec GmbH, Kaba GmbH und BMW Group enthielten neue Anregungen für die KVP-Verantwortlichen, die den mittlerweile 11. KVP-Branchentreff besuchten. Werksführungen bei Wacker Neuson Linz GmbH und STARLIM Spritzguss GmbH sowie ein Workshop zum Thema „ Die Verbesserungs- und Coaching-KATA in der Anwendung“ boten einen Blick auf die praktische Umsetzung.  

„Das Format des KVP-Branchentreffs zieht jährlich mehr Teilnehmer an und ist inzwischen in der elften Auflage zu einem Fixpunkt für KVP-Verantwortliche der oberösterreichischen Wirtschaft geworden. Durch die Vernetzung der Unternehmen und durch den Austausch ihrer Erfahrungen profitieren die einzelnen Betriebe voneinander. Nicht nur die kleinen können hier von den großen Betrieben lernen, sondern auch für Großunternehmen gibt es immer wieder Anregungen, die sie von KMUs aufgreifen können“, schätzt Wolfgang Komatz, Manager des Automobil-Clusters den Nutzen des Branchentreffs.

 

KVP macht Oberösterreichs Unternehmen stark

Der Kontinuierliche Verbesserungsprozess ist nicht nur in der Automobilindustrie ein wichtiges Element des Qualitätsmanagements. Im Netzwerk des Automobil-Clusters hat das Thema einen hohen Stellenwert. Im vergangenen Jahr hat sich eine KVP-Plattform unter Leitung des Automobil-Clusters etabliert. In dieser treffen KVP-, Lean- und Qualitätsverantwortliche aus über 20 unterschiedlichen Unternehmen mehrmals im Jahr zusammen und tauschen sich im Rahmen von themenbezogenen Terminen zu aktuellen Problemstellungen aus. Gastgeber ist jeweils ein Unternehmen aus der KVP-Plattform.


Download Presseaussendung (.docx)


Oö. Firmen zu Besuch in der europäischen Hauptstadt der smarten Mobilität

Schriftzug "Start-up Garagen" auf grauem Garagentor
Foto: Business Upper Austria

03.04.2017

Auf der Suche nach strategischen und wirtschaftlichen Kooperationen für die digitale Zukunft des Landes waren 24 Unternehmensvertreter aus (Ober-)Österreich unter der Leitung von Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl von 28. bis 30. März 2017 auf einer Best-Practice-Studienreise in München. Auf dem Programm standen unter anderem Besuche bei Microsoft und BMW. Gleichzeitig ging es aber auch darum, mehr über die neuesten Trends und Anforderungen zu erfahren, damit die heimische Zulieferindustrie darauf reagieren kann.

München wird weithin als die europäische Hauptstadt der smarten Mobilität gesehen. Hier haben internationale Großunternehmen aus der Automobilindustrie ihren Sitz und entwickeln gemeinsam mit innovativen Zulieferern und internationalen IT-Konzernen die Fahrzeuge und Mobilitätsservices der Zukunft.

Das AußenwirtschaftsCenter München lud gemeinsam mit der Initiative Connected Mobility des Automobil- und des IT-Clusters zu einer mehrtägigen Best-Practice-Studienreise nach München ein, um den Unternehmen die Möglichkeit zu geben, sich über Innovationen entlang der automotiven Wertschöpfungskette zu informieren.

Treffen mit bayerischer Staatsministerin Ilse Aigner
Am Programm der Zukunftsreise stand neben Networking mit herausragenden bayerischen Unternehmen wie Microsoft, Dräxlmaier, BMW und OSRAM auch ein Zusammentreffen mit Ilse Aigner, der bayerischen Staatsministerin für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie. Die Veranstaltung wurde durch go-international, einer Initiative des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft und der Wirtschaftskammer Österreich, gefördert.

Mehr Informationen zum Thema finden Sie in der Pressegespräch-Unterlage.


Kick-Off "Roadmap to X": NAFTA, Iran und Afrika im Fokus der Autobauer

Neben den NAFTA-Ländern USA, Kanada und Mexiko sind auch der iranische und der afrikanische Markt interessant für heimische Zulieferer.  Fotocredits: Automobil-Cluster
Neben den NAFTA-Ländern USA, Kanada und Mexiko sind auch der iranische und der afrikanische Markt interessant für heimische Zulieferer. Fotocredits: Automobil-Cluster
Kick-Off Roadmap to X am 9. März 2017. Fotocredits: Automobil-Cluster
Kick-Off Roadmap to X am 9. März 2017. Fotocredits: Automobil-Cluster

29.03.2017

Firmen, die ihre Fühler in zukunftsträchtige neue Märkte strecken wollten trafen sich Mitte März zu einer Kick-off-Veranstaltung der Projektreihe „Roadmap to X“ des Automobil-Clusters der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria in Leonding.

Anfang März fand unter großem Interesse ein vom Automobil-Cluster OÖ organisierter Kick-off Workshop zu drei automotiven Zukunftsregionen statt. Die Länder der NAFTA (USA, Kanada, Mexiko), Afrikas (Marokko, Ägypten, Südafrika) und der Iran bergen großes Potenzial für die Autoindustrie und viele Zulieferer überlegen, Niederlassungen in diesen Ländern zu gründen. 20 Teilnehmer aus Unternehmen, wie Fill, Perndorfer Pollmann oder T-Systems Austria nahmen an der Veranstaltung bei der Ebner Industrieofenbau GmbH in Leonding teil und informierten sich über die Möglichkeiten eines gemeinsamen Markteintritts. Neben Erfahrungsberichten von Unternehmen, die bereits in diesen Märkten tätig sind, wurden in Workshops mit den Firmen deren Interessen und Statements eingeholt und erfolgskritische Ziele definiert.

 

Gemeinsam die Hürden meistern

Im Kooperationsprojekt „Roadmap to X“ (R2X) will der Automobil-Cluster das Modell des gemeinsamen Markteintrittes mehrerer Unternehmen, die sich gegenseitig ergänzen und Synergien nützen können, forcieren. Gemeinsam lassen sich die ersten Hürden des Markteinstieges leichter und effizienter bewältigen. Firmen, die ähnliche Strukturen nützen, können viele Themen gemeinsam bewältigen und dadurch das Risiko wesentlich minimieren. Die Unternehmen ergänzen ihre individuellen Stärken, kompensieren individuelle Schwächen, realisieren Synergien durch gemeinsame Nutzung der Ressourcen und können so das Risiko und einige ihrer Unternehmensprozesse teilen.

 

Interesse groß, Skepsis auch

Der Zulauf europäischer Unternehmen in den NAFTA-Raum ist ungebrochen. Speziell deutsche OEMs und deren Hauptlieferanten nutzen die Vorteile und treiben eine Ansiedelung ihrer Zulieferer in der Region voran. Ob sich die Verhältnisse angesichts eines neuen Präsidenten in den USA weiter so positiv entwickeln werden, ist abzuwarten. Auch Afrika rückt in den Fokus der Autobauer. Immer mehr Hersteller lassen für Afrika die Fahrzeuge auf diesem Kontinent fertigen. Jedoch sind die Infrastruktur sowie das Angebot an Fachkräften eher gering ausgeprägt. Besonders interessant ist für die Autohersteller derzeit der Iran. Gegenwärtig befindet sich hier der größte, eigenständige OEM im ganzen Nahen und Mittleren Osten. Insgesamt hat der Automobilmarkt im Iran, überwiegend durch Sanktionen bedingten einen hohen Nachholbedarf. Für viele Experten hat der Iran die Möglichkeiten, für ein großes Comeback in der Automobil-Industrie zu sorgen. Ob das Land jedoch nach den Sanktionen schon bereit für den Aufschwung ist, wird sich erst herausstellen. Das Kooperationsprojekt Roadmap to X wird in Kooperation mit dem Export Center Oberösterreich und dem AußenwirtschaftsCenter durchgeführt.


Plattform und Branchentreff bieten Erfahrungen und Lösungen aus erster Hand

KVP-Workshop mit Praxisbezug. Foto: Automobil-Cluster
KVP-Workshop mit Praxisbezug. Foto: Automobil-Cluster
KVP-Branchentreff am Flughafen Linz-Hörsching. Foto: Klaus Rothenwänder
KVP-Branchentreff am Flughafen Linz-Hörsching. Foto: Klaus Rothenwänder

22.03.2017

Der Automobil-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria stellt mit zwei Initiativen den Kontinuierlichen Verbesserungsprozess in den Mittelpunkt. Dafür wurde eine neue KVP-Plattform mit wichtigen Leitbetrieben als Partner ins Leben gerufen. Beim jährlichen KVP-Branchentreff tauschen sich zudem zum elften Mal am 4. April die KVP-Verantwortlichen der Branche am Flughafen Linz Hörsching aus.

Der Kontinuierliche Verbesserungsprozess ist nicht nur in der Automobilindustrie ein wichtiges Element des Qualitätsmanagements . Im Netzwerk des Automobil-Clusters hat das Thema einen hohen Stellenwert. Im vergangenen Jahr hat sich die KVP-Plattform, gegründet aus mehreren kleinen Erfahrungsaustauschrunden, etabliert. In dieser treffen KVP-, Lean- und Qualitätsverantwortliche aus über 20 unterschiedlichen Unternehmen zusammen und tauschen sich im Rahmen von themenbezogenen Terminen zu aktuellen Problemstellungen aus.

 

Von Lean Transformation bis Shopfloor Management

Im vergangenen Jahr war man KEBA AG, MAHLE Filtersysteme Austria GmbH, Miba Frictec GmbH, Nemak Linz GmbH, EGSTON System Electronic, spol. s r.o., Mark Metallwarenfabrik GmbH und Rosenbauer International AG zu Gast. Dabei wurden unter anderem Themen wie Schulung/Bewusstseinsbildung, Shopfloor Management, Lean Transformation, Lean im Administrationsbereich und Kennzahlensysteme abgehandelt.

 

KVP-Branchentreff am 4. April

Neben der KVP-Plattform bietet der Automobil-Cluster OÖ jährlich eine Fachtagung zum Thema an. Der KVP-Branchentreff 2017 findet am 4. April 2017 am Flughafen Linz/Hörsching statt und gibt einen Überblick über verschiedenste KVP-Umsetzungen von namhaften Unternehmen. Durch die präsentierten Best-Practice-Beispiele von STARLIM Spritzguss GmbH, Miba Frictec GmbH, Kaba GmbH und BMW Group erhalten die Teilnehmer neue Anregungen für ihr Unternehmen. Abgerundet wird das Programm durch (wahlweise) Werksführungen bei Wacker Neuson Linz GmbH und STARLIM Spritzguss GmbH sowie einem Workshop zum Thema „ Die Verbesserungs- und Coaching-KATA in der Anwendung“.

 

Download Presseaussendung (docx)


Mit neuem Förderprogramm Digital Starter die Chancen der Digitalisierung nutzen

Frau mit Brille sieht von ihr aus gesehen nach links oben zu einer grafisch dargestellten Rakete. Links oben der Schriftzug: OÖ Digital 2025. Rechts unten der Schriftzug: Digital Starter
Bild: WKO OÖ

21.03.2017

Kunden als Co-Designer, Online- Assistenzsysteme, durchgängig digitale Geschäftsprozesse, die Kraft sozialer Medien – Beispiele die zeigen, dass die digitale Veränderung immer mehr an Fahrt aufnimmt. Wer wettbewerbsfähig bleiben möchte, muss sich mit der Digitalisierung auseinandersetzen und die sich bietenden Chancen nutzen. Um noch mehr Unternehmen zu motivieren und in Projekten zu unterstützen, haben Land und WKO Oberösterreich das neue Förderprogramm Digital Starter ins Leben gerufen.

Inhalte des Programms
Unter Anwendung von am Markt bereits verfügbarer Technologien werden gemeinsam mit spezialisierten Beratern und IT-Dienstleistern neue vernetzte Lösungen in folgenden Bereichen konzipiert und umgesetzt:

  • Höhere Effizienz durch digital durchgängig gestaltete interne und externe Geschäftsprozesse
  • Neue Art von Produkten, Dienstleistungen und Geschäftsmodellen durch Nutzung digitaler Technologien
  • Verbesserte Kundenbeziehung und Kenntnis des Marktes

Zielgruppe
Kleine und mittlere Unternehmen, die aktive Mitglieder der WKO Oberösterreich sind

Ausschreibungszeitpunkt: 1. April – 15. Mai 2017

Fördergeber: Land und WKO Oberösterreich

Die Details zum Förderprogramm finden Sie auf www.wko.at/ooe/digitalstarter  


Kontinuierliche Verbesserung als Basis für Erfolg

Fotocredits: Fotolia.com..

20.03.2017

Als Grundvoraussetzung des KVP gilt die aktive Einbindung aller Mitarbeiter und Führungskräfte, um maximale Potenziale in der Organisation zu realisieren und Verschwendung zu vermeiden.

Der kontinuierliche Verbesserungsprozess (KVP) ist ein zyklischer Vorgang über einen längeren Zeitraum und bezieht sich auf alle Prozesse und Tätigkeiten eines Unternehmens. Durch stetige Schritte werden diese überprüft um Verschwendung zu reduzieren. Dabei ist es wichtig, sich nicht mit dem Erreichten zufrieden zu geben, sondern stets nach Verbesserungen zu streben.

Um KVP im Unternehmen erfolgreich umsetzen zu können, erfordert es eine lebende Kultur, die sich durch Verbesserungsbereitschaft und Offenheit auszeichnet und von allen Mitarbeitern zu gleichen Teilen getragen und gelebt wird. Für die Führungskräfte ist es daher essentiell, die Philosophie vorzuleben und an die Mitarbeiter weiterzugeben. Gelingt dies, können Qualität und Wettbewerbsfähigkeit erheblich gesteigert und so Arbeitsplätze gesichert werden.

 

KVP wird im Automobil-Cluster gelebt

Im vergangenen Jahr hat sich die KVP-Plattform, gegründet aus mehreren kleinen Erfahrungsaustauschrunden, etabliert. In dieser treffen KVP-, Lean- und Qualitätsverantwortliche aus über 20 unterschiedlichen Unternehmen zusammen und tauschen sich im Zuge von fünf bis acht themenbezogenen Terminen zu aktuellen Problemstellungen aus. So war man im vergangenen Jahr bei KEBA AG, MAHLE Filtersysteme Austria GmbH, Miba Frictec GmbH, Nemak Linz GmbH, EGSTON System Electronic, spol. s r.o., Mark Metallwarenfabrik GmbH und Rosenbauer International AG zu Gast. Dabei wurden unter anderem Themen wie Schulung/Bewusstseinsbildung, Shopfloor Management, Lean Transformation, Lean im Adminbereich und Kennzahlensysteme abgehandelt. Im KVP-Plattformbeitrag ist zusätzlich eine Karte pro Unternehmen für den KVP-Branchentreff enthalten.

Haben Sie Interesse am Erfahrungsaustausch mit Experten aus anderen Unternehmen? Nutzen Sie die Möglichkeit, am kommenden Treffen teilzunehmen, den Ablauf und die Teilnehmer kennen zu lernen und von Beginn an aktiv mitzuwirken.

 

KVP-Branchentreff 2017

Neben der KVP-Plattform bietet der Automobil-Cluster OÖ jährlich eine Fachtagung zum Thema an. Der KVP-Branchentreff 2017 findet am 4. April 2017 am Flughafen Linz/Hörsching statt und gibt einen Überblick über verschiedenste KVP-Umsetzungen von namhaften Unternehmen. Durch die präsentierten Best-Practice-Beispiele von STARLIM Spritzguss GmbH, Miba Frictec GmbH, Kaba GmbH und BMW Group bekommen Sie neue Anregungen für Ihr Unternehmen. Weiters soll dies ein Anreiz sein, wie man Unternehmen und seine Mitarbeiter noch besser auf KVP sensibilisieren kann. Abgerundet wird das Programm durch (wahlweise) Werksführungen bei Wacker Neuson Linz GmbH und STARLIM Spritzguss GmbH sowie einem Workshop zum Thema „ Die Verbesserungs- und Coaching-KATA in der Anwendung“. Download Programm KVP-Branchentreff 2017


Autonomes Fahren im Ennshafen - Erste Umsetzungsschritte des Projektes „DigiTrans“

v.l.: Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl und Wolfgang Komatz, Cluster-Manager des Automobil-Clusters, vor dem autonom fahrenden Traktor, mit dem heute im Ennshafen zum ersten Mal im Rahmen des Projektes „DigiTrans“ Testfahrten zum autonomen Fahr
v.l.: Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl und Wolfgang Komatz, Cluster-Manager des Automobil-Clusters, vor dem autonom fahrenden Traktor, mit dem heute im Ennshafen zum ersten Mal im Rahmen des Projektes „DigiTrans“ Testfahrten zum autonomen Fahren unternommen worden sind. Fotocredits: Land OÖ/Sabrina Liedl

16.03.2017

Im oberösterreichischen Ennshafen findet heute, 15. März, eine erste Präsentation von Ergebnissen des Projektes DigiTrans, das der Automobil-Cluster der Business Upper Austria Ende 2015 ins Leben gerufen hat, statt. Der Ennshafen ist DigiTrans-Projektpartner und unterstützt das Projekt als Infrastruktur Hub für autonomes Fahren in der Güterlogistik. „Durch DigiTrans und die Schaffung einer realen Testumgebung für autonomes Fahren kann Oberösterreich seine Vorreiterrolle am Technologiesektor weiter ausbauen“, betont dazu Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl.

