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News-Archiv 2009

 
HAI E3




Der HAI E3: Technologische Weltneuheit und Oberösterreichs Beitrag zur Mobilität der Zukunft

Mitten im Wettlauf der renommierten Autohersteller um die Antriebsform der Zukunft überrascht das oberösterreichische Werkzeug- und Formenbauunternehmen Haidlmair mit einer eigenen Neuentwicklung: dem Elektroauto HAI E3 mit Radnabenmotor. Der revolutionäre Roadster wurde am Freitag im Power Tower der Energie AG erstmals der Öffentlichkeit vorgeführt.

 

Auf welche Weise wir in Zukunft möglichst bequem und ressourcenschonend von A nach B kommen, ist noch nicht entschieden. Mit der Präsentation des HAI E3 schaltet sich nun ein österreichisches Unternehmen in diesen Prozess ein, das im Bereich Werkzeug- und Formenbau u. a. renommierte  Autohersteller zu seinen Kunden zählt. Die Haidlmair GmbH setzt beim soeben vorgestellten 2-Sitzer auf einen ganz speziellen Elektroantrieb: den Radnabenmotor, der an den beiden Hinterrädern des HAI E3 seine Kraft entfaltet. 

 

130 km/h Höchstgeschwindigkeit
Was Haidlmair und die Projektpartner auf vier Räder gestellt haben, ist ein Fahrzeug, das nach der Projektformel „Effizienz + Emotion + Energiebewusstsein“ konzipiert wurde. Mit 60 kW Leistung aus 3 Phasen-Permanent-Magnetmotoren, ca. 130 km/h Höchstgeschwindigkeit, einer Reichweite von ca. 150 Kilometern und einer Ladedauer für die Lithium-Polymer-Akkus zwischen einer (80 %) und acht Stunden präsentiert sich der HAI E3 als emissionsfreie Alternative auf der Kurzstrecke. Unternehmensgründer Josef Haidlmair: „Unsere Motivation zu einem so anspruchsvollen Projekt resultierte aus der Erkenntnis der vielfältigen technischen Möglichkeiten von E-Antrieben und sich den daraus ergebenen Konsequenzen im Fahrzeugbau.“

 

Full Emotion - Null Emission
Konzeptionelle Basis des HAI E3 ist ein modernes Leichtbau-Chassis in Aluminium-Verbundbauweise, dessen Gesamtlayout einen 2-Sitzer mit kompakten Außen- und Innenmaßen ergibt. Der optische Auftritt orientiert sich mit akzentuierter und radbetonter Exterieur-Flächenauslegung am Erscheinungsbild der modernen sportiven Designsprache. „Full Emotion - null Emission“ lautet hier die selbst gewählte Devise. Technisch sind es vor allem der Radnabenmotor und die Leichtbau-Materialien, die am HAI E3 zu allererst auffallen. Jedes der beiden einzeln angetriebenen Hinterräder wird gesondert angesteuert. Auf diese Weise lassen sich in der Folge ABS, ESP und ASR besonders gut ins Sicherheitskonzept integrieren und Rekuparation und elektrische Bremsunterstützung optimal auslegen.

 

Aktiver Beitrag zur E-Mobilität
Warum die Haidlmair GmbH als Unternehmen aus dem Werkzeug- und Formenbau mit dem HAI E3 den etablierten Fahrzeugherstellern ein eigenes Mobilitätskonzept entgegenstellt, begründet Geschäftsführer Josef Haidlmair so: „Meinem Team und den Projektpartnern war es wichtig, nicht nur über Arten und Formen zukünftiger Mobilität und deren Bedürfnisse zu diskutieren, sondern diese aktiv mit einem mobilen Beitrag umzusetzen und zu präsentieren. Außerdem ist man es als Formen- und Werkzeugbauer ohnehin gewöhnt, immer am Anfang von Produktentwicklungen zu stehen.“ Das Akronym HAI bedeutet übrigens „Haidlmair’s Automotive Initiativen“.
Stromtankstellen und Garagen-Ladestationen für die E-Mobilität
Für die Energie AG als Oberösterreichs bedeutendstes Stromversorgungsunternehmen stellt das steigende internationale Engagement für die Elektromobilität eine große Herausforderung und gleichzeitig eine große Chance dar.
Die Initiativen des Unternehmens zur E-Mobilität sind die logische Weiterentwicklung eines seit den 80-er Jahren laufenden Engagements für Erforschung und Anwendung von Photovoltaik.
Für die kommenden Jahre gibt es eine Reihe von Optionen, wie der Beitrag zur E-Mobilität aussehen könnte. Zwei Stoßrichtungen sind derzeit in der Prüfungsphase:
• die Errichtung von Stromtankstellen an ausgewählten Orten.
• Die Entwicklung der E-Mobilität im Haushaltsbereich. Geprüft wird dabei eine ganze Palette von möglichen Leistungen, von der Stromtankstelle in der Garage bis zum individuell zugeschnittenen Elektroauto-Stromprodukt, das mittels intelligenter Stromzähler (AMIS-Zähler) abgerufen wird.

 

Klar ist, dass eine Gesellschaft, die verstärkt auf Mobilität mittels Elektrofahrzeugen setzt, einen wichtigen Schritt in Richtung Nachhaltigkeit und Klimaschutz setzt.

 

E-Mobilität als wichtiger Impuls für die E-Wirtschaft
Gleichzeitig macht die Elektromobilität eine gravierende Neuausrichtung der E-Wirtschaft notwendig:

  • Bau neuer Produktionsanlagen (Kraftwerke) zur Deckung des steigenden Strombedarfes
  • Verdichtung der Stromnetze für die Strom-Tankstellen (Schnellladung, Normalladung)
  • Schaffung neue Strom-Tarifmodelle angepasst an die Arbeitsweise der Ladesysteme (Schnellladung, Normalladung oder Akkuwechselstationen)


Rückfragen: Walter Czetsch, 0732/9000-3403, 0664/60165-3403, walter.czetsch@energieag.at
 Mag. Peter Peschl, 07587/6001-507, peter.peschl@haidlmair.at

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