
Das Kontaktierungssystem Contec hält die verschleißbedingten Veränderungen und vor allem ihre Auswirkungen auf die Schweißparameter in definierten Grenzen.
Wie zukünftig Zeit und Kosten in der Schweißerausbildung gespart, Lernerfolge gefördert und die Umwelt entlastet wird, zeigt das System Virtual Welding

Fronius International ist ein österreichisches Unternehmen mit Firmensitz in Pettenbach und weiteren Standorten in Wels, Thalheim und Sattledt sowie Fertigungsstandorten in Tschechien und der Ukraine. Tätig ist Fronius in den Bereichen Batterieladesysteme, Schweißtechnik und Solarelektronik. Herausragende Produkte und Dienstleistungen machen Fronius zum Technologieführer am Weltmarkt. Das Unternehmen beschäftigt global mehr als 2500 MitarbeiterInnen, davon 1900 in Österreich. Der Exportanteil von 90 Prozent wird mit 12 Vertriebstochter-Gesellschaften, zwei Repräsentanzen (Türkei/Schweißtechnik und China/Solarelektronik) und 130 internationalen Vertriebspartnern erreicht. In Forschung und Entwicklung investiert Fronius 6,8 Prozent des Gesamtumsatzes von 370 Millionen Euro (Geschäftsjahr 2008). Fronius hält 585 aktive Patente.
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Deutschland:
Herrn Jürgen Krenzer, Tel. +49(0)6655/9169421,
E-Mail: krenzer.jürgen@fronius.com
Österreich:
Frau Bianca Haslinger, Tel. +43(0)7242/241 3080,
E-Mail: haslinger.bianca@fronius.com
Schweiz:
Herrn Rainer Leysinger, Tel. +41(0)44/81799 44,
E-Mail: leysinger.rainer@fronius.com
Für das Erzielen hochwertiger, reproduzierbarer Schweißverbindungen sind kontrollierte Prozessbedingungen eine wesentliche Voraussetzung. Beim MIG-/MAG-Schweißen verursacht die Reibung des gleitenden Drahtes jedoch Abrieb im Kontaktrohr. Die Folgen: Veränderungen von Größe und Position der Kontaktfläche. Daraus resultieren Einflüsse, die die Schweißparameter beeinträchtigen. Diese prozesswidrigen Folgen des Verschleißes reduziert das innovative Kontaktrohr "Contec" auf ein kalkulierbares Maß. Besonders in automatisierten Verfahren profitieren die Anwender von erhöhter Prozess-Stabilität und Anlagen-Verfügbarkeit.
Die Entwickler von Fronius gestalten die Geometrie des Kontaktrohres so, dass die den Draht kontaktierende Fläche so groß wie möglich und so klein wie nötig ist. Damit erreichen sie einerseits einen stabilen Stromübergang, verhindern jedoch andererseits das vorzeitige Schmelzen des Drahtes infolge reibungsbedingter Wärmeentwicklung.
Die Kontaktierung besteht aus zwei Elementen in Form konischer Halbschalen. In ihnen fließt der Schweißstrom aufgeteilt in zwei Pfade in die Drahtelektrode. Die einstellbare Kraft einer Feder drückt beide Schalen aufeinander und auf den zwischen ihnen laufenden Draht. So wird das Material des Rohrsystems während des Schweißens ausschließlich an den ringförmig angeordneten Kontaktbereichen im vorderen Teil der Halbschalen verschlissen. Das bringt dem Anwender mehrere Vorteile: Im Vergleich zu herkömmlichen Kontaktrohren gewinnt er mehr Prozesssicherheit sowie längere Verfügbarkeit. Dies trägt ihm in der Folge nachhaltig geringerer Ausschussraten auch "grüne" Pluspunkte ein. Um das bis zu 7fache höher als bei üblichen Kontaktrohren liegt die Standzeit von Contec, und der Materialeinsatz beträgt nur ca. 1/5 im Vergleich zu konventionellen Stromdüsen.
Weil bei Contec die Kontaktkraft von den drahtseitigen Bedingungen abgekoppelt bleibt, lässt sie sich relativ genau einstellen. Das minimiert den Abrieb. Abgetragene Partikel fördert der Drahtvorschub aus dem Rohr, so dass das störende "Festbrennen" samt damit verbundener Zwangsunterbrechungen entfällt. Im laufenden Schweißbetrieb erkennt der Anlagenfahrer auf einen Blick den Verbrauchszustand des Kontaktrohres und kann den Wechsel vorbereiten. Contec eignet sich für alle gebräuchlichen Durchmesser von Schweißzusatzdraht für übliche Stahl- und Aluminium-Werkstoffe.
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