Zur Veranschaulichung wird heute im Ennshafen – einem zukünftigen Testgelände für Anwendungen im Projekt DigiTrans – in Zusammenarbeit mit der AIT - Austrian Institute of Technology GmbH auch eine Testfahrt mit einem autonom fahrenden Fahrzeug durchgeführt. Diese Vorführung soll einen ersten Ausblick auf die vielen Möglichkeiten der Digitalisierung geben.

„Die Digitalisierung wird uns in den kommenden Jahren nicht nur in den Wirtschafts- und Produktionsbetrieben begleiten sondern auch auf den Straßen. Autonomes Fahren ist technisch bereits möglich, die Abstimmung mit der Infrastruktur, Übergabeszenarien und Anwendungen in der Logistik sind wichtige Eckpfeiler dieser Technologie, um mit international agierenden Unternehmen, die die Digitalisierung bereits vorantreiben, zusammenarbeiten zu können. Mit DigiTrans können oberösterreichische Unternehmen diese Szenarien in Zukunft in der Realität erproben und ihre Entwicklungen testen und anpassen. Das ist für den Standort ein wichtiger Schritt zur Digitalisierung des Güterverkehrs, den wir anderen Regionen bereits voraus sind“, so Wirtschafts-Landesrat Strugl weiters zur großen Bedeutung des Projektes DigiTrans für den Standort Oberösterreich. 

Autoindustrie fordert Innovationen – Automobil-Cluster setzt Akzente mit der Initiative Connected Mobility
Gerade in der Automobilindustrie ändern sich derzeit die verlangten und angebotenen Technologien rasant. Das Thema Vernetzung von Fahrzeugen bringt Unternehmen aus den Bereichen Kommunikation, IT und Automobilindustrie zusammen. Eine Abstimmung der Branchen untereinander ist besonders wichtig, um rasch geeignete Lösungen für die neuen Anforderungen des vernetzten Fahrens zu entwickeln. Nicht nur für die Autoindustrie, sondern auch für den wachsenden IT-Bereich Oberösterreichs ist das Projekt DigiTrans, das aus der Initiative Connected Mobility (ICM) des Automobil- und des IT-Clusters heraus entwickelt wurde, eine wichtige Testumgebung.

Die Initiative "Connected Mobility - Die smarte Zukunft" (ICM) des Automobil- und des IT-Clusters OÖ wurde gegründet, um die Mobilität der Zukunft auf smarte Art und Weise zu gestalten. Im Vordergrund stehen die Verknüpfung und Zusammenarbeit der automotiven und IT-Branche, um durch die Digitalisierung bestehender Produkte für den Kunden neue Services und Dienstleistungen zu schaffen - dadurch ergeben sich auch Möglichkeiten für neue Geschäftsmodelle. Das Ziel ist, neue Technologien zu entwickeln, die Österreich voranbringen und hier ein neues Stärkefeld der Wirtschaft entstehen zu lassen.

DigiTrans – Projektfakten
Im Rahmen der "Initiative Connected Mobility" (ICM) wird im Projekt DigiTrans der Aufbau und Betrieb einer Testumgebung bestehend aus Forschungs-, Entwicklungs- und Evaluierungsstruktur für Automatisiertes Fahren in Österreich sondiert. Für Oberösterreich bietet das Projekt eine große Chance, im Wettbewerb mit anderen Regionen einen Vorteil zu erarbeiten. Das Projekt DigiTrans fokussiert dabei auf

  • die Sondierung von Bedarf und Anwendungsfällen mit Einsatz von Nutz- und Sonderfahrzeugen,
  • den Einsatz automatisierter Fahrzeuge im Bereich von Logistik-Hubs: z.B. Ennshafen, Betriebsgelände
  • die gemeinsame Infrastrukturnutzung von Testumgebungen für autonomes Fahren (Testregion Österreich-Nord, weitere nationale und internationale, z.B.: Autobahnabschnitt auf der A9 in Bayern, Großraum Karlsruhe in Deutschland, Göteborg in Schweden, Steiermark).

Erklärte Ziele von DigiTrans sind die Durchführung von Bedarfsanalysen in den Bereichen Logistik- und Fahrzeugtechnologie unter Einbeziehung von Stakeholdern zur zielorientierten Weiterentwicklung der Anwendungsfälle, sowie die Betrachtung der erforderlichen Rahmenbedingungen zur Konzeption einer Testumgebung für autonomes Fahren. Die Sondierung DigiTrans leistet damit die Vorarbeit, um einen wirtschaftlichen Betrieb der Testumgebung zu ermöglichen und die österreichische Kompetenz im Mobilitätsbereich weiter auszubauen.

Bis Ende Mai 2017 laufen Vorbereitungen für spätere Errichtung einer Testregion
Bis Ende Mai 2017 werden noch Daten und Fakten für die spätere Errichtung einer Testregion als Reallabor zusammengetragen. Am Projekt beteiligen sich 17 Unternehmen und Institutionen, die rund um das Kernkonsortium Automobil-Cluster, AIT Austrian Institute of Technology GmbH, LOGISTIKUM Steyr, IESTA Institut für innovative Energie- & Stoffaustauschsysteme e.V. zusammenarbeiten und wichtigen Input liefern, wie z.B. Industrie-Logistik-Linz GmbH, ASFINAG Autobahnen- und Schnellstraßen- Finanzierungs- Aktiengesellschaft, Ennshafen OÖ GmbH, Flughafen Linz GesmbH, MAN Truck & Bus Österreich AG, Rosenbauer International AG u.a.

LT1-Beitrag:


AC quarterly 1/2017: E-Mobilität: Mehr Spaß, mehr Reichweite

ACQ_1_2017

15.03.2017

Innovative E-Konzepte in der Autoindustrie - Die neue Ausgabe der Quartalszeitschrift AC quarterly ist da!

Vor wenigen Jahren war es eine Hand voll Autohersteller, die ein Elektromodell anboten. Heute hat nur eine Handvoll noch keines. Was man vorerst als Spleen einiger Weniger abtat, hat sich heute zu einer Revolution mit weitreichenden globalen Auswirkungen entwickelt. Dynamik und Design sind die Eigenschaften, die neben dem Umweltgedanken zum Umdenken bewegen. Klimaschutz für die einen, Spaß am Fahren für die anderen: So können die Autohersteller neue Kundenschichten ansprechen und die Revolution in Gang bringen.

Auch digitalisierte Vorgänge und vernetztes „Denken“ in der Mobilität tragen zum neuen Geschmack der Gesellschaft bei. Die Mobilität verändert sich vor unseren Augen weitreichend.

 

Download AC-quarterly 1/2017 (pdf)


Mitterlehner vertieft Wirtschafts- und Technologie-Austausch mit Iran

Fotocredit: BMWFW, Glaser
Vizekanzler Mitterlehner traf iranischen Vizepräsidenten Sorena Sattari - Mehrere Vereinbarungen in den Bereichen Automotive, Tourismus, Energie und Technologie unterzeichnet. Fotocredit: BMWFW, Glaser

01.03.2017

Vizekanzler Mitterlehner traf iranischen Vizepräsidenten Sorena Sattari - Mehrere Vereinbarungen in den Bereichen Automotive, Tourismus, Energie und Technologie unterzeichnet

Vizekanzler und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner hat am Dienstagnachmittag in Wien den iranischen Vizepräsidenten Sorena Sattari zu einem Arbeitsgespräch getroffen. "Wir haben die Kontakte zum Iran immer gepflegt und können daher auf eine erfolgreiche Entwicklung unserer Handelsbeziehungen blicken. In den nächsten Jahren wollen wir die Zusammenarbeit weiter vertiefen", sagte Mitterlehner nach dem Treffen im Wirtschaftsministerium. Inhaltlicher Schwerpunkt war die gemeinsame Unterzeichnung einer Reihe von "Memoranda of Understanding" in den Bereichen Automotive, Tourismus, Energie sowie Technologieparks. Der Großteil der iranischen Wirtschaft basiert nach wie vor auf Öl und Gas, weshalb der Iran seine Ressourcen auf Technologie- und Forschungskompetenzen diversifizieren will. "Österreich gehört hier zu den Vorreitern, wodurch sich neue Chancen der Zusammenarbeit anbieten. Indem wir heimische Exporteure unterstützen, sichern und schaffen wir Arbeitsplätze in Österreich ", so Mitterlehner.

Die aktuellen Vereinbarungen sind ein Ergebnis der im Vorjahr unterzeichneten bilateralen "Road Map", mit der Unterstützungsmaßnahmen für den Iran nach dem Abschluss des Wiener Abkommens koordiniert werden. "Gerade für die österreichische Energie- und Umwelttechnikindustrie bietet der Iran großes Potenzial. Die neuen Abkommen ermöglichen Investitionen heimischer Unternehmen in erneuerbare Energieprojekte, wie auch im Wasser- und Abfallmanagement", so Mitterlehner. Auch Vizepräsident Sattari verstärkte den gut funktionierenden Austausch im Wirtschafts- und Forschungsbereich und bedankte sich für die weitere gemeinsame Entwicklung. Der Iran setze auch in Zukunft auf Österreich als starken Innovationspartner.

Das bilaterale Außenhandelsvolumen betrug in den ersten elf Monaten des Vorjahres 291 Millionen Euro und hat damit bereits das Gesamtergebnis des Vorjahres übertroffen. Die österreichischen Exporte sind in diesem Zeitraum um vier Prozent auf 235 Millionen Euro gestiegen. Österreich verzeichnet mit dem Iran traditionell ein Außenhandelsaktivum von zuletzt 179 Millionen Euro.

 

Kontakt & Quelle

BMWFW
Presseabteilung: presseabteilung@bmwfw.gv.at


KVP-Plattform: eine Initiative des Automobil-Clusters - NEMAK und Rosenbauer mit im Team

Was NORIS kann, zeigte Nemak den Teilnehmern des KVP-Plattform-Treffens bei einem Firmenrundgang. Bild: Automobil-Cluster
Was NORIS kann, zeigte Nemak den Teilnehmern des KVP-Plattform-Treffens bei einem Firmenrundgang. Bild: Automobil-Cluster
Rundgang im Rosenbauer Werk II in Leonding zum Thema „Shopfloor Management“. Bild: Automobil-Cluster
Rundgang im Rosenbauer Werk II in Leonding zum Thema „Shopfloor Management“. Bild: Automobil-Cluster

22.02.2017

Aus den bisherigen KVP-ERFA-Austauschrunden des Automobil-Clusters der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria hat sich eine neue KVP-Plattform formiert, die den Teilnehmern noch effizienter für KVP-Lösungen zur Verfügung steht. Die oberösterreichischen Paradeunternehmen Nemak und Rosenbauer waren Gastgeber der vergangenen beiden Treffen der KVP-Plattform.

In dieser Plattform treffen sich Unternehmen regelmäßig zum Austausch von KVP-Erfahrungen und Lösungsmodellen. „OEE (Overall Equipment Effectiveness/ Gesamtmaschineneffektivität) at its best“ und „Shopfloor Management“ auf höchstem Niveau wurden bei den letzten beiden Treffen hautnah vorgestellt und diskutiert.

 

Erfahrungen und Lösungen aus erster Hand

„NORIS“ nennt Nemak sein Operations Realtime Information System, das vom Unternehmen nicht nur selbst entwickelt, sondern auch weltweit in allen Niederlassungen implementiert wurde. Mit NORIS können Mitarbeiter zum Beispiel sowohl Lagerbestände abrufen als auch genau feststellen, wann wo als nächstes welche Komponenten gebraucht werden. Das benötigte Material wird so zeitgerecht zum richtigen Ort geliefert. Auch das „Shopfloor Informationssystem“ ist in NORIS integriert, sodass z.B. rasch Engstellen im Ablauf oder Gebrechen an Maschinen lokalisiert, analysiert und behoben werden können. NORIS wurde bereits in 36 Werken in elf Sprachen installiert. 2000 Maschinen sind mit dem System verbunden, 600 Millionen Produktionszyklen sind genauestens dokumentiert und mehrere Tausend Mitarbeiter können auf das System zugreifen.

Auch der internationale Hersteller von Feuerwehrfahrzeugen, Rosenbauer, lud Partnerunternehmen aus der KVP-Plattform vergangenen Dezember in sein Werk II in Leonding ein, um sein Modell des „Shopfloor Managements“ vorzustellen.

 

Eine Plattform für gemeinsame Lösungsansätze

Ein wichtiges Instrument der KVP-Plattform ist das gemeinsame Erarbeiten von Lösungsansätzen für bestimmte Herausforderungen, die ein Unternehmen gerade zu bewältigen hat. „KVP auf Zuruf“ nennt sich diese Art der Zusammenarbeit der Partnerunternehmen, die bei diesem Treffen in Form eines Workshops zum Tagesthema „Shopfloor Management“ umgesetzt wurde. Die Rosenbauer AG stellte ihre Herangehensweise dazu vor.

In der KVP-Plattform des Automobil-Clusters sind derzeit 19 Unternehmen vertreten, die sich regelmäßig treffen und austauschen. Die Runde ist noch offen für weitere Teilnehmer.

 

Automobil-Cluster betreut drei Plattformen

Das Format der Plattformen bewährt sich nicht nur für den KVP (Kontinuierlichen Verbesserungsprozess). Das neue Format, das die bisherigen KVP-Erfahrungsaustauschrunden (ERFAs) ablöst, ermöglicht ein flexibleres Agieren und Zusammenarbeiten der Teilnehmer. Auch für den Leichtbau und die Digitalisierungsoffensive im automotiven Bereich finden sich regelmäßig oberösterreichische Unternehmen aus dem Netzwerk des Clusters in den Plattformen „A2LT“ (Austrian Advanced Lightweight Technology) und „ICM“ (Initiative Connected Mobility) zusammen. „Die Unternehmen nützen den Austausch und die Kooperationen für die Weiterentwicklung ihrer Produkte. Der Vorteil ist, dass dadurch Produkte, Prozesse oder Serviceleistungen entstehen, die den Standort Oberösterreich gegenüber anderen Regionen, die sich nicht vernetzen, stärken“ sieht Wolfgang Komatz, Manager des Automobil-Clusters der oö. Wirtschaftsagentur die Vorteile der offenen Plattformstrukturen.

 

KVP-Branchentreff am 4. April

Die nächste Möglichkeit, sich mit dem Thema KVP intensiv auseinanderzusetzen, bietet der 11. KVP-Branchentreff des Automobil-Clusters am 4. April 2017 in Hörsching.

 

Download Presseaussendung (docx)


Internationalisierung wird im Automobil-Cluster groß geschrieben

Fotocredits: clipdealer.de
Fotocredits: clipdealer.de

21.02.2017

Together We Build Success

Der Automobil-Cluster (AC) ist seit seiner Gründung 1998 stets bestrebt, seinen Partnern in allen Handlungsfeldern eine optimale Betreuung anzubieten. Unsere Internationalisierungsunterstützung ist dafür eine strategische aber auch operativ notwendige Dienstleistung für unsere Partnerunternehmen. Gleichzeitig ist der Automobil-Cluster immer am Puls der internationalen Entwicklungen und kann dieses Wissen an die Partner weiterleiten.

Heute wollen wir Ihnen einen wichtigen Service im Kontext der Internationalisierung im Automobil-Cluster OÖ vorstellen: Den Lieferanteninnovationstag.

Beim Lieferanteninnovationstag nützen unsere Partner die Möglichkeit, ihre innovativen Technologien, Produkte und Lösungen direkt bei OEMs und Tier1 zu präsentieren und zu platzieren. Weltweit!

Our Service Is Your Success

Die Lieferanteninnovationstage werden aktiv vom Automobil-Cluster Oberösterreich initiiert und in enger Abstimmung mit den Herstellern, bzw. Tier-1 Lieferanten zur Umsetzung gebracht. Im Zuge dieses Prozesses werden Innovationsfelder identifiziert, die für den Gastgeber strategisch interessant sind und zu denen in weiterer Folge innovative Unternehmen eingeladen werden. Je nach Vorstellungen des Gastgebers gibt es Feedback-Runden in unterschiedlicher Ausprägung, um einerseits die richtigen Personen und Abteilungen beim OEM/T1 zu mobilisieren und andererseits, um sicherzustellen, dass es für die Lösungen der teilnehmenden Partnerunternehmen auch potenziellen Bedarf und somit Verkaufschancen gibt. Da der Automobil-Cluster OÖ seinen Grundauftrag sehr ernst nimmt, werden auch weitere Autocluster in Österreich wie der „ACstyria“ und in Deutschland „Bayern innovativ“ eingeladen, Ihre Partner für diesen Lieferanteninnovationstag zu mobilisieren und sich bei den OEM´s vorzustellen. Ein wichtiger Partner in der Organisation ist auch die Außenwirtschaft Austria, die mit Ihren Niederlassungen im Ausland exzellente Unterstützung bietet.

 

GO FOR IT!

Unter diesem Motto ist der Lieferanteninnovationstag für viele Partner im Automobil-Cluster die Tür zum Export.

Mit der Teilnahme an Lieferanteninnovationstagen des Automobil-Clusters Oberösterreich erhalten Sie die Chance, an einem Tag Ihre Innovationen, Technologien und Verfahren direkt beim Kunden vorzustellen. Entwickler, Einkäufer und Innovationsmanager aus verschiedenen Abteilungen werden von Ihrem Besuch informiert und besuchen Ihren Messestand, der für Sie beim Gastgeber bereits vorbereitet wird. Innovationspräsentationen im Zuge einer begleitenden Vortragsreihe bietet eine Basis für Gespräche am Messestand. Für eine professionelle Vor- und Nachbereitung sorgt das Team des Automobil-Clusters. Bei einem Lieferanteninnovationstag stellen sich den Herstellern exklusiv ausgewählte Unternehmen vor, sodass den Herstellern genügend Zeit für intensive Gespräche mit den einzelnen Firmen zur Verfügung steht.

