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News-Archiv 2009

 
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Der gesetzlich vorgeschriebene Sichtbereich rund um das Fahrzeug (rotes Feld).

Das 360-Grad-Sichtfeld der AUDIO-MOBIL-Kamera (grünes Feld)

(Draufsicht): Der Vorteil des Kamerasystems: Der tote Winkel wird eliminiert – auch beim Abbiegen und Wenden

Am Fahrzeug sind sieben Kameras angebracht. Sie gewährleisten ein 360-Grad-Sichtfeld

 

Nachdruck für redaktionelle Zwecke honorarfrei mit Vermerk „Foto: Audio Mobil“.
www.audio-mobil.com

 

Über AUDIO MOBIL
AUDIO MOBIL verbindet seit zwei Jahrzehnten zukunftsweisende Technik mit bahnbrechenden Erfindungen. Das international etablierte Unternehmen aus Ranshofen/Österreich gehört zu den führenden Systemlieferanten der Automobilindustrie im Elektronikbereich.
Ansatz von AUDIO MOBIL ist die Sicherstellung der individuellen Mobilität unter besonderer Berücksichtigung der Themenbereiche Leichtbau, Low Power Consumption, Vernetzung von Mobilitäts-Technologien und der hohen Akzeptanz und einfachen Bedienung durch den Endverbraucher.
Die Kernkompetenzen von AUDIO MOBIL liegen in den Bereichen HME (human-machineenvironment), HMI-Komponenten (human-machine-interaction), C2X-Kommunikation (car-tocar/infrastructure), Verkehrsmanagement, Fahrerassistenzsysteme und Car Entertainment.
Der Tätigkeitsbereich erstreckt sich von der Grundlagenforschung, Vorentwicklung, dem Muster- und Prototypenbau über die Serienentwicklung bis hin zur Fertigung der Serienteile und der Just-in-time-Produktbereitstellung beim Kunden.
Die Wettbewerbsvorteile von AUDIO MOBIL liegen in einem konsequenten Qualitätsmanagement nach ISO/TS 16949, beginnend mit der Grundlagenforschung bis zum Ende der Produktlaufzeit. Professionelle Werkzeuge wie Catia V5, Altium Designer aber auch ein effizientes Lieferantenmanagement sind für AUDIO MOBIL selbstverständlich. Unser Credo dabei ist die wettbewerbsüberlegene Geschwindigkeit und Flexibilität, gepaart mit höchster Qualität und Performance zu guten Preisen.
Die Kunden von AUDIO MOBIL sind alle renommierten Automobilhersteller Europas wie die Volkswagen Group, die BMW Group, die Daimler AG aber auch die Porsche AG. AUDIO MOBIL ist dabei der Partner von der Idee bis zur Just-in-time-Belieferung der Produktionsbänder.

 


18.06.2009

Rangieren ohne „toten Winkel“

Neues Lkw-Kamerasystem

  • EU-Richtlinien fordern Verbesserungen der indirekten Sicht
  • Kamerasystem ermöglicht 360-Grad-Rundumsicht 
  • Kein toter Winkel beim Wenden

 

Ranshofen/Österreich. An Kreuzungen, Einbiegungen oder in Kreisverkehren passieren häufig schwere Unfälle, weil die Fahrzeuglenker andere Verkehrsteilnehmer übersehen. Die Folgen sind oftmals fatal – vor allem, wenn Nutzfahrzeuge in die Kollision verwickelt sind. Fahrradfahrer, Fußgänger und Motorradfahrer werden bei dieser Art von Unfällen vielfach schlicht übersehen. Der Grund: der so genannte tote Winkel. Aber auch beim Rangieren und Einparken haben es die Lenker von großen Lastwagen nicht immer einfach, weil viele Bereiche nicht richtig eingesehen werden können.

 

Vor diesem Hintergrund hatten das Europäische Parlament und der Rat die Richtlinie 2003/97/EG zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten für die Typgenehmigung von Einrichtungen für indirekte Sicht und von mit solchen Einrichtungen ausgestatteten Fahrzeugen sowie zur Änderung der Richtlinie 70/156/EWG und zur Aufhebung der Richtlinie 71/127/EWG erlassen. Das Ziel: Neufahrzeuge müssen mit einem System zur indirekten Sicht ausgerüstet werden, das den toten Winkel reduziert. Der Fahrer muss somit ein fest definiertes Sichtfeld abdecken können (siehe Schaubild 1). 

