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News-Archiv 2009

 
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Praktische Übungen mit Virtual Welding

Koffer-Ausführung

 

Fronius International ist ein österreichisches Unternehmen mit Firmensitz in Pettenbach und weiteren Standorten in Wels, Thalheim und Sattledt sowie Fertigungsstandorten in Tschechien und der Ukraine. Tätig ist Fronius in den Bereichen Batterieladesysteme, Schweißtechnik und Solarelektronik. Herausragende Produkte und Dienstleistungen machen Fronius zum Technologieführer am Weltmarkt. Das Unternehmen beschäftigt global mehr als 2500 MitarbeiterInnen, davon 1900 in Österreich. Der Exportanteil von 90 Prozent wird mit 12 Vertriebstochter-Gesellschaften, zwei Repräsentanzen (Türkei/Schweißtechnik und China/Solarelektronik) und 130 internationalen Vertriebspartnern erreicht. In Forschung und Entwicklung investiert Fronius 6,8 Prozent des Gesamtumsatzes von 370 Millionen Euro (Geschäftsjahr 2008). Fronius hält 585 aktive Patente.  

Wegen weiterer Informationen wenden Sie sich bitte an:
Deutschland:
Herrn Jürgen Krenzer, Tel. +49(0)6655/9169421, E-Mail: krenzer.jürgen@fronius.com
Österreich:
Frau Bianca Haslinger, Tel. +43(0)7242/241 3080, E-Mail: haslinger.bianca@fronius.com
Schweiz:
Herrn Juerg O. Keller, Tel. +41(0)44/81799 44, E-Mail: keller.juerg@fronius.com
Bitte senden Sie ein Belegexemplar an den internationalen Ansprechpartner:
Fronius International GmbH, Marketing & Kommunikation,
Frau Mag. Marion Rauch,
Buxbaumstraße 2, A-4600 Wels-Thalheim, Tel. +43(0)7242/241 2590,
Fax: +43(0)7242/241 953940, E-Mail: rauch.marion@fronius.com

 

 


23.12.2009

Ressourcen sparen in der Schweißerausbildung

Training im virtuellen Raum



Beginner und Wiedereinsteiger des Schweißerberufs müssen sich die Handfertigkeit mit dem Brenner in zahlreichen praktischen Übungsstunden aneignen. Bis sie die erforderliche Qualität der Schweißergebnisse erreichen, verbrauchen sie erhebliche Mengen Strom, Gas, Blech, Schweißschmelze sowie andere betriebswirtschaftliche Ressourcen. Fronius hat den Bedarf an effizienten, umweltschonenden Lehr- und Lernmethoden erkannt und eine Alternative entwickelt: Virtual Welding. Der Schweißer-Ausbildungsplatz besteht jetzt aus Brenner und Werkstück, die modellhaft nachgebildet sind sowie einem PC und einem Bildschirm. Virtuell sind sowohl der Lichtbogen als auch die geräuschecht entstehende Schweißnaht. So verkürzt sich das materialintensive Üben am konventionellen, realen Schweiß-Equipment erheblich. Ab März 2010 ist das Produkt auf dem Markt verfügbar.

 

Ein magnetisches Tracking-System überträgt die Bewegungen der Hand in die Virtualität, die sich auf dem Screen bzw. der 3D-Brille zeigt. Am Schweißhelm befindet sich ein zusätzlicher Sensor, der eine realitätskonforme Sicht auf die Schweißaufgabe ermöglicht.

 

Abhängig von den einstellbaren Schweißparametern werden unterschiedliche, typische Naht-Optiken überzeugend simuliert. Der Trainierende hört echtzeitig dazu das charakteristische Geräusch. Er reagiert mit der Hand und bildet das angestrebte Gefühl für Spannung und Stromstärke aus. Nach einem Kurs von 2 mal 60 Übungsstunden mit Virtual Welding erzielt der angehende Schweißer praxistaugliche Ergebnisse. Der Bedarf an materiellen Ressourcen reduziert sich um ein Viertel im Vergleich zur konventionellen Ausbildung. Außerdem gewinnt das Image des Schweißerberufs besonders unter jugendlichen Ausbildungsbewerbern.

 

Die Netzfähigkeit des Produktes erweitert den "Übungsraum" prinzipiell auf die Reichweite des World Wide Web. Gestaltbare Teambedingungen unter vernetzten Gruppenmitgliedern sowie stets objektive Bewertungen fördern Motivation und Leistungsbereitschaft. Der Ausbilder bringt die branchen- und markenunabhängig einsetzbare virtuelle "Lehrwerkstatt" entweder in einem mobilen Rollkoffer mit, oder sie besteht aus einem Terminal, das weniger als 1 m2 Stellfläche beansprucht.

 

Das didaktisches Konzept umfasst eine Trainings- und eine Simulationssequenz. In der Trainingssequenz übt der Berufsstarter die Geschwindigkeit beim Führen des Brenners. Die aufbauenden Stufen beinhalten das Üben des optimalen Abstandes sowie des richtigen Winkels zwischen Brenner und Werkstück. Mit Modulen und über das Einstellen der Parameter simuliert Virtual Welding unterschiedliche Prozessbedingungen. Der Lernfortschritt ist individuell dokumentier- und auswertbar. Bei Bedarf erhält der Nutzer auch Erweiterungs-Module sowie kundenspezifische Anpassungen.

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