 

Your Success Is Our Goal

Wir können mit Stolz behaupten, dass 2016 ein gutes Jahr für Lieferanteninnovationstage war. So haben wir für zwei neue Automobilhersteller „ Jaguar Land Rover“ und „SAPCO IRAN Khodro“ das erste Mal ein solches Format durchführen können. Mit weiteren Lieferanteninnovationstagen bei Renault-Nissan und Magna Graz haben wir insgesamt 83 Zulieferunternehmen unterstützt, bei OEMs Ihre Innovationen und Technologien vorzustellen. Insgesamt wurden bei diesen Veranstaltungen von den OEMs mehr als 550 Ansprechpartner für unsere Teilnehmer entsandt und viele heimische Zulieferer hatten bilaterale Folgetermine durchgeführt.

 

Our Process - Your Success

Die globalisierte Welt verändert sich gerade in der Automobilindustrie sehr schnell und wir haben es uns zum Ziel gesetzt, neue Trends und Märkte sowie potenzielle Kunden möglichst früh zu erkennen. Die Anforderungen unserer Gesellschaft werden sich im Kontext der Automobilnutzung rasant verändern. Neue Technologien, Werkstoffe und Benutzerverhalten werden in den nächsten Jahren auch für den Verbraucher deutlich zu erkennen sein. Der globale Technologie- und Know-how-Transfer wird dadurch noch bedeutender als je zuvor. Die Lieferanteninnovationstage sind bestens dafür geeignet sie bei diesen Herausforderungen zu unterstützen.

 

Save The Date

Das Team des AC freut sich, Sie bei einem unserer Lieferenteninnovationstage begrüßen zu dürfen.

Folgende Lieferanteninnovationstage sind für heuer geplant (für den Termin bei der FCA Group ist keine Anmeldung mehr möglich):

  • Fiat Chrysler Automobiles (FCA Group): 20. April 2017
  • BMW Group: 31. Mai 2017 - Die Bewerbungsphase startet in Kürze

Mit weiteren OEM´s führen wir laufend Gespräche, sobald wir neue Termine fixiert haben, informieren wir sie über die Medien des AC.


ICM Plenumsmeeting bei KTM - Digitalisierung der Mobilität für immer mehr Unternehmen ein Businesszweig

„Digitalisierung und neue Mobilität“ standen im Mittelpunkt des 5. Plenumsmeetings der ICM bei KTM in Mattighofen. Auch der Motorradhersteller hat sich dem Thema Digitalisierung verschrieben. Bild: KTM
„Digitalisierung und neue Mobilität“ standen im Mittelpunkt des 5. Plenumsmeetings der ICM bei KTM in Mattighofen. Auch der Motorradhersteller hat sich dem Thema Digitalisierung verschrieben. Bild: KTM

01.02.2017

Dass KTM Industries erst kürzlich einen fulminanten Bilanzbericht vorlegen konnte, mag auch an der Innovationskraft und der intensiven Beschäftigung des Unternehmens mit Zukunftsthemen liegen. Als Gastgeber für das 5. Plenumsmeeting der Initiative Connected Mobility des Automobil- und des IT-Clusters der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria gewährte KTM kürzlich einen Einblick in seine Digitalisierungspläne.

30 Teilnehmer aus 23 oberösterreichischen Unternehmen besuchten das bereits fünfte Plenumsmeeting der Initiative Connected Mobility (ICM).

Bei einem Rundgang durch das KTM Werk in Mattighofen konnten die Gäste unter anderem ein innovatives Motorrad-Dashboard der neuen Generation besichtigen. Dieses ermöglicht das Hören von Musik und das Annehmen von Anrufen über den Helm.

Ziel der regelmäßigen Treffen österreichischer Unternehmen im Rahmen der ICM ist das gemeinsame Vorantreiben von Technologien für vernetztes Fahren. Teilnehmer der ICM kommen aus den Bereichen Automobilindustrie, IT und Infrastruktur. Firmen wie Continental, Palfinger, Liebherr, Rosenbauer, KTM, Risc Software, Arbö oder ASFINAG u.a. sind seit 2015 Partner der ICM und arbeiten gemeinsam in unterschiedlichen Arbeitsgruppen an Lösungen für die digitalisierte Mobilität der Zukunft. Experten-Input lieferten beim vergangenen Plenumsmeeting neben KTM zum Thema „Connectivity und Digitalisierungsstrategie“ auch die Partner Kapsch TrafficCom AG und die T-SYSTEMS Austria GesmbH zu den Themen „Standardisierung der Vehicle2x-Kommunikation“.

Aus der ICM Plattform entwickeln sich immer wieder Kooperationen zwischen Firmen aus den Bereichen automotive und IT. Die ICM ist auch verantwortlich für das kürzlich vom Bund bewilligte Förderprojekt DigiTrans, das derzeit eine Testregion für autonomes Fahren in Oberösterreich sondiert.

 

Download Presseaussendung (.docx)


Kooperationsprojekt Roadmap to X - NAFTA - Afrika - Iran

Kooperationsprojekt Roadmap to X. Fotocredits: clipdealer.de
Kooperationsprojekt Roadmap to X. Fotocredits: clipdealer.de

23.01.2017

Bis 2020 wird der weltweite Markt im Automobilzuliefergeschäft auf bis zu 2 Billionen Euro anwachsen. Technologien aus Österreich stehen für Innovation und Qualität und sind international sehr gefragt. Der Automobil-Cluster Oberösterreich unterstützt Unternehmen bei deren Internationalisierungsstrategien und dem Aufbau eines Standortes in neuen, zukunftsträchtigen Märkten mit dem Kooperationsprojekt Roadmap to X.

Vier maßgebliche Treiber für die weltweit wachsende Automobilzulieferindustrie werden sein:

 

  1. anhaltendes Wachstum in Asien sowie neue Hoffnungsmärkte wie etwa Afrika und Iran
  2. verstärkte Nachfrage nach kleineren Fahrzeugen
  3. expansiver Ersatzteilmarkt
  4. neue Technologien

Speziell das Thema Wachstumsmärkte ist für österreichische Unternehmen von besonderer Bedeutung. Die Exportquote österreichischer Firmen ist außerordentlich hoch und Oberösterreich gilt als das wichtigste Exportbundesland Österreichs. Der Automobil-Cluster Oberösterreich (AC OÖ) beschränkt sich nicht darauf, bestehende Märkte zu sichern sondern unterstützt Unternehmen, neue Märkte schnell, effizient und mit geringem Risiko erfolgreich zu erschließen. Daher hat sich der Automobil-Cluster OÖ 2017 zum Ziel gesetzt, seine Partner beim Markteintritt von folgenden Regionen und Länder zu unterstützen:

  • NAFTA
  • Afrika
  • Iran

 

NAFTA

TTIP hin oder her, der Zulauf europäischer Unternehmen in den NAFTA- Raum ist ungebrochen. Speziell deutsche OEMs und Tier1 nutzen die Vorteile und treiben eine Ansiedelung ihrer Zulieferer in der Region voran. Vor allem für die starke österreichische Automobilzulieferindustrie birgt diese Entwicklung große Chancen und treibt eine Ansiedelung in der NAFTA-Region voran. Wurde zuletzt eher Mexiko als Zukunftsland für neue Produktionsstätten gesehen, erleben die USA seit den letzten beiden Jahren einen Aufwind, wie auf der SAE-Confernce 2016 in Detroit zu spüren war. Am Gruppenstand des AußenwirtschaftsCenters Chicago konnte der Manager des Automobil-Clusters, Wolfgang Komatz, zahlreiche Gespräche führen und interessante Kontakte knüpfen. Das Interesse an Technologien aus Österreich war riesig. Auch heuer wird der AC OÖ auf der SAE-Confernce 2017 am Gruppenstand des AußenwirtschaftsCenters Chicago vertreten sein und weitere Potenziale ausschöpfen.

 

Afrika

Obwohl nur wenige Kilometer zwischen Europa und Afrika liegen, entspricht die hierzulande vielerorts vorherrschende Meinung zu diesem Überseemarkt nicht mehr ganz den Tatsachen. Entgegen dieser Wahrnehmung haben sich afrikanische Staaten in der jüngeren Vergangenheit auch zu Zukunftsmärkten für die Automobilindustrie entwickelt. Immer mehr OEMs lassen für Afrika die Fahrzeuge auf diesem Kontinent fertigen. Dieses Faktum erfordert von Unternehmern, die Zeichen der Zeit zu erkennen und eine mögliche Betriebsansiedelung in Afrika nahe der OEMs zu prüfen.

 

Iran

Die iranische Automobilbranche befindet sich in Aufbruchsstimmung! Der Iran blickt auf eine über 50 jährige Geschichte in der Automobilproduktion zurück. Gegenwärtig befindet sich hier der größte, eigenständige OEM im ganzen Nahen und Mittleren Osten. Insgesamt ist der Automobilmarkt im Iran, überwiegend durch Sanktionen bedingten, sehr in die Krise geraten. Die Industrie hat in den letzten Jahren nur mit Hilfe staatlicher Subventionen und hoher Verzollung ausländischer Marken überleben können. Daher gehen wir hier von einem Nachholbedarf aus, den wir auch bei unserem Lieferanteninnovationstag bei SAPCO erkennen konnten. Gleichzeitig nimmt der Iran im Nahen Osten eine politisch einflussreiche Rolle ein und wird als die letzte große Volkswirtschaft, die es noch zu erschließen gilt, gesehen. Für viele Experten hat der Iran die Möglichkeiten, für ein großes Comeback in der Automobil-Industrie zu sorgen.

 

Kick-Off Roadmap to X

Anfang März wird ein vom Automobil-Cluster OÖ organisierter und moderierter Kick-Off Workshop zu diesen drei Regionen stattfinden. Neben Erfahrungsberichten von Unternehmen, welche bereits in den angeführten Märkten tätig sind, werden Workshops mit den teilnehmenden Firmen stattfinden. In diesen sollen die Interessensbekundungen und Statements der Unternehmen abgeholt werden und erfolgskritische Ziele definiert werden. Der Einladungsfolder (inkl. Anmeldemöglichkeit) zu dieser Veranstaltung wird in Kürze versendet. Das Kooperationsprojekt Roadmap to X wird in Kooperation mit dem Export Center Oberösterreich und dem AußenwirtschaftsCenter durchgeführt.


Sechs Millionen Euro für den digitalen Wandel in OÖ

Von links: Dr. Michael Strugl (Wirtschafts-Landesrat), Mag.ª Dr.in Henrietta Egerth  (Geschäftsführerin FFG - Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft), LH-Stv. Mag. Thomas Stelzer (Forschungs-Landesrat) stehend, von vorne fotografiert. Foto:
Dr. Michael Strugl (Wirtschafts-Landesrat), Mag.ª Dr.in Henrietta Egerth (Geschäftsführerin FFG - Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft), LH-Stv. Mag. Thomas Stelzer (Forschungs-Landesrat). Foto: Land OÖ/Schauer

20.01.2017

 Im Rahmen des Strategischen Wirtschafts- und Forschungsprogramms "Innovatives Oberösterreich 2020" und aus Mitteln der neuen Forschungsförderungsinitiative "STAR" (Step Ahead through Research) sowie zusätzlichen Fördergeldern des Wirtschaftsressorts des Landes Oberösterreichs initiiert das Land OÖ eine regionale Förderausschreibung zu dem zukunftskritischen Thema Digitalisierung. Insgesamt werden sechs Millionen Euro zur Finanzierung von innovativen Forschungsprojekten in diesem Bereich zur Verfügung gestellt.

"Um als innovativer Industriestandort im digitalen Wettlauf ganz vorne mit dabei zu sein und langfristig zu bleiben, ist Innovation die beste – wenn nicht sogar die einzige – Antwort. Die Entwicklung von neuen Technologien bewusst voranzutreiben und gezielt in Forschung zu investieren, ist daher überaus wichtig und zukunftskritisch."
LH-Stv. Mag. Thomas Stelzer

Die Ausschreibung umfasst zwei Schwerpunkte, um Unternehmen mit unterschiedlichen digitalen Reifegrad gleichermaßen zu unterstützen. „DigiFIT“ soll Industriebetrieben den Start in Richtung Digitalisierung erleichtern und mit „DigiVALUE“ soll die Kompetenz im Bereich „Internet der Dinge“ weiter ausgebaut werden. Unternehmen und Forschungsreinrichtungen reichen jeweils gemeinsam ein, wodurch ein schneller Wissenstransfer von der Forschung in die Wirtschaft erwartet wird.

"Diese Geschwindigkeit spielt bei der Digitalen Transformation eine große Rolle und kann den oö. Unternehmen den entscheidenden Vorsprung im internationalen Wettbewerb sichern.“
Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl

Zu den zwei Schwerpunkten im Detail:

„DigiFIT“
Ziel dieses Schwerpunkts ist es, bestehende Anlagen bzw. Systeme für die digitale Zukunft fit zu machen. Viele Produktionsfirmen haben in der nahen Vergangenheit kapitalintensive Investitionen in ihre Infrastruktur bzw. Produktionsanlagen getätigt. Diese Anlagen sollen über einen geraumen Zeitraum eingesetzt werden. Aufgrund der rapiden Ausbreitung der Digitalisierung können diese Anlagen oft nicht mit Systemen der neuen, digitalen Generation vernetzt werden. Dadurch werden Unternehmen in ihren Digitalisierungsvorhaben massiv eingebremst.
Die Entwicklung von neuen IKT-Lösungen soll es ermöglichen, Systeme unterschiedlicher Generationen miteinander zu vernetzen. Dazu beitragen können z.B. einheitliche Datenformate, Standards, neue Schnittstellen zwischen den Systemen, etc. Darüber hinaus sollen Experten-Systeme dazu beitragen, auf Basis einer intelligenten Analyse der Daten, Entscheidungsprozesse umfassend zu optimieren. Unternehmen können dadurch enorme Steigerungen in punkto Effizienz und Produktivität erzielen.

„DigiVALUE“
Dieser Schwerpunkt richtet sich an Unternehmen, die in ihrem Automatisierungsgrad bereits weiter fortgeschritten sind. Hier soll gezielt die Kompetenz im Bereich „Internet der Dinge“ weiter ausgebaut werden. Dazu zählen zum Beispiel Projekte in den folgenden Bereichen:

  • Daten sollen von und für Netzwerke so zur Verfügung gestellt werden, dass sie entsprechend wertschöpfend genutzt werden können. Dazu zählen zum Beispiel die Themen Speicherung, Kompatibilität und Qualität von Daten.
  • Die Entwicklung von Netzwerkarchitekturen, Software-Lösungen und Systemen soll für einen hohen Vernetzungsgrad der Daten und eine enge Integration von Prozessen sorgen.
  • Intelligente Analyse-Systeme sollen Daten interpretationsfähig aufbereiten bzw. die Interaktion zwischen unterschiedlichen Systemen als auch zwischen Mensch und Maschine optimieren.

Details zur Ausschreibung: www.ffg.at/ooe2017-digitalisierung

Mehr Informationen zum Thema finden Sie auch in der Presseunterlage vom 20.01.2017.


Pocket Guide - Starthilfe für internationale Fachkräfte

Foto Pocket Guide
Pocket Guide - Your helping Hand
Fünf Männer nebeneinander stehend, von vorne fotografiert mit dem Buch "Pocket Guide" in der Hand
V.l.: Jochen Berrens (Director Public Affairs and Innovation Headquarters Linz, Borealis), Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl, Direktor Dr. Walter Bremberger (Wirtschaftskammer OÖ), Mag. Bernhard Baier (Vizebürgermeister der Stadt Linz) und DI (FH) Werner Pamminger (Geschäftsführer Business Upper Austria) mit dem Pocket Guide für internationale Fachkräfte in OÖ. Foto: Land OÖ / Denise Stinglmayr

17.01.2017

Pocket Guide – Ratgeber erleichtert internationalen Fachkräften das Einleben in OÖ!

Der neue Pocket Guide mit dem Titel „Your helping hand“ – ein englischsprachiger Ratgeber in Buchform – ist ein wesentliches Informationstool des Welcome2Upper Austria Service Centers.
Das übersichtliche Taschenbuch dient neben der Website (www.come2upperaustria.com) als erste Orientierungshilfe zum Ankommen und Einleben in Oberösterreich und wird gerne in der Onboarding-Phase als Willkommensgeschenk von den oö. Unternehmen an deren internationale Mitarbeiter/innen überreicht.

Das Welcome2UpperAustria Service Center im Netzwerk Humanressourcen der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria unterstützt internationale Fach- und Führungskräfte sowohl bei der beruflichen als auch der privaten Integration in OÖ und soll dadurch die Personal- abteilungen der Unternehmen entlasten. Welcome2Upper Austria fungiert für sie hinsichtlich des Einlebens als Drehscheibe zu allen relevanten Behörden und Institutionen, wie Sozialversicherungsträger, Magistrat oder Kinderbetreuungseinrichtungen.

Maßgeschneiderte Informationen entlasten HR-Verantwortliche als auch Internationals. Zahlreiche Veranstaltungen zu Themen wie Steuer-, Sozialversicherungs- oder Arbeitsrecht etc. geben Einblick in unser Rechts- system. Verschiedene Social Events zum Kennenlernen von Land, Kultur und Leute erleichtern den Internationals zudem die soziale Integration.  

