Startseite

News-Archiv 2008

Fronius Schweißroboter




28.08.2008

Energie für den Schweißroboter

Prozessarmperipherie: Die Peripherie für Prozessarm-Roboter

Prozessarm- oder auch Hohlwellen-Robotern gehört beim Lichtbogenschweißen die Zukunft. Zumindest erwarten das die Schweiß-Automatisierungsexperten für Anwendungen im Maschinen- und Anlagenbau sowie die Automobilindustrie und deren Zulieferer. Das rasante Vordringen der leichten und schnellen Prozessarm-Roboter und die Marktentwicklung geben ihnen recht. Neben den vielfältigen Vorteilen dieser neuen Robotergeneration sind für die Schweißergebnisse aber die Schweißprozesse und -ausrüstung maßgeblich. Dies bezieht sich primär auf die Energiezufuhr im Schlauchpaket, den Drahtvorschub und die Energieumsetzung im Brenner und die Prozesskomponenten. Fronius setzt hier mit seinem weiter entwickelten Systempaket Prozessarmperipherie markante Zeichen. Es wurde gemeinsam mit führenden Roboterherstellern entwickelt.

 

Das neue Systempaket bzw. seine Varianten sind für die Kombination gängiger Prozessarm-Roboter mit den bewährten Schweißsystemen TransPuls Synergic ausgelegt. Für die Anwender ist das besonders relevant, weil die TransPuls Synergic-Familie wegen ihrer hervorragenden Schweißeigenschaften den größten Marktanteil und damit die intensivste Verbreitung bei Robotern hat. Die Systempakete bieten dem Anwender charakteristische Vorteile wie kostengünstigere, einfachere und sichere Roboterprogrammierung, reduzierte Roboterlast und damit höhere Beschleunigung sowie kürzere Nebenzeiten und längere Lebensdauer der innen liegenden, weitgehend geschützten medienführenden Schlauchpakete. Weil die Störkontur des Schlauchpaketes jetzt definiert ist, kann der Bediener den Arbeitsablauf auch offline programmieren. Außerdem erhöht Prozessarmperipherie die Zugänglichkeit sowie Bewegungsmöglichkeit des Roboters und lässt kompaktere Schweißzellen zu. Das erhöht die Produktivität der Arbeitsprozesse zusätzlich. In Summe steigert das Systempaket die Prozesssicherheit wesentlich, erhöht die Produktivität, senkt Kosten und macht die Lebensdauer der Verschleißteile vorhersehbar.

 

Je nach Robotertyp, Schweißaufgabe und seinen sonstigen Anforderungen kann der Anwender sein Systempaket schnüren. Er hat die Wahl zwischen gas- oder wassergekühlten Systemen; und den entsprechenden Schweißstrombereichen bis zu 320 bzw. 500 Ampere. Die Drahtvorschubeinheiten sind entweder analog oder digital gesteuert. Die Robacta-Brenner stehen aktuell für das Push-System zur Verfügung. Mit der durchgängig konzipierten gesamten Schweißausrüstung von der Stromquelle bis zur Brennerdüse bietet Fronius dem Anwender eine Lösung ohne Schnittstellenprobleme aus einer verantwortlichen Hand.

 

EuroBLECH 2008 - Fronius stellt aus in Halle 13, Stand E76

 

Fronius entwickelt, produziert und vertreibt weltweit Batterieladegeräte, Schweißtechnik und Wechselrichter für Photovoltaik-Anlagen. Die Gruppe verfügt über vier Produktionsstätten in Österreich, Tschechien und der Ukraine, sowie über zwölf Vertriebstöchter in Europa und Amerika. Das Unternehmen beschäftigt weltweit 2.221 Mitarbeiter, davon 1.661 in Österreich.

 

Fronius verweist für 2007 auf folgende Kennzahlen: einen Umsatz von 298,5 Mio. Euro, 88,2 % Exportanteil und 12 internationale Vertriebsgesellschaften weltweit - davon drei neue in Mexiko, Kanada und Italien sowie mehr als 130 internationale Repräsentanten. Die Investitionsquote beträgt 16,8 % und die F&E-Quote 6,8 %. Fronius hält 469 Patente. Ein Drittel der verkauften Produkte sind jünger als drei Jahre.

 

Wegen weiterer Informationen wenden Sie sich bitte an:

Deutschland:

Herrn Jürgen Krenzer, Tel. +49(0)6655/9169421, E-Mail: krenzer.jürgen@fronius.com

Österreich:

Herrn Thomas Hermann, Tel. +43(0)7242/241 3110,

E-Mail: hermann.thomas@fronius.com

Schweiz:

Herrn Rainer Leysinger, Tel. +41(0)44/81799 44, E-Mail: leysinger.rainer@fronius.com

 

 

<< zurück zur Übersicht