

Die 26 Teilnehmer aus 24 Partnerfirmen suchten den Austausch, um die Situation besser einschätzen zu können. Dass es allen Betrieben im Moment ähnlich ergeht, die Einschätzung der Lage auch von den anderen geteilt wird und die meisten ähnliche Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit den OEMs haben, war Kernpunkt angeregter Gespräche. Über zusätzliche Gefahrenpotenziale und die Bedeutung für die Lieferanten sowie Ideen zu pro-aktivem Handeln informierte Ing. Reinhard Flachs von EWOS Institut für Vertriebsentwicklung GmbH, der aus jahrelanger Erfahrung als Einkäufer bei BMW sprach. Er strich die jetzt besonders wichtige Beziehung zwischen Key Account und Einkäufern bei den OEMs hervor. Gleichzeitig wies er auch darauf hin, dass Unternehmen sich in der Krisensituation nicht unter ihrem Wert verkaufen sollen. Grundsätzlich wollen OEMs ihre bestehenden Zulieferer behalten. Deshalb haben sich einige Hersteller auch entschlossen, die Zulieferer verstärkt z.B. bei Investitionen zu unterstützen. In die Wertschöpfungskette der OEMs tiefer einzudringen und sich „unentbehrlich“ machen, ist eine Strategie, die auch in Krisen hilft, den Kopf über Wasser zu halten.
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