Die mehr als 180 Seiten umfassende Neuauflage des Pocket Guides ist ab sofort zu einem Nettopreis von EUR 20,00 pro Stück erhältlich.  

Der englischsprachige Ratgeber beinhaltet folgende Themenbereiche:

• Aufenthalt und Wohnen

• Gesundheit und Versicherung

• Finanzen und Steuern

• Berufsleben

• Anerkennung von Qualifikationen

• Bildungssystem

• Mobilität

• Sprache

• Familie und Kinderbetreuung

• Kultur und Freizeit

• Übersicht wichtiger Institutionen und Ansprechpartner 

 

Unser Angebot für Sie:
10 % Rabatt ab einer Bestellmenge von 10 Stk.
20 % Rabatt ab einer Bestellmenge von 50 Stk.


Ihr Kontakt im Netzwerk HR

Sonja Scheinmayr
+43 (0) 732 / 79810 - 5198 
e-Mail | facebook.com/come2upperaustria

Mehr Informationen finden Sie hier! 

Ermöglicht wurde die Neuauflage des Pocket Guides durch die Unterstützung folgender Kooperationspartner:


„DigiTrans“ – Testregion Österreich-Nord für automatisiertes Fahren unter Einbeziehung von Digitalisierungs- und Logistikaspekten

DigiTrans

20.12.2016

Das Projekt DigiTrans des Automobil-Clusters der Wirtschaftsagentur Business Upper Austria erhielt Anfang Dezember den Zuschlag für eine vom Bund ausgeschriebene Sondierung im Rahmen des nationalen Aktionsplans „Automatisiertes Fahren“. Der Ausgangspunkt für das Projekt DigiTrans ist die Initiative Connected Mobility (www.connected-mobility.at) des Automobil- und IT-Clusters OÖ, deren Aufgabe in der Vernetzung von Unternehmen aus den Bereichen IT und Automobilindustrie im breiten Themenfeld „Smarte Mobilität“ liegt, um neue Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle zu entwickeln.

DigiTrans fokussiert auf Bedarfe und Anwendungsfälle im Bereich der multimodalen Gütermobilität unter Einbeziehung von Digitalisierungs- und Logistikaspekten. Vorerst wird automatisiertes Fahren im Nutzfahrzeug- und Logistikbereich getestet. Dafür wird der Aufbau und Betrieb einer Testumgebung bestehend aus Forschungs- und Entwicklungsstruktur speziell in Bereichen wie Fracht- und Flughäfen, Industriegeländen und Logistik-Hubs vorangetrieben. Getestet soll zukünftig unter anderem am und um den Flughafen Linz/Hörsching sowie im Ennshafen werden. Das Kernkonsortium des Projekts bilden der Automobil-Cluster OÖ, die AIT – Austrian Institute of Technology GmbH, LOGISTIKUM Steyr - FH OÖ und IESTA - Institut für innovative Energie- & Stoffaustauschsysteme e.V., die die Sondierung bis Mai 2017 vorantreiben. In einem 3-stufigen Modell sollen im Rahmen des Projekts Business-Cases evaluiert werden:

 

  1. Virtuelle Simulation Bevor in der Praxis getestet wird, soll in einem virtuellen Szenario geprüft werden, wie die Systeme miteinander optimal kommunizieren können, wie Übergabesituationen von Straßen auf Betriebsgelände aussehen sollen und welche Schnittstellen wie zusammenarbeiten müssen.
  2. Test in gesichertem Bereich Am Beispiel „Ennshafen Kai 21“ wird auf Basis der virtuellen Ergebnisse ein gesicherter Testbereich aufgebaut. Hier werden frühestens 2018 erste Versuche mit nachgestellten Logistik-Szenarios erfolgen wie etwa das Rangieren von Sonderfahrzeugen oder autonome Umschlagvorgänge.
  3. Sicherer Betrieb in Betriebsgelände-Umgebung Erst nach erfolgreichen Ergebnissen aus der Testphase am Kai 21 wird der öffentliche Verkehrsraum in unmittelbarer Nähe von definierten Betriebsgeländen mit einbezogen und gewonnene Erkenntnisse auf andere Anwendungsbereiche transferiert.

Kick-Off-Veranstaltung am 2. Dezember 2016

Mit dem Ziel, im Zentralraum Linz – Wels – Steyr (Österreich Nord) die Möglichkeiten für eine Testregion für automatisiertes und vernetztes Fahren zu sondieren, startete das Projekt am Freitag, 2. Dezember mit einer Kick-Off-Veranstaltung im Ennshafen. Rund 45 interessierte Unternehmensvertreter sowie assoziierte DigiTrans-Projektpartner nahmen an diesem Workshop teil, um bereits erste konkrete Anwendungsfälle zu diskutieren bzw. identifizieren.

 

Anforderungen und Herausforderungen in der automatisierten Logistik

Anforderungen und Herausforderungen gilt es in vielerlei Hinsicht zu beachten, wie zum Beispiel bei der Anpassung des Automatisierungsgrades eines Fahrzeuges an die unterschiedlichen Situationen (z.B. beim Be-/Entladen), dem Lernen aus Unfallszenarien durch künstliche Intelligenz oder der Etablierung von neuen Schnittstellen zwischen Mensch und Technik in Verbindung mit der Schaffung von Akzeptanz der „Mensch-Maschine-Interaktion“. Nach Einschätzung der teilnehmenden Unternehmen ist „Mischverkehr“, also die Koexistenz von automatisiertem und Individualverkehr über einen langen Zeitraum hin realistisch – auch im Logistikbereich. Hier gilt es, geeignete technische Lösungen zu identifizieren, die die Nutzung und Speicherung von Logistikdaten und die Einbindung von autonomen Fahrzeugen möglich machen – insbesondere auch im Hinblick auf Datenschutzfragen. Für autonome Logistikkonzepte im Kommunalbereich gilt es, die speziellen Bedarfe bei der Nutzung von automatisierten Sonderfahrzeugen (z.B. bei der Straßenreinigung oder Schneeräumarbeiten) genauso mitzudenken, wie beispielsweise die zukünftige Nutzung von autonomen Fahrzeugen als Zustelldienste. Diese Art von Mischverkehr erfordert ein Um- und Weiterdenken im Verkehrsmanagement und zeigt gleichzeitig die enorme Wichtigkeit einer Testregion für autonomes Fahren auf – bietet sie doch eine Reihe von Chancen für zukünftige Mobilität.

 

Chancen im Bereich der automatisierten Infrastrukturnutzung

Neben der Steigerung der Effizienz sind mit Sicherheit auch niedrigere Energiebilanzen als enormer Nutzen zu sehen. Durch geringere Lärm- und Emissionsbelastung sowie ein verbessertes Transportangebot kann die Lebensqualität entscheidend verbessert werden und „Automatisierung“ als Verkaufsargument wertvoll werden lassen. Auch Forschungsinteressen werden sich weiterentwickeln und den Automatisierungsgrad im Bereich der Infrastrukturnutzung stetig verändern. Gleichzeitig bietet autonomes Fahren eine Plattform für neue Geschäftsmodelle, wie beispielsweise „Paketbutler“ in den Kommunen. Auch der Arbeitsmarkt wird sich nach Einschätzung der Teilnehmer durch den zunehmenden Automatisierungsgrad verändern – hier kann insbesondere die erforderliche Höherqualifizierung von Mitarbeitern im Logistikbereich genannt werden, vor allem im Bereich der Mensch-Maschine-Interaktion.

DigiTrans macht Oberösterreich zum „Reallabor“ für autonomes Fahren und bietet seinen Projektpartnern gleichzeitig eine optimale Testumgebung für ihre Entwicklungen.


Pressekonferenz: DigiTrans - Teststrecke für autonomes Fahren

v.l.: FH Prof. DI Franz Staberhofer, Logistikum Steyr-FHOÖ, Forschungs-Landesrat LH-Stv. Mag. Thomas Stelzer, Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl und Infrastruktur-Landesrat Mag. Günther Steinkellner. Foto: Land OÖ / Daniel Kauder
v.l.: FH Prof. DI Franz Staberhofer, Logistikum Steyr-FHOÖ, Forschungs-Landesrat LH-Stv. Mag. Thomas Stelzer, Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl und Infrastruktur-Landesrat Mag. Günther Steinkellner. Foto: Land OÖ / Daniel Kauder
v.l.: FH Prof. DI Franz Staberhofer, Logistikum Steyr-FHOÖ, Forschungs-Landesrat LH-Stv. Mag. Thomas Stelzer, Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl, Infrastruktur-Landesrat Mag. Günther Steinkellner, Dr. Christian Chimani, Head of Mobility Department
v.l.: FH Prof. DI Franz Staberhofer, Logistikum Steyr-FHOÖ, Forschungs-Landesrat LH-Stv. Mag. Thomas Stelzer, Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl, Infrastruktur-Landesrat Mag. Günther Steinkellner, Dr. Christian Chimani, Head of Mobility Department, AIT Austrian Institute of Technology GmbH, und DI (FH) Werner Pamminger, Geschäftsführer Business Upper Austria. Foto: Land OÖ / Daniel Kauder

19.12.2016

Mit einem ambitionierten 20-Punkte-Programm macht sich der Wirtschaftsstandort OÖ fit für das digitale Zeitalter: Die „Leitinitiative Digitalisierung“ des Landes OÖ wurde im Herbst 2016 gestartet und wird von der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria koordiniert.

Die Digitalisierung als Querschnittsmaterie wirkt in alle Kernstrategien hinein und betrifft alle Aktionsfelder. Die Leitinitiative Digitalisierung ist ein wesentlicher Faktor, der zur Erreichung der Ziele im Strategischen Programm beiträgt. Business Upper Austria ist die gemeinsame Anlaufstelle für die drei Bereiche Bildung, Forschung und Wirtschaft und gleichzeitig Leitgesellschaft für den Bereich Wirtschaft.

„Ein Erfolgsfaktor für die oö. Wirtschaft im Digital Business ist die Kooperation Forschung – Wirtschaft und der Wissenstransfer. Die gezielte Zusammenarbeit von Unternehmen und Forschungseinrichtungen kann die digitale Transformation enorm beschleunigen“, zeigt sich Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl überzeugt.

Ein Beispiel für eine solche gemeinsame Initiative ist das Projekt „DigiTrans“. DigiTrans ist ein Projekt des Automobil-Clusters (AC) mit dem Ziel, im Zentralraum Österreich-Nord (Linz – Wels – Steyr) eine Testregion für automatisiertes und vernetztes Fahren zu errichten. Das Projekt greift dabei Anforderungen aus der Industrie und von Infrastrukturbetreibern unter Einbeziehung von Digitalisierungs- und Logistikaspekten auf.

 

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der PK-Unterlage.

 

Quelle und Rückfragen-Kontakt

Oö. Landeskorrespondenz

Amt der Oö. Landesregierung

Direktion Präsidium

Abteilung Presse

4021 Linz,  Landhausplatz 1

Tel.: (+43 732) 77 20-114 12 

E-Mail: landeskorrespondenz@ooe.gv.at


AC-quarterly 4/2016: Nutzfahrzeuge - Innovationsoffensive

AC-quarterly 4/2016

19.12.2016

E-Trucks - Vernetzung - Autonomes Fahren - Die neue Ausgabe der Quartalszeitschrift AC-quarterly ist da!

Flüssig, leise und ökonomisch – so wünschen wir uns alle den Schwerverkehr auf den Straßen. LKW und Nutzfahrzeuge, die ohne Emissionen unterwegs sind, dabei den Verkehr nicht behindern und auch noch still und leise durch die Straßen gleiten sind auch in den Köpfen der Hersteller unterwegs. Die Umsetzung braucht noch viele Schritte. Aber die Entwicklungen gehen in die richtige Richtung und so werden wir bald schon elektrisch betriebene LKW und Nutzfahrzeuge sehen und vernetzte Logistikketten erleben - vom Absender bis zum Empfänger smart verbunden. Wünsche gibt es viele. Welche der LKW in Zukunft bringt, werden wir in den nächsten Jahren intensiv verfolgen.

 

Download AC-quarterly 4/2016 (pdf)


Lieferanteninnovationstag bei SAPCO: Automobil-Cluster OÖ zu Gast bei iranischer Autoindustrie

Vertreter des Automobil-Clusters und des AußenwirtschaftsCenters mit dem Top-Management des größten iranischen Automobil-Zulieferers SAPCO. Bild: Automobil-Cluster
Vertreter des Automobil-Clusters und des AußenwirtschaftsCenters mit dem Top-Management des größten iranischen Automobil-Zulieferers SAPCO. Bild: Automobil-Cluster
Cluster-Manager Wolfgang Komatz, MSc im Gespräch mit Top-Managern von SAPCO. Bild: Automobil-Cluster
Cluster-Manager Wolfgang Komatz, MSc im Gespräch mit Top-Managern von SAPCO. Bild: Automobil-Cluster

12.12.2016

Als Türöffner begleitete der Automobil-Cluster (AC) der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria in Kooperation mit dem AußenwirtschaftsCenter von 4. – 6. Dezember seine Partner zu einem Lieferanteninnovationstag nach Teheran. Der Einladung des iranischen Zulieferers SAPCO (Supplying Automotive Part Company) folgten acht Unternehmen aus Oberösterreich und anderen Bundesländern. Neben SAPCO hatten die Firmen auch die Gelegenheit, weitere Zulieferfirmen im Iran kennen zu lernen.

Wirtschaftslandesrat Dr. Michael Strugl: „Oberösterreichs Automobil-Zulieferer gehören zu den ersten, die im Iran gute Kontakte knüpfen. Dieser Vorsprung birgt wirtschaftlich viele Vorteile für den Einstieg am lukrativen iranischen Automobilmarkt.“

 

Wie schon bei anderen internationalen Lieferanteninnovationstagen hatten auch diesmal die Partner-Unternehmen des Clusters die Möglichkeit, mit ihren Technologien direkt beim Herstellern bzw. dem größten iranischen Zulieferer vorstellig zu werden. Beim VIP-Rundgang interessierte sich auch das Management von SAPCO für die österreichischen Technologien.

 

Österreichische Technologien gefragt

Besonders gefragt sind die innovativen Technologien aus Oberösterreich, denn der Iran hat nach der Aufhebung der Sanktionen einen großen Nachholbedarf. Anhand der Firmenprofile wählte SAPCO Unternehmen zur Präsentation in Teheran aus, deren Produkte und Dienstleistungen für eine Zusammenarbeit in Frage kamen. Interessant waren für SAPCO vor allem neue Technologien in den Bereichen Materialentwicklung, Produktionsprozesse, Modul- und Teilelieferanten, Werkzeug- und Anlagenbau sowie Engineering-Dienstleistungen. Unternehmen wie Fill, Rübig, Rehau, Rico, Starlim/Sterner u.a. nahmen die Chance wahr, erste Kontakte mit der Autoindustrie im Iran herzustellen. Organisiert wurde das Treffen vom Automobil-Cluster OÖ in Zusammenarbeit mit dem AußenwirtschaftsCenter, dem AC Styria und Bayern Innovativ. Karl Großalber ist für Starlim/Sterner in den Iran gereist: „Für uns waren die B2B Gespräche äußerst interessant, weil die Anforderungen ähnlich sind, wie auf anderen Märkten. Der iranische Markt befindet sich aber in einer besonderen Aufbruchsstimmung, was bedeutet, dass man noch sehr viel mitgestalten kann. Da wir das erste Mal im Iran sind, sind wir sehr froh über die ausgezeichnete Organisation durch den Automobil-Cluster.“

 

Weitere Iranische Unternehmen an AC-Partnerfirmen interessiert

Der Automobil-Cluster organisierte für die Teilnehmer neben der Technologiepräsentation bei SAPCO auch den Besuch weiterer automotiver Unternehmen in Teheran, wie Iran Khodro, dem größten Automobilhersteller im Nahen Osten. Für RÜBIG waren die Einzelgespräche durchaus erfolgreich. Peter Buchegger, der die Division RÜBIG Anlagentechnik am Lieferanteninnovationstag vertrat, ist zufrieden: „In unseren Gesprächen stellten wir fest, dass das Interesse der Iraner an unseren Technologien sehr groß ist und eine Zusammenarbeit durchaus möglich wäre. In manchen Bereichen müssten unterschiedliche Standards der Technologien aber angepasst werden. Ein Getriebehersteller, der zu Iran Khodro gehört, zeigte sich ebenfalls sehr interessiert an unseren Verfahren, die für seine geplante Produktion eines neuen Getriebes deutliche Vorteile bringen würden.“

Wolfgang Komatz, Manager des Automobil-Clusters traf in Teheran führende Manager von SAPCO und weiteren fünf wichtigen Zulieferern: „Wir werden die guten Beziehungen weiter ausbauen. Gemeinsam mit dem AußenwirtschaftsCenter pflegen wir die Kontakte und halten unsere Partnerfirmen weiter auf dem Laufenden über die Entwicklungen der Autoindustrie im Iran. Neben den Lieferanteninnovationstagen unterstützen wir auch Partner-Unternehmen, die sich im Iran niederlassen wollen, zusätzlich mit unserem Markteinstiegsprogramm „Roadmap to Iran“.

