
Das Steyrer Werkzeugbau-Unternehmen weba liegt weiterhin auf Erfolgskurs. Das ist die Kernaussage der ersten Zwischenbilanz nach der Übernahme der Standorte Kragujevac und Maribor mit Jänner 2008. „Wir haben uns bewusst gegen eine Low-Cost-Strategie entschieden. Durch die ersten Zahlen aus dem laufenden Geschäftsjahr fühlen wir uns zu 100 Prozent bestätigt", erklärt weba-Geschäftsführer Herbert Danzinger. Trotz Abwanderung einiger Mitbewerber nach Fernost blieb weba seinem Qualitätsanspruch treu und produziert weiterhin an den vier europäischen Standorten in Österreich, Tschechien, Slowenien und Serbien.
Steyr, 28. August 2008. – Dass weba mit Jänner die zwei neuen Firmenstandorte Kragujevac und Maribor übernommen hat, erweist sich für das Unternehmen als goldrichtig. Das bestätigen die ersten Zahlen, die dem oberösterreichischen Werkzeugbauer nach dem ersten Halbjahr 2008 vorliegen. Weba konnte an allen vier Niederlassungen, also auch an den „alten" Produktionsstätten weba Steyr und weba Olomouc/Tschechien, Auftragssteigerungen erzielen. „Im Unterschied zu anderen Mitbewerbern sind unsere Unternehmungen nicht auf Low-cost-Strategie aufgebaut. Den Erfolg führen wir vielmehr auf die laufenden Investitionen in unsere Vertriebskapazitäten sowie ins Qualitätsmanagement zurück", begründet weba-Geschäftsführer Herbert Danzinger den Erfolg.
Entwicklung stimmt optimistisch
Angesichts dieser Entwicklung sind die Verantwortlichen bei weba für das zweite Halbjahr 2008 optimistisch gestimmt. „Ich bin überzeugt, dass wir auch die nächsten Monate erfolgreich bestreiten. Ein Auftragseingang von 35 bis 40 Millionen Euro bis Jahresende ist durchaus realistisch", so Vertriebsleiter Roland Weber.
Höchster Auftragsstand
Der Auftragsstand an allen vier weba-Standorten von 26,3 Millionen Euro liegt nach den ersten sechs Monaten 2008 bereits höher wie die Vergleichsdaten aus dem Vorjahr und markiert damit den Höchstwert in der 26-jährigen Firmengeschichte. Die neu geschaffenen Kapazitäten in Maribor und Kragujevac ermöglichen es, dieser hohen Nachfrage entgegenzukommen. „Insbesondere jene Kunden, die auf schlechte Erfahrungen in Fernost zurückblicken, setzen nun verstärkt auf die bewährte Qualität von weba", freut sich Geschäftsführer Herbert Danzinger.
Vier Spezialisten aus einer Hand
Jeder der vier weba-Standorte ist auf einen Fachbereich spezialisiert. Während weba Steyr für seine Kompetenz in Sachen Höchstfest-Kaltumformung bekannt ist, konzentriert sich weba Olomouc/Tschechien in erster Linie auf die Warmumform-Technologie. Die neue Niederlassung in Maribor/Slowenien ist ein Garant für die Herstellung von Folgeverbundwerkzeugen und Platinschnitten in Perfektion. Kragujevac in Serbien – wie Maribor seit Anfang 2008 Mitglied der weba-Familie – ist der Zerspanungsspezialist und beliefert die anderen weba-Standorte mit Werkzeugen bzw. Werkzeugteilen.
Corporate Data
Die weba Werkzeugbau Betriebs GmbH konzentriert sich auf die Herstellung großer Stanz- und Umformwerkzeuge für höchstfeste und ultrahöchstfeste Strukturteile im Automobilbau. Die Produktion erfolgt in Österreich, Tschechien, Slowenien und Serbien. Eine Exportrate von über 80 Prozent sorgt für expansives Wachstum in den Kernmärkten Deutschland, Frankreich, Tschechien, Spanien, Mexiko und USA. Mit 280 MitarbeiterInnen erwirtschaftete weba im Jahr 2007 einen Umsatz von 23 Mio. Euro. Im Jahr 2006 erfolgte der Einstieg der Greiner Tool.Tec GmbH, die mittlerweile 79 Prozent der Unternehmensanteile an weba hält. Greiner Tool.Tec ist Weltmarktführer bei Werkzeugen, Maschinen und Anlagen im Bereich der Profilextrusion. Der Unternehmensverband fasst mit seinen Unternehmenseinheiten Greiner Extrusion, GPN Greiner Production Network, Gruber Group, weba, GCC Greiner Competence Center und Vendor Finance 21 Firmen an 16 Standorten in 8 verschiedenen Ländern zusammen.
Weitere Informationen unter: http://www.weba.at/
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