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News-Archiv 2009

 
Fronius

Fronius entwickelt, produziert und vertreibt weltweit Batterieladegeräte, Schweißtechnik und Wechselrichter für Photovoltaik-Anlagen. Die Gruppe verfügt über vier Produktionsstätten in Österreich, Tschechien und der Ukraine sowie über zwölf Vertriebstöchter in Europa und Amerika. Das Unternehmen beschäftigt weltweit 2.221 Mitarbeiter, davon 1.661 in Österreich.

Fronius verweist für 2007 auf folgende Kennzahlen: einen Umsatz von 298,5 Mio. Euro, 88,2 % Exportanteil und 12 internationale Vertriebsgesellschaften weltweit - davon drei neue in Mexiko, Kanada und Italien sowie mehr als 130 internationale Repräsentanten. Die Investitionsquote beträgt 16,8 % und die F&E-Quote 6,8 %. Fronius hält 469 Patente. Ein Drittel der verkauften Produkte ist jünger als drei Jahre.




24.02.2009

Maschinenbau-Systemzulieferer behauptet Marktnischenplatz mit schweißtechnischem Know-how

Kritische Marktanalyse und in der Konsequenz die Konzentration auf das Kerngeschäft technologisch hoch entwickelter, besonderer Produkte und Leistungen führt nachhaltig zum Erfolg. Die Geschäftssituation des niedersächsischen Maschinen- und Schiffbau-Ausrüsters J&K zeigt, dass diese Strategie auch vor krisenbedingten Absatzeinbrüchen schützt: Gefügte Spezialkomponenten aus Lehe sind weltweit bei führenden Unternehmen des Energiemaschinen-, Offshore- und Schiffbaus gefragt. Denn mit mehreren äußerst streng normierten Eignungsnachweisen für Schweißanwendungen sowie Fertigungskompetenz verfügen die Fachleute von J&K über ein seltenes Knowhow-Set. Für Geschäftsführer Gerhard Kremer zählt dabei hochwertiges, digitales Schweiß-Equipment zu den Erfolgsfaktoren. Er setzt aufgrund seiner Erfahrungen ausschließlich auf die Systeme von Fronius.

 

Geschweißte Komponenten aus Stahl und Aluminium, typisch in extremen Masse- und Längendimensionen, kennzeichnen die Fertigung im Bereich für Wasser, Wind und Wetter. Teile von bis zu 250 Millimeter Blechdicke und 20 Meter Länge und bis zu 5.000 Tonnen Gewicht umfasst das Produktportfolio von J&K Industriemechanik. Maritime Umweltbedingungen bestimmen die hohen Anforderungen an chemische, klimatische, dynamische und andere Belastbarkeit der gefügten Konstruktionen. Die extrem langen Nähte der thermischen Verbindungen müssen die prüfpflichtige Festigkeitsgüte, minimalen Materialverzug sowie "pickelfreie" Oberfläche aufweisen.

 

Mit kompromisslosem Qualitätsmanagement holt Gerhard Kremer Großaufträge in sein Unternehmen und gewinnt darüber hinaus Kunden von "billigen" Mitbewerbern. Er erklärt: "Wir arbeiten dreischichtig. Da sind Leistung, Zuverlässigkeit und Service-Qualität Gründe, dass wir mit Fronius nur einen Hersteller im Haus haben." Charakteristische quantitative Daten veranschaulichen das Kriterium Leistung: Jährlich verarbeitet J&K ca. 2.000 Tonnen Stahl, 100 Tonnen Aluminium und über 50 Tonnen Schweiß- und Fülldraht.

 

Im Maschinenpark von J&K befinden sich elf Stromquellen TransSynergic 4000, zwei TransSynergic 5000 sowie sieben TransPuls Synergic 5000 mit einem maximalen Schweißstrom von 500 A. Sie sind für MIG(Metall Inertgas)- und MAG (Metall Schutzgas)-Prozesse an den bis zu 250 mm dicken Blechen geeignet. Für das Vorrichten und Heften verwendet Kremer die Systeme im niedrigeren Leistungsbereich.

 

In hohen Leistungsdimensionen zählt sparsamer Energieverbrauch: So nimmt der Inverter der TransPuls Synergic 5000 nur eine Leerlaufleistung von circa 100 Watt auf - gegenüber den 2.000 Watt herkömmlicher stufengeschalteter Inverter. Ein weiterer Vorteil der Stromquellen der digitalen Serie: Sie können mit verschiedenen kompatiblen Systemkomponenten und Optionen arbeiten. Zahlreiche Abläufe auf der Baustelle lassen sich so optimieren und hohe Flexibilität gewährleisten.

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