 

Iran unter den Top 10 der asiatischen Automobilindustrie

Im Jahr 2014 wurden 1,2 Millionen Autos, Busse und LKW produziert. Dies entspricht einem Wachstum von ca. 60 Prozent im Vergleich zu 2013 und ordnet den Iran als den 18. größten Automobilhersteller weltweit und an zehnter Stelle in Asien ein. Dieses Wachstum gegenüber 2013 ist mit den damaligen Sanktionen über den Iran erklärbar. Gleichzeitig hat das Industrieministerium die Automobilindustrie gestützt und es wurden Kaufbarrieren für inländisch produzierte Autos reduziert. Ca. 500.000 Menschen arbeiten in der Automobilindustrie und machen sie – nach der Ölindustrie - zum zweitgrößten Arbeitgeber im Land. Die größten iranischen OEMs sind Iran Khodro und Saipa, die der Automobil-Cluster bereits im September 2015 besuchte. Weiter will der Iran bis zum Jahr 2025 in Asien unter den Top 5 Automobilhersteller sein. Das würde eine jährliche Produktion von 3 Millionen Fahrzeugen bedeuten.

 

Rückfragen-Kontakt

Michael Herb, MSc (+43 732) 77 20-151 03, (+43 664) 600 72-151 03, michael.herb@ooe.gv.at  

 

Quelle

Oö. Landeskorrespondenz

Amt der Oö. Landesregierung

Direktion Präsidium

Abteilung Presse

4021 Linz, Landhausplatz 1


Autonomes Fahren bald auch in Oberösterreich

DigiTrans Kick-Off-Veranstaltung: 45 Partnerunternehmen nahmen an der ersten Gestaltungsrunde für autonomes Fahren in OÖ teil. Bild: Automobil-Cluster
DigiTrans Kick-Off-Veranstaltung: 45 Partnerunternehmen nahmen an der ersten Gestaltungsrunde für autonomes Fahren in OÖ teil. Bild: Automobil-Cluster
DigiTrans Kick-Off-Veranstaltung: 45 Partnerunternehmen nahmen an der ersten Gestaltungsrunde für autonomes Fahren in OÖ teil. Bild: Automobil-Cluster
DigiTrans Kick-Off-Veranstaltung: 45 Partnerunternehmen nahmen an der ersten Gestaltungsrunde für autonomes Fahren in OÖ teil. Bild: Automobil-Cluster

07.12.2016

Bund unterstützt Sondierung einer Testregion im Zentralraum

Das Projekt DigiTrans des Automobil-Clusters der Wirtschaftsagentur Business Upper Austria erhielt letzte Woche den Zuschlag für eine vom Bund ausgeschriebene Förderung im Rahmen des Nationalen Aktionsplans „Automatisiertes Fahren“.

 

Mit dem Ziel, im Zentralraum Linz – Wels – Steyr (Österreich Nord) die Möglichkeiten für eine Testregion für automatisiertes und vernetztes Fahren zu sondieren, startete das Projekt am Freitag, 2. Dezember mit einer Kick-Off-Veranstaltung im Ennshafen, an der Vertreter aus rund 45 Unternehmen teilnahmen.

Oberösterreich hat mit DigiTrans ein Förderprojekt gewonnen, das in den nächsten sechs Monaten das Potenzial für autonomes und vernetztes Fahren sondieren wird. Aus den Ergebnissen dieser Sondierungsphase werden für Oberösterreich weitere Schritte für die Mobilität der Zukunft abzuleiten sein. Oberösterreich erhält damit die Möglichkeit, im internationalen Umfeld wettbewerbsfähig zu bleiben. Besonders die Automobilindustrie und die IT-Unternehmen Oberösterreichs erhalten mit dieser Testregion eine optimale Testumgebung für ihre Entwicklungen.

Vorerst wird automatisiertes Fahren im Nutzfahrzeug- und Logistikbereich getestet. Dafür wird der Aufbau und Betrieb einer Testumgebung bestehend aus Forschungs- und Entwicklungsstruktur speziell in Bereichen wie Fracht- und Flughäfen, Industriegeländen und Logistik-Hubs vorangetrieben. Getestet soll zukünftig unter anderem am und um den Flughafen Linz/Hörsching sowie im Ennshafen werden.

Wolfgang Komatz, Manager des Automobil-Clusters: „Das Kernkonsortium von DigiTrans bilden der Automobil-Cluster und spezialisierte Einrichtungen wie die AIT – Austrian Institute of Technology GmbH, das LOGISTIKUM Steyr - FH OÖ und das IESTA - Institut für innovative Energie- & Stoffaustauschsysteme e.V.. Die Testregion soll jedoch allen Unternehmen aus dem oö. Automobil-Cluster sowie den Kooperationspartnern für Testzwecke zur Verfügung stehen, die ihre Technologien im Realbetrieb testen wollen. So ein Reallabor gibt es in Österreich derzeit noch nicht und wir laden automotive und IT-Unternehmen ein, sich das Projekt DigiTrans anzusehen und hier in Zukunft zu testen.“ Nach positivem Ablauf der sechsmonatigen Sondierungsphase ist eine Weiterführung der Testregion – abgestimmt auf die erlangten Ergebnisse – geplant. Darüber hinaus werden im Projekt DigiTrans Innovationen für neue, digitale Geschäftsmodelle für Logistikdienstleister (wie etwa Plattformanbieter für die Buchung von Transportdienstleistungen oder intelligente Fracht- und Verladesysteme) eruiert.

 

Eckdaten des Projektes

  • Name: „DigiTrans: Testregion Österreich-Nord für automatisiertes Fahren unter Einbeziehung von Digitalisierungs- und Logistikaspekten“
  • Projektlaufzeit: 12/2016 bis max. 5/2017
  • Projektvolumen: € 270.000,- (davon Förderung: € 200.000,-)
  • Kernkonsortium:
    • Automobil-Cluster der Business Upper Austria - OÖ Wirtschaftsagentur GmbH
    • AIT – Austrian Institute of Technology GmbH
    • LOGISTIKUM Steyr - FH OÖ
    • IESTA - Institut für innovative Energie- & Stoffaustauschsysteme e.V.

 

Wichtige Inhalte von DigiTrans im Überblick

  • Teststrecke für Gütermobilitätsdienstleister – offen für Fahrzeughersteller & Service-Betriebe, um Systemabstimmung und -integration mit automatisierten Lösungen zu testen
  • Aufbau einer Testinfrastruktur – um die Rahmenbedingungen zur Validierung neuer Entwicklungen im Bereich der vernetzten Mobilität anbieten zu können
  • Anwendungsfälle für Gütermobilität/Logistik – Speditionen sowie kommunalen Betreibern ermöglicht die Testregion, gemeinsam die Transport- und Serviceaufgaben in neuer Qualität zu bewältigen

 

Verbesserungspotenziale durch das Projekt

  • Steigerung der Verkehrssicherheit (bedeutet auch Reduktion von Unfällen, verursacht durch menschliche Fehler)
  • Bewältigung des (prognostizierten) Fahrermangels (Attraktivierung des Berufsbilds durch Job Enlargement, höhere Qualifizierung)
  • Reduktion von Kraftstoffkosten (z.B. durch „Windschattenfahren“ bei Truck Platooning)
  • Staureduktion durch intelligente Verkehrsleitsysteme
  • Steigerung der Betriebsstunden von LKWs (autonomer LKW ist nicht gezwungen, Ruhe-Zeiten einzuhalten)

 

Im Herbst 2017 wird die FFG (Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft) erneut entscheiden, wann DigiTrans mit der tatsächlichen Umsetzung einer Testregion in Oberösterreich beginnen kann.

 

Download Presseaussendung (.docx)


Zentralraum wird Testgebiet für autonomes Fahren

05.12.2016

200.000 Euro hat das Verkehrsministerium für das Projekt "DigiTrans" locker gemacht, um in Vorstudien das Potenzial für eine Teststrecke für autonomes und vernetztes Fahren in Oberösterreich abzuklären.

 


Autonomes Fahren auch in Oberösterreich bald Realität

DigiTrans

02.12.2016

Wirtschafts-Landesrat Dr. Strugl: „Projekt ‚DigiTrans‘ gewinnt Förderausschreibung des Bundes für Prüfung einer Testregion“

„DigiTrans“ ist ein Projekt des Automobil-Clusters der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria mit dem Ziel, im Zentralraum Linz – Wels – Steyr (Österreich Nord) die Möglichkeiten für die Einrichtung einer Testregion für automatisiertes und vernetztes Fahren zu prüfen. „Nun erhielt ‚DigiTrans‘ offiziell den Zuschlag für die vom Bund im Rahmen des Nationalen Aktionsplans ‚Automatisiertes Fahren‘ ausgeschriebene Förderung“, zeigt sich Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl erfreut.

Oberösterreich hat mit DigiTrans ein Förderprojekt gewonnen, in dessen Rahmen in den nächsten sechs Monaten das Potenzial für eine Teststrecke für autonomes und vernetztes Fahren in Oberösterreich abgeklärt wird. „Aufgrund der Ergebnisse dieser Prüfungsphase werden wir für Oberösterreich die weiteren Schritte für die Mobilität der Zukunft festlegen. Für Oberösterreich bietet dieses Projekt eine große Chance, im Wettbewerb mit anderen Regionen einen Standortvorteil zu erarbeiten. Besonders die Automobilindustrie und die IT-Unternehmen Oberösterreichs erhalten mit dieser Testregion eine optimale Testumgebung für ihre Entwicklungen. Das bringt dem Standort Oberösterreich wesentliche Vorteile im wirtschaftlichen und technologischen Wettbewerb“, unterstreicht Landesrat Strugl die Bedeutung des Projektes „DigiTrans“.

 

Vorerst wird automatisiertes Fahren im Nutzfahrzeug- und Logistikbereich getestet. Dafür wird der Aufbau und Betrieb einer Testumgebung bestehend aus Forschungs- und Entwicklungsstruktur speziell in Bereichen wie Fracht- und Flughäfen, Industriegeländen und Logistik-Hubs vorangetrieben. Getestet soll zukünftig unter anderem am und um den Flughafen Linz/Hörsching sowie im Ennshafen werden.

 

„Das Kernkonsortium von DigiTrans bilden der Automobil-Cluster und spezialisierte Einrichtungen wie die AIT – Austrian Institute of Technology GmbH, das LOGISTIKUM Steyr - FH OÖ und das IESTA - Institut für innovative Energie- & Stoffaustauschsysteme e.V.“, erläutert Wolfgang Komatz, Manager des Automobil-Clusters. „Die Testregion soll jedoch allen Unternehmen aus dem oö. Automobil-Cluster sowie den Kooperationspartnern für Testzwecke zur Verfügung stehen, die ihre Technologien im Realbetrieb testen wollen. So ein Reallabor gibt es in Österreich derzeit noch nicht und wir laden automotive und IT-Unternehmen ein, sich das Projekt DigiTrans anzusehen und hier in Zukunft zu testen“, ergänzt Landesrat Strugl. Nach positivem Ablauf der sechsmonatigen Prüfungsphase ist eine Weiterführung der Testregion – abgestimmt auf die erlangten Ergebnisse – geplant.

 

Landeshauptmann Stv. Mag. Thomas Stelzer hebt dazu hervor: „Wenn wir in andere Länder schauen, dann sehen wir eine rege Forschungstätigkeit auf dem Gebiet der Digitalisierung und des autonomen Fahrens. Oberösterreichs Forschungseinrichtungen und Universitäten, z.B. das LCM (Linz Center of Mechatronics GmbH) an der Johannes Kepler Universität, sind bei der Entwicklung entsprechender Technologien sehr aktiv. Eine Testregion vor der Haustür wäre die ideale Voraussetzung, um Erfahrungen in der Anwendung zu machen und die Technologien erfolgreich weiter zu entwickeln. Wichtig ist dabei die gute Zusammenarbeit der Forschungsinstitutionen mit der Industrie und mit Dienstleistern, die diese neuen Technologien jetzt schon im Test anwenden können.“

 

Eckdaten des Projektes:

  • Name: „DigiTrans: Testregion Österreich-Nord für automatisiertes Fahren unter Einbeziehung von Digitalisierungs- und Logistikaspekten“
  • Projektlaufzeit: 12/2016 bis max. 5/2017
  • Projektvolumen: € 270.000,- (davon Förderung: € 200.000,-)
  • Kernkonsortium:
    • Automobil-Cluster der Business Upper Austria - OÖ Wirtschaftsagentur GmbH
    • AIT – Austrian Institute of Technology GmbH o LOGISTIKUM Steyr - FH OÖ
    • IESTA - Institut für innovative Energie- & Stoffaustauschsysteme e.V.

 

Wichtige Inhalte von DigiTrans im Überblick:

  • Teststrecke für Gütermobilitätsdienstleister – offen für Fahrzeughersteller & Service-Betriebe, um Systemabstimmung und -integration mit automatisierten Lösungen zu testen
  • Aufbau einer Testinfrastruktur – um die Rahmenbedingungen zur Validierung neuer Entwicklungen im Bereich der vernetzten Mobilität anbieten zu können
  • Anwendungsfälle für Gütermobilität/Logistik – Speditionen sowie kommunalen Betreibern ermöglicht die Testregion, gemeinsam die Transport- und Serviceaufgaben in neuer Qualität zu bewältigen

Darüber hinaus werden im Projekt „DigiTrans“ Innovationen für neue, digitale Geschäftsmodelle für Logistikdienstleister (wie etwa Plattformanbieter für die Buchung von Transportdienstleistungen oder intelligente Fracht- und Verladesysteme) eruiert.

 

Angestrebte Verbesserungspotenziale im Rahmen dieses Projektes:

  • Steigerung der Verkehrssicherheit (bedeutet auch Reduktion von Unfällen, verursacht durch menschliche Fehler)
  • Bewältigung des (prognostizierten) Fahrermangels (Attraktivierung des Berufsbilds durch Job-Enlargement, höher Qualifizierung)
  • Reduktion von Kraftstoffkosten (z.B. durch „Windschattenfahren“ bei Truck Platooning)
  • Staureduktion durch intelligente Verkehrsleitsysteme
  • Steigerung der Betriebsstunden von LKWs (autonomer LKW ist nicht gezwungen, Ruhe-Zeiten einzuhalten)

 

Rückfragen-Kontakt

Michael Herb, MSc (+43 732) 77 20-151 03, (+43 664) 600 72-151 03, michael.herb@ooe.gv.at

 

Quelle

Oö. Landeskorrespondenz

Amt der Oö. Landesregierung

Direktion Präsidium

Abteilung Presse

4021 Linz, Landhausplatz 1


IATF 16949:2016 und GLOBAL ENGINEERING: Jetzt mit topaktuellen Schulungsinhalten des AC fit machen

Abbildung 1: Abhängigkeit Kosten /  Beeinflussbarkeit über die PEP-Dauer. Quelle: Eigene Darstellung
Abbildung 1: Abhängigkeit Kosten / Beeinflussbarkeit über die PEP-Dauer. Quelle: Eigene Darstellung
Teilnehmer aus dem eben gestarteten Qualitätsmanagement-Lehrgang. Von Links: Hr. Rabeder Martin, Leiter QA, Fa. KEBA AG; Fr. Zanon Sigrid, Systementwickler, Fa. Alpitronic Srl; Hr. Schachinger Florian, QM, Fa. Greiner Perfoam GmbH; Hr. Baumgartner Johann
Teilnehmer aus dem eben gestarteten Qualitätsmanagement-Lehrgang. Von Links: Hr. Rabeder Martin, Leiter QA, Fa. KEBA AG; Fr. Zanon Sigrid, Systementwickler, Fa. Alpitronic Srl; Hr. Schachinger Florian, QM, Fa. Greiner Perfoam GmbH; Hr. Baumgartner Johannes, QM Leiter, Fa. Lecapell System Leder GmbH. Fotocredits: Martin Rechberger

16.11.2016

Zunehmender Kostendruck für Unternehmen in der Mobilitätsbranche erhöht die Anforderungen an den Entwicklungsprozess ungemein. Nachdem die Hebel für spätere Kosteneinsparungen in frühen Entwicklungsphasen liegen, sollte man dies als Chance sehen und nutzen lernen. Eine adäquate Verschränkung mit dem Qualitätsmanagement hilft, die Komplexität handhabbar zu machen. Diese prozessübergreifende Denkweise fordert Ihre Mitarbeiter. Fördern Sie Ihre Mitarbeiter, indem Sie sie mit dem Schulungsangebot des AC fit für die Zukunft machen. Am 1. Dezember diskutieren wir diese Themen mit Ihnen bei einem Kamin-Abend an der Fachhochschule Oberösterreich, Campus Wels.

Der Automobil-Cluster hat sich über Jahre hinweg als zentrale Anlaufstelle in Sachen automotive-spezifischer Mitarbeiterqualifizierung etabliert. Durch die enge Zusammenarbeit mit Branchenexperten, zahlreichen Automobilzulieferunternehmen und hochkarätigen Gastreferenten kann dem hohen Anspruch Rechnung getragen werden.

Dies zeigt sich auch ganz aktuell wieder durch die Tatsache, dass die Schulungsinhalte im Qualitätsmanagement bereits auf die aktualisierte Fassung der Norm IATF -16949:2016 adaptiert wurden. Mit 1. Oktober 2016 ist die neue IATF 16949:2016 erschienen, diese ist mit 1.1.2017 zertifizier bar (parallel zur ISO/TS16949:2009) und wird den jetzigen Standard ISO/TS 16949:2009 ersetzen, welcher bis max. 14. September 2018 gültig ist. Audits sind ab 1.10.2017 nach dem neuen Standard durchzuführen.

