
Schweißtechnik-Fachmann Wolfgang Hartl ist von den Systemen zum Auftragsschweißen an Laufrädern und Schiffsantrieben überzeugt. Die Schweißstromquelle TransPuls Synergic 5000 CMT nutzen er und seine Mitarbeiter sowohl zum Auftrags- als auch zum Verbindungsschweißen.
Diese Presse-Information sowie die Bilder stehen für Sie zum Download im Internet unter www.fronius.com/presse zur Verfügung.
Fronius International ist ein österreichisches Unternehmen mit Firmensitz in Pettenbach und weiteren Standorten in Wels, Thalheim und Sattledt sowie Fertigungsstandorten in Tschechien und der Ukraine. Tätig ist Fronius in den Bereichen Batterieladesysteme, Schweißtechnik und Solarelektronik. Herausragende Produkte und Dienstleistungen machen Fronius zum Technologieführer am Weltmarkt. Das Unternehmen beschäftigt global mehr als 2500 MitarbeiterInnen, davon 1900 in Österreich. Der Exportanteil von 90 Prozent wird mit 12 Vertriebstochter-Gesellschaften, zwei Repräsentanzen (Türkei/Schweißtechnik und China/Solarelektronik) und 130 internationalen Vertriebspartnern erreicht. In Forschung und Entwicklung investiert Fronius 6,8 Prozent des Gesamtumsatzes von 370 Millionen Euro (Geschäftsjahr 2008). Fronius hält 585 aktive Patente.
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Deutschland:
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Fronius International GmbH, Marketing & Kommunikation,
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Strömungstechnisch optimierte, hoch belastbare Oberflächen bilden eine Voraussetzung zum Erzielen hoher Wirkungsgrade in Wasser-Energieanlagen. Die Experten von Andritz Hydro am Standort Ravensburg nutzen beim Veredeln der Oberflächen von Laufrädern und Schiffsantrieben das CMT(Cold Metal Transfer)-Lichtbogenverfahren. Dabei kommen ihnen gravierende qualitative und Effizienzvorteile zugute. Gegenüber den vorher genutzten Methoden des MIG-Schweißens und des thermischen Aufspritzens sparen sie jetzt bis zu einem Drittel an Zeit, Energie und Material.
Die Experten plattieren wasserberührte Bauteile und Dicht- bzw. Gleitflächen. Plattieren oder "Cladding" heißt, eine veredelnde Schicht mit dem thermischen Fügeverfahren Schweißen auf einen "unedleren" Grundwerkstoff auftragen. Der edlere Werkstoff ist meist ein hoch und der unedlere ein niedrig legierter. Beim Cladding mischt sich innerhalb des Schmelzbereiches der niedrig mit dem hoch legierten Werkstoff metallurgisch. Die Ravensburger setzen anstelle des konventionellen MSG(Metall SchutzGas)-Verfahrens den CMT-Prozess von Fronius ein. Sie nutzen dafür die Schweißstromquelle TransPuls Synergic 5000 CMT. Die Vorteile ergeben sich aus den typischen Merkmalen des innovativen "kälteren" Prozesses: CMT erreicht einen im Vergleich mit anderen MSG-Verfahren auf ein Minimum reduzierten Wärmeeintrag bei identischer Abschmelzleistung. Der Einbrand beziehungsweise die Aufmischungszone beträgt lediglich ausreichende 0,3 bis 0,5 mm.
Früher mussten die Ravensburger eine Oberfläche oft bis zu 6-mal schweißplattieren. Dies war erforderlich, um einerseits den ausreichend tiefen Einbrand, andererseits die definierte Reinheit der Beschichtung zu gewährleisten. "Plattieren wir Bronze auf Stahl, brauchen wir jetzt mit CMT nur noch eine statt bisher drei Schweißlagen", berichtet Andritz-Schweißtechniker Wolfgang Hartl aus der Praxis.
CMT ist bei Andritz Hydro in Ravensburg zum Verfahren der Wahl beim Schweißplattieren avanciert. "Der Hauptfaktor ist der geringere Wärmeeintrag, das bedeutet weniger metallurgische Aufmischung sowie Formveränderung bei höherer Oberflächenqualität", begründet Schweißfachingenieur Bodo Gieselmann. Zusatznutzen ergibt sich aus der reduzierten Nacharbeit: Richten und Schweißspritzer-Beseitigen entfallen oder sind minimal.
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