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News-Archiv 2007

Fronius_Henry Ford Technology Award

Hans-Jürgen Lauer, Claus Plotecki (1. u. 2. v. l.), Dr. Detlef. Altmeyer und Guido Müller (1. u. 2. v. r.) gehören zu den diesjährigen Preisträgern des Henry Ford Technology Award. Jim Tetreault, Vizepräsident der Ford Motors Company (Mitte) überreichte ihnen die begehrte Auszeichnung für ihre Lösung mit dem CMT-System von Fronius




31.10.2007

Henry Ford Technology Award für spritzerfreie Verbindung und Laser-Hotwire-Löten

Anwender der Fronius-Technologie mit hoher Auszeichnung geehrt

Einen der begehrten diesjährigen Henry Ford Technology Awards (HFTA) überreichte Jim Tetreault, Vizepräsident der Ford Motors Company, am Abend des 18. Oktober an ein Team von Ingenieuren aus dem Werk Köln. Die Geehrten nahmen in Detroit die hohe Auszeichnung für ihre herausragende innovative Leistung entgegen. Gemeinsam mit Schweißexperten von Fronius, dem Entwickler-Unternehmen des CMT-Prozesses, haben sie die perfekte Lösung einer spritzerfreien Lötverbindung an der Rohbau-Karosserie des Ford Mondeo erarbeitet und erfolgreich in die automatisierte Fertigungslinie integriert. Eine zweite mit dem HFTA preisgekrönte Leistung erbrachte ein Team im John Andrews Entwicklungszentrum in Köln-Merkenich - ebenfalls für die intelligente Applikation von Fronius-Fügesystemen.

 

Die neue, digitale Füge-Technologie bietet seit ihrer Markteinführung 2005 einzigartige Möglichkeiten für Automobilbauer und andere anspruchsvolle Metallfachleute: CMT (Cold Metal Transfer) gewährleistet schnelleres und vor allem praktisch spritzerfreies Fügen mit geringerem Wärmeverzug als herkömmliche Lichtbogen-Prozesse. Die Ergebnisse sind qualitativ hochwertig.

Hans-Jürgen Lauer und die Mitglieder des Kölner Teams haben die Potenziale des digital gesteuerten Verfahrens erkannt. Zusammen mit ihren Schweißsystem-Partnern aus dem österreichischen Wels verwirklichten sie ihre Vision. Mit Hilfe des materialschonenden, "kälteren" CMT-Prozesses realisieren sie auf neuartige Weise eine stabile Verbindung. Per Lötnaht fügen die Fachleute nun den Dachquerträger an die Seitenwand des Ford Mondeo.

 

Als preiswürdig befand die Jury gleichfalls die Arbeit des Ingenieurteams um Jürgen Hover. Die Entwickler erhalten den HFTA für die das erstmalige Implementieren und erfolgreiche Umsetzen des Laser-Hotwire-Lötens am Dachkanal des neuen Mondeo. Auch sie nutzen Systeme von Fronius und die partnerschaftliche Kooperation mit den Experten aus Wels.

 

Den HFTA verleiht dass 64-köpfige Preiskomitee alljährlich an Mitarbeiter der Ford Company, die mit vorbildlichen innovativen Leistungen einen außergewöhnlichen Beitrag zur technologisch führenden Position von Ford leisten. Die Preisträger empfangen damit eine besondere Würdigung für visionären Mut und professionelle Exzellenz. Seit 1981 erhalten hervorragende Innovatoren der weltweit agierenden Ford Gruppe die Skulptur aus Edelstahl. Mit der symbolischen Flamme überträgt sie die olympische Idee in die Technik des Automobilbaus.

 

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