Die IATF 16949, zusammen mit den kundenspezifischen Anforderungen der Automobilindustrie, sowie den Anforderungen der ISO 9001:2015, definieren die grundlegenden Anforderungen an das Qualitätsmanagementsystem für die Serien- und Ersatzteilproduktion in der Automobilindustrie. Gegenüber der ISO/TS 16949:2008, welche die ISO 9001:2008 als Bestandteil hatte, ist die ISO 9001:2015 als eigenständige ISO-Norm veröffentlicht und nicht Bestandteil des IATF-16949-Standards.

 

 

Stimme der Teilnehmer aus dem eben gestarteten Qualitätsmanagement-Lehrgang

"Die Normeninhalte werden sehr gut und detailliert vermittelt. Aufgrund der kompakten Gruppe war ein intensiver Erfahrungsaustausch und die Vertiefung der Norm in Bezug auf die Praxisanwendung in den unterschiedlichen Unternehmen möglich. Positiv ist zudem, dass dieser Kurs bereits nach der neuen IATF 16949 durchgeführt wurde, speziell unter dem Blickwinkel, dass dieses Regelwerk erst seit wenigen Wochen verfügbar ist."

 

 

Nicht nur das Qualitätsmanagement ist im Wandel, auch an Entwicklungsingenieure werden immer steigende Anforderungen gestellt. Die Ablösung konstruktionsgetriebener, hin zu simulationsgetriebener Entwicklung fordert von Entwicklungsingenieuren neue Denkmuster. Woher der Antrieb für diesen Wandel kommt ist leicht nachvollziehbar, wenn man die Kostenentstehung über die Dauer des Innovations-/Entwicklungsprozesses begutachtet. Je früher ein gesamtunternehmerisches Denken über Prozess- und Abteilungsgrenzen hinweg passiert, umso größer kann der positive Einfluss bis zu einem angenommenen SOP sein.

Die starke Verschränkung von Qualitätsmanagement- und Entwicklungsprozessen kann dabei helfen, frühzeitig Potential zu heben und künftig unnötige Kosten zu vermeiden (Abbildung 1). Neben fundiertem Fachwissen müssen die mit dieser Aufgabe betrauten Mitarbeiter auch ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein, ausgeprägtes Kostendenken und Organisationsgeschick mitbringen.

 

Kaminabend - Qualität und Komplexität beherrschen

Ziel des AC-Qualifizierungsprogrammes ist es, diese Fähigkeiten abgestimmt über die einzelnen Fachbereiche hinweg in modular aufgebauten Seminaren abzubilden. Sie interessieren sich für unser Schulungsangebot? Wir laden Sie zum gemeinsamen Kaminabend an der Fachhochschule Oberösterreich, Campus Wels ein, um aktuelle Aspekte aus den oben genannten Fachbereichen zu diskutieren. Nutzen Sie die Möglichkeit, um sich Informationen aus erster Hand zu holen. Details zur Veranstaltung finden Sie hier.

 

Sie benötigen individuelle Schulungsinhalte zur Lösung Ihrer Herausforderungen?

Sollten Sie Ihren Schulungsbedarf nicht in unserem Standardangebot abgebildet finden, stimmen wir mit Ihnen gemeinsam gerne ein individuelles Programm ab. Unsere Bildungspartner stehen Ihnen in der Folge für die Durchführung der Schulungen In-House zur Verfügung. So können einheitliche Unternehmensstandards und optimierte Inhalte sichergestellt werden.

AC-Qualifizierungsprogramm 2016/17

 

Für Ihre Rückfragen, Anregungen und Kommentare steht Ihnen Florian Danmayr gerne jederzeit zur Verfügung.


Autoindustrie im Umbruch: Wird das Tempo zu hoch?

03.11.2016

Die neuen Ideen der Automobilindustrie kreisen um autonomes und vernetztes Fahren. Kaum haben sich die ersten Konsumenten an die „einfachen“ Fahrassistenten wie Brems- und Spurassistenten gewöhnt, steht die nächste Herausforderung für die Autofahrer schon vor der Tür. Die IT-Branche gibt mächtig Gas, wenn es um Digitalisierungslösungen für alle Bereiche unseres Lebens geht. Auch das Auto ist dabei nicht ausgenommen. Wie schnell muss die Autoindustrie reagieren? Wie schnell müssen Infrastrukturanbieter reagieren? Und wie schnell muss der Kunde reagieren?

Im Rahmen der Veranstaltung „Die Zukunft der Auto-Mobilität“ des Forums Journalismus und Medien in Wien diskutierten Journalisten aus Auto-, Wirtschafts- und Lifestyle-Ressorts mit Experten aus der Automobilindustrie, der IT- und Telekommunikationsbranche und dem Verkehrswesen über Chancen, Risiken und Auswirkungen dieser Entwicklungen.

 

Automobil-Cluster setzt auf Kooperation zur Bewältigung der komplexen Aufgaben

Der Automobil-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria stellte in seinem Vortrag die Entwicklungen aus Sicht der Zulieferunternehmen dar. Die Anforderungen an die Zulieferer sind enorm. Kooperationen einzugehen stärkt die Unternehmen und die wirtschaftliche Position einer Region.

Wolfgang Komatz, Leiter des Automobil-Clusters OÖ: „Um den steigenden Komplexitätsgrad im Bereich der Digitalisierung und im Bereich der Antriebsstrang-Entwicklung beherrschen zu können, ist es notwendig, bereits in der Entwicklung unternehmensübergreifend zu kooperieren. Nur dann wird Österreich einer der führenden Autozuliefer-Standorte bleiben.“ Die Komplexität aber auch das steigende Tempo, das die IT-Branche mit ihren Entwicklungen vorgibt, macht bei den Herstellern und Zulieferern Druck. Die Wandlung der Mobilität und die Veränderungen in der Produktion müssen aber mit Bedacht und an die gesellschaftlichen Gegebenheiten angepasstem, angemessenem Tempo vollzogen werden. So wird es in absehbarer Zeit einen größeren Bedarf an hochqualifizierten Arbeitskräften geben, weniger qualifizierte Arbeitsplätze werden hingegen immer öfter durch digitalisierte Lösungen ersetzt werden. Das Gefüge am Arbeitsmarkt wird ein anderes werden.

 

Neue Antriebe, neue Arbeitsplätze?

Auch im Bereich der Antriebe gibt es einen deutlichen Trend hin zu alternativen Formen wie Elektromobilität oder Wasserstoff, was für Hersteller von Getrieben und Antriebssträngen ebenfalls eine neue Herausforderung darstellt. Auch hier muss das Tempo der Entwicklungen angepasst werden. Theodor Sams, Head of Global Research and Technology Development bei AVL List: „Es geht bei einem raschen Umstieg auf neue Antriebssysteme nicht nur um die Reduzierung der Emissionen – es geht auch um den Verlust von Arbeitsplätzen.“ Gerhard Krachler, Entwicklungsleiter bei Magna stellte den Journalisten ein Wasserstoff-Hybrid-System vor, das der Elektromobilität großen Schwung verleihen könnte und damit Arbeitsplätze schaffen würde. Er meint: „Es wird in Zukunft verschiedene zweckgebundene Antriebssysteme geben müssen, um das Energie-Optimum zu erreichen.“

Phat Huynh, Managing Director der Telekom Austria Group M2M GmbH sieht in der Vernetzung durchwegs positive Chancen „Vernetzte Mobilität muss immer im Kontext der Digitalisierung unserer Gesellschaft gesehen werden. Dabei geht es nicht um Technologie, sondern um Anwendungsfälle, Geschäftsmodelle und Mehrwerte, die daraus entstehen können.“

 

Information gegen Unsicherheit und Skepsis

Für den Automobil-Cluster ist eine Vernetzung sowohl in der Mobilität, aber auch zwischen den Zulieferfirmen und hin zu den Medien ein ganz wichtiger Faktor, wenn das Konzept „Moderne Mobilität“ vernünftig entwickelt, umgesetzt und angewendet werden soll.

Besonders wichtig ist die Information der Kunden. Die Skepsis gegenüber den neuen Systemen kann nur durch ausreichende Information genommen werden. Einerseits sind die Käufer Treiber der Technologien, wenn sie wünschen, den Grad der Vernetzung im Alltagsleben auch ins Automobil mitzunehmen. Andererseits besteht die Gefahr der Überforderung und Überflutung mit Angeboten und Services, die erst einmal verstanden und akzeptiert werden müssen. Der Auto- und Motorjournalismus spielt hier eine essentielle Rolle.

Michail Hengstenberg, Motorjournalist bei Spiegel online und Moderator der Veranstaltung: „Der Auto-Journalismus steht, wenn er die Entwicklung in der Branche kompetent abbilden will, vor einem ebenso großen Wandel wie die Industrie selbst. Altes Wissen verliert rapide an Wert, dafür nimmt die Geschwindigkeit, mit der sich Journalisten in neue Aspekte der Digitalisierung einarbeiten müssen, rasant zu.“

Ebenso sieht Kurt Zeillinger, Chefredakteur des ÖAMTC-Mitgliedermagazins seine Rolle in der Bereitstellung von Informationen für den Endkunden: „Das Bauchgefühl spielt beim Autokauf eine große Rolle. Damit es nicht allein entscheidet, liefern wir die Fakten, die wir nach einem genau definierten Prozedere ermitteln und bewerten.“

 

Download Presseaussendung (.docx)


Trend zum "automatisierten Fahren" bringt neue Chancen für Oberösterreichs Automobilzulieferer

V.l.: Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl mit Thomas Stottan, Geschäftsführer der AUDIO MOBIL Elektronik GmbH. Fotos: Toni Bader - honorarfrei
V.l.: Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl mit Thomas Stottan, Geschäftsführer der AUDIO MOBIL Elektronik GmbH. Fotos: Toni Bader - honorarfrei
Thomas Stottan, Geschäftsführer der AUDIO MOBIL Elektronik GmbH, mit Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl. Fotos: Toni Bader - honorarfrei
Thomas Stottan, Geschäftsführer der AUDIO MOBIL Elektronik GmbH, mit Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl. Fotos: Toni Bader - honorarfrei

21.10.2016

Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl konnte bei Fa. Audio Mobil in Ranshofen einen Blick in die Automobil-Zukunft werfen

(LK) Die Automobilindustrie befindet sich gerade in einem wesentlichen Wandel: Neben neuer Antriebstechnologien wie dem Elektroantrieb bekommen insbesondere Fahrerassistenzsysteme immer größere Bedeutung. „Oberösterreich hat hier sehr gute Karten, denn es gibt hier hoch innovative Automobilzulieferer aus dem IT-Umfeld, die in diesem Geschäftsfeld bereits jetzt sehr erfolgreich sind. Wir wollen dafür sorgen, dass unser Bundesland zu einer der führenden Digitalregionen in Europa wird, eine Maßnahme dazu ist auch die Bewerbung um eine Teststrecke für autonomes Fahren, die in Oberösterreich eingerichtet werden soll“, unterstreicht Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl. Einen Blick in die Automobil-Zukunft konnte Landesrat Strugl bereits bei der Firma Audio Mobil in Ranshofen werfen, die sich mit der Erforschung und Entwicklung neuer Fahrzeugkomponenten im Bereich Fahrzeugvernetzung und Bedienung befasst, also etwa Assistenz- und Infotainmentsystemen.

 

Wirtschafts-Landesrat Strugl besuchte kürzlich die Tests, die von Audio Mobil in Ranshofen kürzlich durchgeführt hat, um festzustellen, wie sehr diese neue Systeme und Bedienelemente Autofahrerinnen und Autofahrer ablenken. „Es hat sich leider gezeigt, dass es teils erhebliche Ablenkungspotenziale bei modernen Fahrzeugsystemen gibt. Das ist auch der Grund, weshalb wir diese Fahrzeug-Untersuchungen durchführen, um die Erkenntnisse daraus in die Entwicklung neuer Infotainment-Systeme einfließen zu lassen und so die Bediensicherheit in Fahrzeugen zu erhöhen“, erklärt Audio-Mobil-Geschäftsführer Thomas Stottan dazu. Da die Automobilhersteller großes Interesse daran zeigen, diese Ablenkungsrisiken zu reduzieren, kommen diesen Tests besondere Bedeutungen zu. So werden diesen Testreihen der Firma Audio Mobil, die VW, Audi, BMW und Daimler zu ihren Kunden zählt, auch von der deutschen AutoBild sogar eine Titelgeschichte gewidmet.

„Audio Mobil ist ein perfektes Beispiel dafür, wie der Wirtschaftsstandort Oberösterreich seine Kernkompetenzen in den Bereichen Automobilzulieferindustrie und IT verknüpfen kann, um international wettbewerbsfähig zu bleiben und Technologien rund um das teil- und vollautomatisierte Fahren maßgeblich mitzugestalten“, betont Landesrat Strugl. Die Wirtschaftspolitik des Landes OÖ werde hier mit seiner Leitinitiative „Digitalisierung“ künftig verstärkt entsprechende Unterstützung leisten.

 

 

Rückfragen-Kontakt

Michael Herb, MSc

+43 732 77 20-151 03

+43 664 600 72-151 03

michael.herb@ooe.gv.at

 

Oö. Landeskorrespondenz

Amt der Oö. Landesregierung

Direktion Präsidium

Abteilung Presse

4021 Linz, Landhausplatz 1


Der Automobil-Cluster zu Gast beim fjum Workshop: "Die Zukunft der Auto-Mobilität"

e fjum_forum journalismus und medien wien
fjum_forum journalismus und medien wien

21.10.2016

Automobil-Industrie: Umbruch und Innovationen.

Die Automobil-Branche steht vor einem Umbruch, wie es ihn in ihrer mehr als 100-jährigen Geschichte noch nicht gegeben hat. Neue Antriebskonzepte drängen als Alternative zu Verbrennungsmotoren in den Markt. Die Digitalisierung stellt durch Mega-Trends wie das Autonome Fahren die gängigen Vorstellungen vom Autofahren auf den Kopf. Die Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt sind noch nicht absehbar – Innovationen können sich als Jobmotor erweisen, aber auch viele Arbeitsplätze überflüssig machen. Nachhaltigkeit wird zur großen Herausforderung für jahrzehntelang funktionierende Geschäftsmodelle.

Im fjum_Workshop „Die Zukunft der Auto-Mobilität“ diskutierten JournalistInnen aus Auto-, Wirtschafts- und Lifestyle-Ressorts mit ExpertInnen aus Automobiltechnik, IT- und Telekommunikations-Branche und Verkehrswesen über Chancen, Risiken und Auswirkungen dieser Entwicklungen. Moderiert wurde der Workshop von Michail Hengstenberg, dem Ressortleiter Auto von Spiegel Online.

Das forum_journalismus_und_medien wird in weiteren Modulen das Thema Mobilität in seinen Einzelaspekten wie zB ‚Innerstädtische Mobilität’, ‚Neue Mobilitätskonzepte für ländliche Regionen’ und ‚Neue Wertschöpfungsmodelle’ fortsetzen. Stay tuned!

 

Quelle: https://www.fjum-wien.at/wp/2016/10/19/fjum_workshop-die-zukunft-der-auto-mobilitaet/


ISO/TS wird zu IATF 16949:2016 – Frühzeitig vorbereiten mit den Lehrgängen des Automobil-Clusters OÖ

Ausbildungspfade QM-Lehrgang. Darstellung: Automobil-Cluster
Ausbildungspfade QM-Lehrgang. Darstellung: Automobil-Cluster

20.10.2016

Qualifizierte Mitarbeiter sind in der Automobilbranche besonders wichtig, weil gerade in diesem Sektor die Anforderungen an Qualität, Prozesse und Verfahren besonders hoch sind. Zudem steht das Qualitätsmanagement mit der Aktualisierung hin zur IATF 16949:2016 vor Anpassungen, die in allen zertifizierten Zulieferbetrieben beachtet werden müssen. Die Ausbildung zum Qualitätsmanager Automotive erfüllt alle Anforderungen der Automobil-Industrie und stellt Ihr Unternehmen und Ihre Mitarbeiter bestens auf diese Herausforderungen ein.

Der Automobil-Cluster hat sich über Jahre hinweg als zentrale Anlaufstelle in Sachen automotive-spezifischer Mitarbeiterqualifizierung etabliert. Durch die enge Zusammenarbeit mit dem Branchenexperten Jung + Partner Management GmbH, zahlreichen Automobilzulieferunternehmen und hochkarätigen Gastreferenten kann dem hohen Anspruch Rechnung getragen werden.

Das Schulungsangebot im QM-Bereich ist modular aufgebaut und bietet die Möglichkeit zur umfassenden Ausbildung, zur selektiven Aufqualifizierung, aber auch zur individuellen Vertiefung in Sonderbereichen (z.B. Prozesse nach VDA6.3 auditieren). Die vorgezeichneten Pfade können in der anerkannten Zertifizierung zum „Qualitätsmanager Automotive“ bzw. „Interner Auditor Automotive“ resultieren.

Mit 1. Oktober 2016 ist die neue IATF 16949:2016 erschienen und löst den bisherigen Stand von 2009 ab. Die Überarbeitung zeichnet sich vor allem durch die starke Integration der ISO 9001:2015 aus. Die Übergangsfrist läuft bis 14. September 2018. In diesem Zeitraum kann die Übernahme im Unternehmen im Rahmen eines turnusmäßigen Audits zur Überwachung oder Rezertifizierung vollzogen werden. Um dies erfolgreich zu bewerkstelligen sind bestens ausgebildete Mitarbeiter die Grundvoraussetzung. Unser Schulungsangebot bereitet Sie bestens darauf vor.

