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News-Archiv 2008

Teilnehmer automotive.2008

v.l.n.r.: DI (FH) Peter Martin (KTM Sportcar), KommR Mag. Dr. Anton Helbich-Poschacher (WKOÖ), Dr. Dirk Uffelmann (AMAG rolling), Wirtschafts-Landesrat KommR Viktor Sigl, CR Roland Brunhofer (ORF OÖ), DI (FH) Thomas Eder


Bei der Zulieferkonferenz automotive.2008 nutzte Wirtschafts-Landesrat Viktor Sigl die Gelegenheit, den Audi S5 zu testen.

CR Roland Brunhofer (ORF OÖ), der Moderator der automotive.2008 auf dem Segway, einem computergesteuerten Hightech-Roller.

Referent Sigi Mayer, bekannt als exzentrischer Querdenker in der Werbebranche, forderte die Teilnehmer der automotive.2008 auf, auch in Automobilunternehmen ungewöhnliche neue Wege in der Werbung einzuschlagen.


Schon am ersten Tag der zweitägigen Zulieferkonferenz des Automobil-Clusters, am 4. Juni, gab es die ersten Highlights mit der Betriebsbesichtigung bei BRP Rotax in Gunskirchen und der Abendveranstaltung „Die Welt des Riechens“ in Steyrermühl. Fachvorträge, Netzwerken und die neuesten Technologien in einer Exponatenausstellung boten am 5. Juni ein umfangreiches Programm für die Teilnehmer aus der Automobilbranche.


 
Insgesamt fanden sich mehr als 150 Besucher aus der Branche auf der automotive.2008 in Steyrermühl zum Netzwerken und zum Informationsaustausch ein. Univ. Prof. DDr. Hanns Hatt unterhielt in seinem interessanten Vortrag über den Geruchssinn die Teilnehmer mit erstaunlichen Details. Der Einfluss von Gerüchen auf unser
(Kauf-) Verhalten und Denken, ja sogar auf unsere Träume und den Weiterbestand der menschlichen Spezies ist unumstritten. Das macht sich die Industrie – auch im Autobereich - immer mehr zu Nutze. So ist der Duft in neuen Autos etwa nicht zufällig, sondern eine extra kreierte Duftnote.

 

Informativ. Interaktiv. Positiv. Aktiv.
Der zweite Tag der Konferenz stand ganz im Zeichen der Information und des Austausches. Bereits in der Begrüßung strichen Wirtschafts-Landesrat Sigl und Dr. Helbich-Poschacher von der Sparte Industrie der WKOÖ die bedeutende Rolle des Netzwerkens, der Kooperationen und der Bereitstellung von guten Ausbildungswegen hervor. In den folgenden Fachvorträgen informierten Experten vom KTM, der AMAG rolling GmbH, Audi und MTU über die Bereiche Vision und Verwirklichung, Anwendung von neuen Werkstoffen, virtuelle Entwicklung und Kaizen.

 

Neu war der Einsatz eines interaktiven Abstimmungssystems, das den Teilnehmern die Möglichkeit bot, ihre Meinung im Spektrum der abgegebenen Antworten zu definieren. Für die Teilnehmer wichtige Fragen waren:

 

Ist es notwendig, Technologieführer zu sein, um am globalen Markt erfolgreich zu sein?
Knapp 80 Prozent stimmten zu, dass es ohne den Anspruch, technologische Maßstäbe zu setzen kaum möglich ist, sich länger zu behaupten.

 

Wie lange wird im Jahr 2015 ein vollständiger Entwicklungszyklus eines Serienautos dauern?
Zu dieser Frage gab es geteilte Meinungen: 50 Prozent sagten, dass es bis 2015 unter 10 Monaten möglich sei. Referent DI Dr. Bernd Mlekusch, Leiter der Simulation Karosserie bei Audi, hielt dies aber für eine Utopie – seiner Meinung nach seien dafür mindestens eineinhalb Jahre nötig - und war sogar bereit, seinen nagelneuen Audi S5 darauf zu verwetten.

 

Spinnen erlaubt – auch in der Automobilbranche
Der Funfaktor auf der automotive.2008 war ebenfalls hoch. „Spinnen erlaubt“ forderte Sigi Mayer, Werbefachmann und exzentrischer Querdenker, in seinem Vortrag auch die Automobilerzeuger auf. Die Teilnehmer hatten in der Pause Gelegenheit einen mit einer Litium-Ionen-Batterie betriebenen Motorroller zu fahren oder auf Segways (computergestützte Personentransporter) ums Gelände der Alten Papierfabrik in Steyrermühl zu schweben.

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