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Persönliche Gespräche mit Technologie-Experten und Anwendern ergänzt durch Hands-on Erfahrungen mit verschiedensten Komponenten helfen bei der Evaluierung und Beurteilung möglicher Einsätze von RFID im eigenen Unternehmen.
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Praxisnahe Vorträge fesseln die Besucher und bereiten sie auf die nachfolgenden Demonstrationen und Diskussionen vor.
Keinesfalls unberührt von der ausgeklügelten Technologie für berührungslose Identifikation zeigten sich die 40 Besucher - großteils Hersteller - des Fachseminars bei TRICON in Traun: 47% der Besucher waren mit der Veranstaltung sehr zufrieden und 53% empfanden sie als gut. Vor allem die Möglichkeit, Komponenten live zu testen, fand großen Anklang. Dass alle angemeldeten Teilnehmer auch erschienen sind, zeigt, dass Prozessoptimierung und Effizienzsteigerung höchst aktuelle Themen sind.
Was mit reger Diskussion endete …
Die Teilnehmer der Veranstaltung unterhielten sich bis in den Abend hinein angeregt über neue Projekte und mögliche Einsatzgebiete. Viele Gäste der Veranstaltung erkannten mögliche Anwendungsgebiete und einen spezifischen Nutzen für ihr Unternehmen. Eigene Ideen und Fragestellungen wurden in Gesprächen mit Experten und Branchen-Kollegen oft intensiv und detailliert diskutiert.
… begann mit „Supra-Adaptivität“ und „Ablaufoptimierung“
Bevor man sich der Praxis und der Diskussion widmete, erfuhren die TRICON-Gäste in Vorträgen Einzelheiten über RFID-Systeme und deren Möglichkeiten und notwendige Rahmenbedingungen für einen nutzbringenden Einsatz. Einführenden Erklärungen zu RFID und den Trends in der Autobranche durch Jürgen Kusper von TRICON folgten Praxiserfahrungen von Michael Häberle von der ZF Friedrichshafen AG. Bei ZF standen Optimierungen der Prozesse im Versand im Vordergrund, die aufgrund der Komplexität des Geschäftes und dessen Volumens bis zur Erreichung eines zufriedenstellenden Status einiges an geistiger Anstrengung erforderten. Dabei wurden neuartige Ladungsträger und logistische Konzepte, die derzeit mit RFID unterstützt werden, entwickelt. Heute wird Versand nicht mehr als Kostenstelle sondern als wertschöpfende Abteilung betrachtet. Aus dem Vortrag von Alexander Pflaum von Fraunhofer IIS prägte sich vor allem der Begriff „Supra-Adaptivität“ ein, der die Notwendigkeit der Schaffung von extrem flexiblen und schnell agierenden Unternehmen und Netzwerken umschreibt, um auch unter schwierigen und sich rasch ändernden Marktbedingungen erfolgreich zu bleiben.