Detaillierte Inhalte der einzelnen Module, Termine und Kosten können Sie dem AC-Qualifizierungsprogramm entnehmen. Dort finden Sie auch unsere Angebote zu automotive-spezifischen Seminaren im Bereich Prozess- und Projektmanagement sowie Produktgestaltung und Entwicklung.

 

Sie benötigen individuelle Schulungsinhalte zur Lösung Ihrer Herausforderungen?

Sollten Sie Ihren Schulungsbedarf nicht in unserem Standardangebot abgebildet finden, stimmen wir mit Ihnen gemeinsam gerne ein individuelles Programm ab. Unsere Bildungspartner stehen Ihnen in der Folge für die Durchführung der Schulungen In-House zur Verfügung. So können einheitliche Unternehmensstandards und optimierte Inhalte sichergestellt werden.

 

Für Ihre Rückfragen, Anregungen und Kommentare stehen wir Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung.


automotive.2016 in Linz: Neue Architektur für die Mobilität der Zukunft

Knapp 250 Teilnehmer aus der Zulieferbranche tauschten sich bei der automotive.2016 in Linz zu Themen wie Leichtbau, Digitalisierung, Design der neuen Mobilität und Internationalisierung aus. Foto: Automobil-Cluster
Knapp 250 Teilnehmer aus der Zulieferbranche tauschten sich bei der automotive.2016 in Linz zu Themen wie Leichtbau, Digitalisierung, Design der neuen Mobilität und Internationalisierung aus. Foto: Automobil-Cluster
Wolfgang Komatz, MSc, Manager des Automobil-Clusters OÖ. Foto: Automobil-Cluster
Wolfgang Komatz, MSc, Manager des Automobil-Clusters OÖ. Foto: Automobil-Cluster

06.10.2016

Zu seiner Jahreskonferenz „automotive.2016“ begrüßte der Automobil-Clusters der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria am 5. Oktober in Linz Vertreter der heimischen und internationalen Automobilwirtschaft. Zu diesem Austausch über die Zukunft der Mobilität kamen 250 Gäste aus der Branche in die voestalpine Stahlwelt.

Autos werden in Zukunft anders gebaut. Straßen werden andere Aufgaben bekommen und das Miteinander der Verkehrsteilnehmer wird im Mittelpunkt stehen. So lassen sich die bei der automotive.2016 diskutierten Zukunftsszenarien der Mobilität kurz zusammenfassen. Referenten von BMW Group, Morgan Motors, Continental Automotive und Magna Steyr zeigten ihre Konzepte der Mobilität von morgen. Großes Interesse fand auch das Thema Internationalisierung – der amerikanische Zuliefermarkt stand hier im Mittelpunkt.

 

Weniger Gewicht – mehr Möglichkeiten

Nach außen hin nicht sehr offensichtlich, jedoch ein unverzichtbarer Faktor für zukünftige energiesparende Fortbewegung ist der Leichtbau. Die Veränderungen in diesem Bereich werden sich nicht schlagartig im Straßenbild abzeichnen. Dennoch ist der Leichtbau ein wichtiger Beitrag zu einer neuen Gesamtarchitektur der Mobilität. Siegfried Kroll von der BMW Group stellte in diesem Zusammenhang die Leichtbaukonzepte von BMW vor, die bald den Weg von der Oberklasse in die Mittelklasse finden werden.

Ein inspirierender Beitrag zum Leichtbau kam von Charles Morgan, dem Gründer von Morgan Motors. Das Unternehmen fertigt seit Jahrzehnten in Handarbeit Fahrzeuge an, deren Struktur zu einem beachtlichen Teil aus Holz besteht. Ein Auto vom Tischler wird in der Serienfertigung zwar keinen Platz finden, dennoch lieferten die Ideen von Charles Morgan zum Thema „ Design und Handwerk in der Automobilfertigung“ interessante Ansätze.

 

Wird Wasser das neue Benzin?

Leichte Strukturen sind die Voraussetzung, um neuen Antriebsformen den Weg zu bereiten. Elektromotoren und alternative Energielieferanten wie z.B. die von Magna Steyr präsentierte Wasserstoffzelle als Energielieferant für den Elektromotor könnten nicht nur energiesparend sondern auch absolut emissionsfrei für die Fortbewegung auf unseren Straßen sorgen. Magna Steyr stellte auf der automotive.2016 den Prototypen eines Wasserstoff-Fahrzeuges sowie das zugrunde liegende Antriebskonzept vor. Die Infrastruktur mit Wasserstofftankstellen wäre vorhanden.

 

Straßenarchitektur: Von der Unterlage zum Datenversorger

Durch das Vernetzen von Fahrzeugen, Infrastrukturbetreibern und anderen Serviceanbietern in einem gewaltigen Datennetz, bekommt auch das Straßennetz neue Aufgaben. Ein Vernetzen der Fahrzeuge lässt sich nur umsetzen, wenn auch das Straßennetz dafür ausgerüstet ist. „Smart Cities – Smart Roads – Smart Maps“ stellte Jürgen Schweiger von Continental International in seinem Vortrag vor. Der Experte für Intelligent Transportation Systems zeigte in seinem Ausblick eine smarte Welt der Mobilität, auf die wir uns freuen dürfen.

Auch der Automobil-Cluster befasst sich mit der Entwicklung von smarten Elementen des Verkehrs. Mit der Initiative Connected Mobility des Automobil-Clusters gemeinsam mit dem IT-Cluster ist eine Plattform für Unternehmen aus dem automotiven und dem IT-Sektor entstanden, die eine intensive Zusammenarbeit zur Entwicklung neuer Komponenten für die Vernetzung ermöglicht. Die Initiative mit derzeit 25 Partnerunternehmen stellte sich mit neuen Ideen den Zulieferunternehmen auf der automotive.2016 vor. „Mit dieser Digitalisierungs-Offensive bereiten wir für unsere Partnerfirmen den Boden auf, damit innovative Technologien für die Autos der Zukunft kosteneffizient und zeitgerecht entstehen können“, so Automobil-Cluster Manager Wolfgang Komatz am Rande der Konferenz.

 

Internationalisierung tut österreichischen Firmen gut

Im Mittelpunkt der Podiumsdiskussion zum Thema „Internationalisierung“ stand der US-amerikanische Markt. Firmen wie Pollmann und Ebner Industrieofenbau sind seit Jahren/Jahrzehnten in den USA erfolgreich angesiedelt und diskutierten gemeinsam mit Experten des Außenwirtschaftscenters und Wirtschaftslandesrat Dr. Michael Strugl über die Vorteile, die ein US-Standort auch für den Standort Oberösterreich bedeuten kann. Besonders das gute Ansehen österreichischer Firmen sowie die Qualität der Produkte und die Innovationskraft der Technologien versprechen einen guten Erfolg für Unternehmen aus der Zulieferbranche, die sich für einen Gang in die USA interessieren.

 

Absprung in die Zukunft – Alexander Pointner zur Digitalisierung

Wer hoch hinaus will, kann auch im Sport nicht mehr auf die Digitalisierung verzichten. Alexander Pointner, ehemaliger Cheftrainer des österreichischen Schisprung-Nationalteams, gehört zu den Pionieren der Digitalisierung in Österreich. Er schilderte seine mutigen Ideen, als Trainer neue Wege mit neuer Technik zu gehen. Für die Vertreter der Automobilbranche zeigte Pointner seinen Zugang zur digitalen Mobilität anhand des voll digital ausgestatteten Tour-Busses des Schisprung-Nationalteams.

 

Download Presseaussendung (.docx)


Oberösterreich widmet sich bei den Alpbacher Technologiegesprächen dem Thema Leichtbau

23.08.2016

Bei den Technologiegesprächen im Rahmen des Europäischen Forums Alpbach ist Oberösterreich auch heuer mit einem eigenen Programm vertreten. Von 25. bis 27. August trifft sich die heimische Delegation unter der Leitung von Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl und Forschungs-Landesrat LH-Stv. Mag. Thomas Stelzer zu Arbeitsgesprächen mit VertreterInnen aus Wirtschaft, Wirtschaftspolitik und Technologie. Ein eigener Arbeitskreis zum Zukunftsthema „Zukunftstechnologie Leichtbau“ findet am Freitag, 26. August von 13 bis 18 Uhr in der Hauptschule statt. Die Veranstaltungen werden von der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria, gemeinsam mit der WKO OÖ, der Industriellenvereinigung OÖ und dem Land Oberösterreich organisiert. 

Das Programm finden Sie hier. 

 

Das Thema Leichtbau steht im Mittelpunkt des oö. Arbeitskreises unter der Leitung von Peter Bernscher, MBA, Vorstandsmitglied voestalpine Metal Forming GmbH und Sprecher der Leichtbauplattform A2LT (Austrian Advanced Lightweight Technology). Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft nehmen daran teil: Frank M. Rinderknecht (Gründer Rinspeed AG, Schweiz), Dr. Johannes Staeves (BMW Group, Deutschland), Esther Lind (voestalpine Edelstahl GmbH), Patrick Kim, Ph.D. (Brückenbauer und Technosoph) sowie die Universitätsprofessoren Dr.-Ing. Alois Schlarb (TU Kaiserslautern) und DI Dr. Martin Schagerl (JKU Linz).

 

Doppelstärkefeld Leichtbau in Oberösterreich

„Leichtbau ist neben „Industrie 4.0“ ein dominierender Innovations- und Technologietrend, sowohl auf europäischer als auch auf nationaler und regionaler Ebene. Ressourceneffizienz und Energieeinsparung sind die konkreten Motive, die die Dynamik im Leichtbaubereich forcieren. Die Automobil- und Luftfahrtindustrie sind absolute Treiber des Leichtbaus. In Oberösterreich ist dieser Bereich mit ca. 80.000 Mitarbeiter und einem Umsatz von 23 Mrd. € ein enorm wichtiger Teil der Industrie“, so Stelzer und Strugl.

Für Oberösterreich stehen die Chancen bestens, auf diesen Trend aufzuspringen, da sich Leichtbau als sogenanntes Doppelstärkefeld auszeichnet. Unser Bundesland verfügt über eine starke Wirtschaft im Leichtbaubereich und darüber hinaus über mehrere leichtbauorientierte Forschungseinrichtungen. Eine weitere Stärke Oberösterreichs liegt in der werkstoffübergreifenden Kompetenz bei Stahl, Leichtmetallen, Kunststoff und Composites.

 

Branchenübergreifende Leichtbauplattform A2LT

Unterstützt wird diese Weiterentwicklung und Vernetzung durch die Leichtbauplattform A2LT (Austrian Advanced Lightweight Technology) der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria. 30 Unternehmen und Forschungseinrichtungen arbeiten in dieser branchenübergreifende Plattform an der Entwicklung neuer Produkte und Technologien auf dem Gebiet des Leichtbaus


Gruppenstand auf der JEC World 2017

02.06.2016

Die im März 2016 erfolgreich durchgeführte Zukunftsreise Composites hat bei den österreichischen Teilnehmerinnen und Teilnehmern großes Interesse am Verbundstoffmarkt Frankreich, der zu den innovativsten weltweit zählt, gezeigt.

Besonders beeindruckt waren diese auch von der internationalen Fachmesse JEC World Composites, auf der zahlreiche österreichische Firmen ausstellen.

Die Veranstaltung erfolgt im Rahmen der Internationalisierungsoffensive go-international, einer Initiative des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft und der Wirtschaftskammer Österreich.

Nehmen auch Sie die Vorteile einer Teilnahme an der internationalen Leitmesse für den Composites-Bereich, die vom 14.-16. März 2017 wieder die wichtigsten Firmen aus der Branche auf dem Messegelände Parc des Expositions im Norden von Paris zusammenbringen wird, wahr.

Die JEC World 2017 ermöglicht Ihnen Kontakte zu 37.000 Fachbesucherinnen und Fachbesuchern aus 100 Ländern aus den Bereichen Verbundwerkstoffe, Luft- und Raumfahrttechnik, Flughafenbau, Öl- und Gasindustrie, Windenergie, Automatisierung, Maschinenindustrie, Oberflächentechnik, Qualitätssicherung, Werkzeug- und Werkzeugmaschinenindustrie sowie Bau und Infrastruktur. Sie treffen auf 1.300 Ausstellende, darunter internationale Marktplayer wie Safran, Renault, PSA, Hutchinson, Plastic Omnium u.v.m.

Nützen Sie Ihre Chance und knüpfen Sie mit Ihrer Teilnahme am Gruppenstand der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA wichtige Kontakte.

Mehr Informationen 
Anmeldeformular


Tipps vom Botschafter für angehende Iran-Exporteure

Gruppenbild mit 5 Personen. V.l.: Ing. Mag. Michael Wildling, Business Developer KTM, S.E. Dr. Ebadollah Molaei iranischer Botschafter aus Wien, Mag. Angelika Sery-Froschauer Vizepräsidentin WKO OÖ, DI (FH) Werner Pamminger, Geschäftsführer Business U
Die Podiumsdiskussion gab interessante Einblicke in iranische Geschäftspraktiken und kulturelle Gegebenheiten. V.l.: Ing. Mag. Michael Wildling, Business Developer KTM, S.E. Dr. Ebadollah Molaei iranischer Botschafter aus Wien, Mag. Angelika Sery-Froschauer Vizepräsidentin WKO OÖ, DI (FH) Werner Pamminger, Geschäftsführer Business Upper Austria, Ing. Mag. Frederic Farhad Hadjari Projektmanager Roadmap to Iran - Automobil-Cluster mit iranischen Wurzeln, Dr. Georg Weingartner, Wirtschaftsdelegierter AußenwirtschaftsCenter Teheran.

18.04.2016

Auch wenn heimische Unternehmen durch die traditionell guten Beziehungen zwischen dem Iran und Österreich einen Startvorteil haben: Beim Markteinstieg gilt es viele kulturelle Feinheiten und rechtliche Aspekte zu beachten. Diese waren Thema bei der Veranstaltung „Companies – start your engines“ mit dem iranischen Botschafter S.E. Dr. Ebadollah Molaei in Linz. „Rund 18 Prozent der österreichischen Exporte in den Iran kommen derzeit aus Oberösterreich, da gibt es natürlich viel Potenzial“, betont WK-Vizepräsidentin Mag. Angelika Sery-Froschauer. Werner Pamminger, Geschäftsführer von Business Upper Austria, stellte den Unternehmen das Projekt „Roadmap2Iran“ vor. „Der Automobil-Cluster unterstützt Unternehmen auf ihrem Weg in den Iran, indem Themen von Vertrieb über interkulturelle Fragen bis hin zur operativen Auftragsabwicklung gemeinsam behandelt werden.“

Organisiert wurde die Veranstaltung vom Automobil-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria und der Wirtschaftskammer OÖ. 30 interessierte Unternehmen nutzten die Gelegenheit, sich aus erster Hand zu informieren und Erfahrungsberichten heimischer Iran-Exporteure zu folgen. Derzeit gibt es einen großen Run auf diesen Markt und nach der Aufhebung der Wirtschaftssanktionen werden viele Firmen diesen „neuen - alten“ Markt wiederentdecken. Umso wichtiger ist es, den Einstieg gut vorzubereiten.

Handschlag zwischen Frau und Mann unüblich

Das reicht von den üblichen Themen wie rechtlichen Rahmenbedingungen und Zahlungsmodalitäten bis hin zu interkulturellen Fragen. So ist es ratsam, beim Anbahnen von Kontakten immer auf höchster Ebene zu beginnen. In technischen Fragen sind die Iraner allgemein bestens informiert. Man muss ihnen nicht erklären, welche Technologie die beste ist – das wissen sie. Zudem werden Entscheidungen oft sehr rasch gefällt. Und nicht zuletzt geht es um Business-Etikette: Ein Handschlag zwischen Frau und Mann ist beispielsweise nicht üblich.

 

"Der ausgezeichnete Ruf der Österreicher/Innen im Iran ist ein Garant für eine stabile wirtschaftliche Beziehung."

S.E. Dr. Ebadollah Molaei, iranischer Botschafter in Wien

 

 „Die guten bilateralen Beziehungen zwischen dem Iran und Österreich werden auch in der Zukunft beibehalten werden. Der ausgezeichnete Ruf der Österreicher/Innen im Iran für ihre gute, partnerschaftliche Zusammenarbeit und die hohe Qualität der Produkte ist ein Garant für eine stabile wirtschaftliche Beziehung“ betonte der iranische Botschafter S.E. Dr. Ebadollah Molaei. Der österreichische Wirtschaftsdelegierte für den Iran, Dr. Georg Weingartner, sitzt in Teheran und ist für die heimische Wirtschaft der richtige Ansprechpartner vor Ort. Er freut sich über das enorme Unternehmer-Interesse am Iran. „Es geht vor allem um den Technologietransfer, der zwischen Österreich und dem Iran zum Beispiel auch in der Automobilindustrie entscheidend sein wird“, verweist Weingartner auf das Memorandum of Understanding, welches zwischen dem Automobil-Cluster Oberösterreich und der Iranian Auto Parts Manufacturers Association (IAPMA) Anfang April unterzeichnet wurde.