  

 

Mit dem AUDIO MOBIL Kamerasystem wird die Rundumsicht deutlich optimiert

AUDIO MOBIL geht diesbezüglich einen Schritt weiter und hat ein Kamerasystem entwickelt, das einerseits alle Richtlinien erfüllt, andererseits das Sichtfeld und damit die Sicherheit – und den Komfort – noch einmal nachhaltig erhöht.

 

Das Prinzip: Sieben kompakte und einfach zu montierende Kameras ermöglichen ein 360-Grad-Sichtfeld rund um den Lastwagen (siehe Schaubild 2). Die Kameras können sowohl auf der Zugmaschine als auch auf dem Auflieger beziehungsweise Anhänger mit wenigen Handgriffen angebracht werden.

 

Die Bilder werden per Funk oder per Kabel ins Cockpit auf einen 12-Zoll-Touchscreen-Monitor übertragen. Dank des großen, hochauflösenden Bildschirms ist gewährleistet, dass alle Informationen präzise dargestellt werden. Und: Die Bilder auf dem Monitor sind bereits realistisch gespiegelt (keine Unschärfen im Randbereich). Der Fahrer muss also nicht „umdenken“. Ein wichtiges Sicherheitsmerkmal des AUDIO-MOBIL-Kamerasystems.

 

 

Der Aufbau des Systems

Allein an der Zugmaschine sollten vier Kameras angebracht werden:

 

  • mittig unterhalb der Frontscheibe 
  • mittig an der Führerhausseite links und rechts 
  • mittig an der Oberseite der Zugmaschine hinten

 

Damit ist bei alleiniger Fahrt mit der Zugmaschine ein optimaler Rundumblick gewährleistet.

  

Bei Fahrten mit Auflieger (Anhänger) kommen drei weitere Kameras zum Einsatz:

 

  • seitlich an der Unterkante des Aufliegers vorne links und rechts 
  • mittig an der Unterkante der Rückwand des Aufliegers (Anhängers)

 

Zugmaschine inklusive Auflieger (Anhänger) ermöglichen durch den gezielten Einsatz der einzelnen Kameras einen 360-Grad-Rundumblick.

 

 

Kein toter Winkel beim Wenden – intelligente Software

Der Vorteil des Systems: Der tote Winkel wird eliminiert – auch beim Abbiegen und Wenden (siehe Schaubild 3). Somit ist das Übersehen von Personen und Hindernissen beim Rangieren ausgeschlossen. Der Touchscreen-Monitor ermöglicht zudem ein individuelles Umschalten zwischen den Kamerabildern sowie eine Splitscreen-Darstellung mit Detailansichten.

 

Der Clou: Das „Grundbild“ ist eine speziell errechnete Draufsicht, die den gesamten Bereich um den Lkw darstellt. Zusätzlich verwendet die Software die Geschwindigkeit und die Information, ob der Rückwärtsgang verwendet wird, um die relevanten Kamerabilder anzuzeigen. Die Umschaltung erfolgt dann automatisch.

 

Mit diesem neuen Lkw-Kamerasystem ist es möglich, schwere Unfälle, die bis dato durch den toten Winkel provoziert wurden, zu vermeiden. Und noch ein Punkt spricht für eine kameragestützte „Rundumsicht“: Es könnte auf Spiegel verzichtet werden. Der Treibstoffverbrauch sinkt. 

  

 

Positive Nebeneffekte des Lkw-Kamerasystems

Neben dem Sicherheitsaspekt für Fußgänger und Radfahrer kommt es zu einer Verminderung an Sachschäden beim Parken und Rangieren und in Folge zu einer Reduktion an Versicherungsschäden und –kosten.

Mit dem Lkw-Kamerasystem erhöht sich nicht nur der Fahrkomfort für den Lkw-Lenker, gleichzeitig spart man Fahrzeit durch einfaches und sicheres Handling und dadurch Kosten für das Transportunternehmen.

 

 

Technische Daten

Jede der sieben Kameras besitzt eine Auflösung von 330 x 350 Linien (horizontal x vertikal) beziehungsweise 510 x 492 Pixel, die Mindestbeleuchtung beträgt 0,5 lx. Das Videosignal basiert auf dem NTSC-Format. Der Sichtwinkel beträgt horizontal 131 Grad und 96 Grad vertikal. Der Betrieb der Kameras ist zwischen Minus 20 und plus 70 Grad Celsius gewährleistet. Die Stromversorgung: über CDB-3, Akku oder Solarenergie. Die Befestigung der Kameras erfolgt mittels Schrauben oder Magneten. 

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