Türöffner für heimische Zulieferer: Grundsatzvereinbarung mit Verband der iranischen Automobilzulieferer unterzeichnet

Unterzeichnung des Kooperationsvertrags zwischen dem Automobil-Cluster OÖ und dem IAPMA: (v. l.) Sasan Ghorbani (Generalsekretär IAPMA), Mohammad Bagher Rejal (Präsident IAPMA), Andreas Herz (Vizepräsident der WK Steiermark), Stephan Kubinger (Sparten
Unterzeichnung des Kooperationsvertrags zwischen dem Automobil-Cluster OÖ und dem IAPMA: (v. l.) Sasan Ghorbani (Generalsekretär IAPMA), Mohammad Bagher Rejal (Präsident IAPMA), Andreas Herz (Vizepräsident der WK Steiermark), Stephan Kubinger (Spartenobmann-Stellvertreter der Sparte Industrie der WKOÖ) und Werner Pamminger (Geschäftsführer Business Upper Austria); Foto: Business Upper Austria
Sitzend (v. l.): Sasan Ghorbani (Generalsekretär IAPMA), Mohammad Bagher Rejal (Präsident IAPMA),  Andreas Herz (Vizepräsidenten der WK Steiermark), Stephan Kubinger (Spartenobmann-Stellvertreter der Sparte Industrie der WKOÖ)   Stehend (v. l.): Moham
Sitzend (v. l.): Sasan Ghorbani (Generalsekretär IAPMA), Mohammad Bagher Rejal (Präsident IAPMA), Andreas Herz (Vizepräsidenten der WK Steiermark), Stephan Kubinger (Spartenobmann-Stellvertreter der Sparte Industrie der WKOÖ) Stehend (v. l.): Mohamad Yousefzadeh, Fa. RSK in Teheran, Wolfgang Komatz, Manager Automobil-Cluster, Werner Pamminger (Geschäftsführer Business Upper Austria), Manfred Kainz, Geschäftsführer TCM International.; Foto: Business Upper Austria

01.04.2016

Mit seinen 78 Mio. Einwohnern und Investitionsbedarf in allen Industriebereichen gilt der Iran als Hoffnungsmarkt für österreichische Exporteure. Große Erwartungen weckt unter anderem der Automobilsektor, der einer der wichtigsten Wirtschaftszweige im Land ist.

 

Mit einer Kooperationsvereinbarung, die der Automobil-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria in Wien mit dem Verband der iranischen Automobilzulieferer (Iranian Auto Parts Manufacturers Association - IAPMA) unterzeichnet hat, soll heimischen Unternehmen der Einstieg in den iranischen Markt erleichtert werden. Unterstützt wird die Vereinbarung durch die Sparte Industrie der Wirtschaftskammer OÖ und die Wirtschaftskammer Steiermark.

Mit dem Memorandum of Understandig wird der Grundstein für einen professionellen Austausch zwischen den Partnerunternehmen des Automobil-Clusters auf österreichischer und dem IAPMA auf iranischer Seite gelegt. Unterzeichnet wurde es vom Geschäftsführer der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria, Werner Pamminger, dem Spartenobmann-Stellvertreter der Sparte Industrie der WKOÖ, Stephan Kubinger, und dem Vizepräsidenten der WK Steiermark, Andreas Herz sowie dem Präsidenten des IAPMA, Mohammad Bagher Rejal und dem Generalsekretär Sasan Ghorbani.  

 

„Die Kooperation zwischen dem Iran und Österreich ist sehr gut. Wir freuen uns, dass das Memorandum of Understanding mit den beiden wichtigsten Automotive-Bundesländern Österreichs gelungen ist“.
Präsident Mohammad Bagher Rejal  

 

Im Zentrum der Vereinbarung stehen der Technologieaustausch und der Zugang zu potenziellen Kunden. Als erster Schritt soll ein bilateraler Beirat eingerichtet werden, um konkrete Perspektiven für die Zusammenarbeit auszuloten. Auch Delegationsbesuche in beiden Ländern sind vorgesehen, woraus sich mittelfristig Joint Ventures entwickeln sollen. Teil der Übereinkunft ist darüber hinaus eine gemeinsame internationale Messe für Automobilzulieferer.  

 

„Österreich als Automobil-Zulieferland genießt im Iran einen ähnlich guten Ruf wie Deutschland. Diesen Startvorteil wollen wir mit der Kooperationsvereinbarung nutzen und unseren Unternehmen die Tür zu den Herstellern vor Ort öffnen“. „Der oö. Automobil-Cluster unterstützt mit dem Angebot ‚Roadmap2Iran‘ bereits aktiv mehrere Unternehmen beim Markteintritt im Iran. Die Unternehmen können dabei viele Themen gemeinsam angehen und minimieren so ihr Risiko.“ 
Werner Pamminger, Geschäftsführer Business Upper Austria


„Durch diese Vereinbarung eröffnet sich für unsere Automotive-Branche, vor allem für die heimischen Zulieferer ein großer, innovativer Absatzmarkt. In Hinblick auf die wirtschaftlich instabile Lage von Exportländern wie Russland sind gerade jetzt neue Märkte wichtiger denn je“.
Stephan Kubinger, Spartenobmann-Stellvertreter der Sparte Industrie der WKOÖ  

Andreas Herz, Vizepräsident WKO Steiermark: „Das Interesse an einer vertieften Kooperation ist auf beiden Seiten vorhanden, das konnten wir bereits bei der steirischen Delegationsreise Anfang Februar nach Tabriz und Teheran sehen. Als WKO Steiermark haben wir hier vor Ort bereits erste Kooperationsabkommen unterzeichnet, die mit dem aktuellen Abkommen weiter vertieft werden. Unser Ziel sind auf jeden Fall langfristige Wirtschaftsbeziehungen auf Augenhöhe von denen sowohl der Iran als auch unser Land profitieren.“  


Smarte Mobilität im AC: leicht-vernetzt-gefördert!

20.11.2015

Mit 18. November 2015 startet die Ausschreibung „smart mobility". Themenschwerpunkte sind:

Connected Mobility, Smart Powertrains, Smart Materials & Production sowie Smart Logistics.

Die beiden Bundesländer Oberösterreich und Steiermark sind bereits führend in diesen zukunftsträchtigen Geschäftsfeldern. Mit der nun vorliegenden Förderschiene soll diese Rolle im Bereich Mobility und Automotive im Land gefestigt und international ausgebaut werden.

Leichtbauplattform A2LT und ICM – Initiative Connected Mobility

Vernetzte Fahrzeugtechnologien und Innovationstreiber wie Leichtbau oder neue Antriebstechniken werden unsere Mobilität in den kommenden Jahren maßgeblich bestimmen. Im Automobil-Cluster stellen diese technologischen Handlungsfelder thematische Schwerpunkte dar, die bereits seit längerer Zeit mit Unternehmens- sowie F&E Partnern österreichweit bearbeitet werden. Die konkreten Instrumente dazu sind die Leichtbauplattform A2LT und die Initiative Connected Mobility. Diese Special Interest Groups sind Anlaufstelle der wesentlichen Player im jeweiligen Umfeld und dienen zur Bündelung der Kompetenzen sowie vorrangig auch als Inkubator für kooperative Projekte. Mit rund 50 Partnerunternehmen besteht somit bereits eine schlagkräftige Basis, um gezielt Projekte in der vorliegenden Ausschreibung zu platzieren.

Alle Informationen und die Bilder finden Sie im Anhang.


Zukunftsreise Leichtbau - Leichtbauplattform A2LT besucht CFK-Valley in Stade

Bild: Kunststoff-Cluster
Höhepunkt der Leichtbau-Reise war der Besuch der Airbus-Produktion, Bild: Kunststoff Cluster

18.11.2015

In Zusammenarbeit mit der Wirtschaftskammer Oberösterreich organisierte der Automobil-Cluster gemeinsam mit dem Kunststoff-Cluster die Studienreise „Leichtbau“ in das deutsche CFK-Valley in Stade nahe Hamburg. Von 10. bis 12. November 2015 konnten die Teilnehmer der Reise das Kohlefaser-Stärkefeld rund um den Airbus Konzern in Stade kennenlernen.

Nach MAI-Carbon im letzten Jahr stand bei der diesjährigen Leichtbau-Tour das CFK-Valley E.V. im Mittelpunkt. Von der Hochschule und verschiedenen Forschungseinrichtungen über Rohmaterial- und Halbzeughersteller, die Airbus-Produktion von A350, A380 und Eurofightern bis hin zur weltweit einzigartigen industriellen Recyclinganlage für CFK finden sich alle Betriebe der Wertschöpfungskette im CFK-Valley.

Firmen wie die CarbonXT GmbH, die DOW Deutschland Anlagengesellschaft mbH, Hexcel Composites GmbH, Airbus Deutschland, das Prüfinstitut GMA Werkstoffprüfung GmbH und das Forschungszentrum CFK Nord begrüßten die Besucher aus Österreich.

40 Teilnehmer, darunter 15 Partner der Leichtbauplattform A2LT (Austrian Advanced Lightweight Technology) erhielten bei den Firmenführungen interessante Einblicke und die Möglichkeit, ihre branchenspezifischen Netzwerke um bedeutende Kontakte zu erweitern.

Aufgrund des sehr positiven Feedbacks der mitreisenden Firmen planen die beiden Cluster und die Wirtschaftskammer bereits die nächsten Leichtbau-Ziele für das kommende Jahr in Nordamerika und Großbritannien.

 

Rückfragen-Kontakt: Wolfgang Komatz, MSc, Business Upper Austria – OÖ Wirtschaftsagentur GmbH wolfgang.komatz@biz-up.at, Telefon: +43 732 79810-5081

 

Download Presseaussendung

Download Foto (Bild: Kunststoff-Cluster)


Upper Austria – Iran Day in Linz

Bild: Automobil-Cluster
120 Besucher aus der heimischen Wirtschaft interessierten sich für neue Marktchancen im Iran. Bild: Automobil-Cluster
Bild: Automobil-Cluster
Interessante Einblicke in iranische Geschäftspraktiken und kulturelle Gegebenheiten gaben die Redner der Podiumsdiskussion. V.l.n.r.: Massud Mossaheb (OIG Generalsekretär), Georg Weingartner (Wirtschaftsdelegierter), Frederic Farhad Hadjari (Automobil-Cluster), Wolfgang Aschenwald (Vorst. Dir. Stv. Raiffeisen Landesbank). Bild: Automobil-Cluster

13.10.2015

Nach dem Durchbruch der Atomverhandlungen und der möglichen bevorstehenden Aufhebung der Embargos könnte sich der Iran für österreichische Technologielieferanten speziell aus dem automotiven Bereich zu einem der wichtigsten Märkte der Region im Nahen und Mittleren Osten entwickeln.

Im Rahmen der Informationsveranstaltung über den iranischen Markt fanden sich Topmanager aus Oberösterreich sowie Teilnehmer der Delegationsreise von Bundespräsident Dr. Heinz Fischer zu einem Vormittag mit dem Wirtschaftsdelegierten aus Teheran, Dr. Georg Weingartner ein. Unter anderem informierten auch Mag. Sigrid Burkowski, Raiffeisen Landesbank OÖ (Zahlungstransaktionen) und Univ. Prof. DI Dr. Techn. Massud Mossaheb (OIG Generalsekretär) über die neuen Marktchancen im Iran. Unternehmen, die bereits Geschäftsbeziehungen im Iran pflegen, berichteten über ihre Erfahrungen. Durch den Vormittag führte Frederic Farhad Hadjari, Projektmanager des Automobil-Clusters Oberösterreich mit österreichisch iranischen Wurzeln.

 

Iranische Autoindustrie will europäische Qualität

Die Automobilindustrie im Iran ist ein enorm wichtiger Wirtschaftszweig, dennoch überschaubar. Durch jahrelange Sanktionen ist der Stand der Technik allerdings veraltet. Die beiden größten iranischen Akteure Kohdro Group und Saipa Group produzieren u.a. französische und italienische Fahrzeuge in Lizenz. Über gute Verbindungen zu Renault erhofft der Automobil-Cluster einen erleichterten Zutritt seiner Partnerunternehmen zu den iranischen Herstellern. Wolfgang Komatz, Manager des oberösterreichischen Automobil-Clusters sieht großes Potenzial für Oberösterreich: „Die iranischen Autoproduzenten Kohdro Group und Saipa Group wurden im Rahmen der Wirtschaftsdelegationsreise von Bundespräsident Dr. Heinz Fischer bereits von uns besucht. Nachfolgegespräche über Besuche von österreichischen Zulieferfirmen im Iran sind bereits in Planung. Lieferanteninnovationstage, die der Automobil-Cluster direkt bei den Herstellern durchführt, werden auch im Iran angedacht. Mit dem Programm „Roadmap2x“ begleiten wir außerdem interessierte Firmen bei einem gemeinsamen Markteintritt.“

 

Erste Schritte in den Iran müssen gut vorbereitet sein

„Wer im Iran neu Fuß fassen möchte, der sollte vorerst über lokale Partner agieren“, rät der Wirtschaftsdelegierte im Iran, Dr. Georg Weingartner den Unternehmern. „Ein iranischer Partner, der Vorort permanent den Kontakt hält, ist vor allem dann wichtig, wenn man im Iran eine eigene Produktion plant. Der Aufbau von Vertrauen und freundschaftlicher Umgang miteinander ist im Iran sehr wichtig und lässt sich aus der Ferne nicht pflegen.“ Mit besten Kontakten vor allem auch zur Automobil-Industrie kann das Büro der WKO im Iran dienen.

Joint Ventures mit ansässigen Unternehmen sind der geeignete Einstieg für die spätere Errichtung einer eigenen Niederlassung. Für das Wirtschaftsjahr 2016-2017 rechnen die Verantwortlichen mit einem Wirtschaftswachstum von 4 bis 7 Prozent. Dieses wird in erster Linie von iranischen Unternehmern angefacht, die aufgrund der Aufbruchsstimmung im Iran wieder in ihr Heimatland zurückkehren. Für ausländische Investoren zählt derzeit die hoffnungsvolle Stimmung, auf das tatsächliche große Wachstum wird noch gewartet.

 

Iran braucht oberösterreichisches Know-how

Eine Bevölkerung von 78 Mio. Menschen, eine kaufkräftige städtische Mittelschicht mit Präferenz für westliche Konsumgüter und ein massiver Nachholbedarf in allen Industriebereichen sowie der Infrastruktur bieten enorme Geschäftsmöglichkeiten für oberösterreichische Firmen. Im Iran will man weg von chinesischen Produkten minderer Qualität hin zu europäischen Qualitätswaren und Technologien. Neben Deutschland, dem Non-Plus-Ultra der Autohersteller aus iranischer Sicht, hat Österreich als Automobil-Zulieferland einen ausgezeichneten Ruf. Die gute Qualität von Produkten und Technologien wird hier sehr hoch geschätzt. Laut Georg Weingartner besteht Investitionsbedarf auch in den Branchen Maschinenbau, Petrochemie, Energieeffizienz und Umweltschutz im industriellen Bereich.

 

Landwirtschaft entwickelt sich mit österreichischen Maschinen

Ein Unternehmen, das ebenfalls schon länger im Iran tätig ist, ist der Landmaschinenhersteller Pöttinger. Weniger als 10 Prozent der Landesfläche können im Iran landwirtschaftlich genützt werden. Das Ziel der Regierung ist aus diesem Grund die Optimierung der Produktion durch den Einsatz von technolgisch hochwertigen Landmaschinen. Roland Hauzinger, Vertriebsleiter der Firma Pöttinger im Iran rechnet mit guten Chancen: „Im Marktaufbau sind wir Pioniere und wir beliefern vor allem größere landwirtschaftliche Betriebe, denn diese verfügen über eine angemessene Kaufkraft.“

 

Iran will Wertschöpfung im eigenen Land

Reine Liefergeschäfte werden vom Iran ausdrücklich nicht gewünscht, die Wertschöpfung soll im Land stattfinden. „Wer an die Errichtung einer Produktion im Iran denkt, der sollte sich in Geduld üben. Es empfiehlt sich aber, schon jetzt Kontakte zu knüpfen und zu pflegen um dann in der ersten Reihe zu stehen, wenn die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen den Markteintritt begünstigen“, rät Horst Roeder, dessen Unternehmen EREMA GmbH schon seit 19 Jahren im Iran aktiv ist. Auch er betonte beim Upper Austria – Iran Day den Stellenwert der guten Beziehungen, die meist zu echten Freundschaften zwischen den Geschäftspartnern werden.

 

Hervorragend ausgebildete Arbeitskräfte

Bildung genießt in der iranischen Kultur einen sehr hohen Status. Aus diesem Grund findet man im Land eine Vielzahl gut ausgebildeter Fachkräfte besonders in den industriellen Zweigen. 60 Prozent der Akademiker-Abschlüsse werden von Frauen absolviert. Die wichtigsten Fremdsprachen sind Deutsch, Französisch und Englisch. Auch die Kulturszene ist im Iran sehr aktiv und weltweit bekannt.

 

Kleine Geschenke öffnen Türen

Im Mittelpunkt der persischen Kultur steht die Gastfreundschaft. Auch bei geschäftlichen Beziehungen. Vertrauen und freundschaftlicher Umgang sind wichtige Grundlagen jeder Verhandlung. „Gastgeschenke gelten nicht als Bestechung sondern sind elementarer Bestandteil der Kultur und sollten – als Geste des Respekts - bei keiner Geschäftsanbahnung fehlen“, betont Univ. Prof. DI Dr. Techn. Massud Mossaheb (OIG Generalsekretär) in der Podiumsdiskussion.

 

Rückfragen-Kontakt: Wolfgang Komatz, MSc, Business Upper Austria – OÖ Wirtschaftsagentur GmbH wolfgang.komatz@biz-up.at, Telefon: +43 732 79810-5081

 

Download Presseaussendung

Download Bild 1 (Bild: Automobil-Cluster) 

Download Bild 2 (Bild: Automobil-Cluster)