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News-Archiv 2008



LKW Frontendteil mit 30 Einstanzmuttern, verarbeitet in einem Hub.



02.04.2008

Arnold & Shinjo Einstanzmuttern in PKW und LKW

Im Stanz- bzw. Presswerk kommen die klassischen Vorteile von Einstanzmuttern und Einpressschrauben zur Geltung. Integriert in den Herstellungsprozess der Blechteile erfolgt die Verarbeitung der Verbindungselemente und man erhält das fertigfallende Bauteil ohne dass eine zusätzliche Bearbeitungsstation notwendig ist.

 

Durch diese Einsparung weiterer Arbeitsgänge werden die Prozesskosten bis zu 30% reduziert. Die werkzeuggebundene Verarbeitung garantiert die Einhaltung der Lagetoleranzen der Verbindungselemente. MAN, einer der führenden LKW-Hersteller, setzt deshalb insbesondere bei Großteilen auf den Einsatz von Arnold & Shinjo Einstanzmuttern. Jede Fahrerkabine der schweren und mittleren Baureihe enthält eine Vielzahl von Einstanzmuttern.

 


Die massgeschneiderte Werkzeug- und Zuführtechnik ermöglicht es, dass z.B. die erforderlichen30 Einstanzmuttern je Frontend-Teil einer Fahrerkabine, in einem Hub
eingestanzt werden können! Hierbei erfolgt die Zuführung der Einstanzmuttern über zwei Fördergeräte mit je zwei Zuführschläuchen. Dies bedeutet, dass für die Verarbeitung von 30 Einstanzmuttern lediglich vier Zuführschläuche in die Presse geführt werden müssen. Ermöglicht wird dies durch die innovative Arnold & Shinjo Multiverteilertechnik, die die Einstanzmuttern im Werkzeug auf die einzelnen Stanzköpfe verteilt. Durch deses System wird eine eutliche Reduzierung der Schnittstellen zum Werkzeug erzielt und somit Rüstzeiten minimiert.

 

Als Konsequenz dieser wirtschaftlichen und prozesssicheren Lösung, wird MAN bei der LKW Fertigung zukünftig weitere Teile mit Arnold & Shinjo Einstanzmuttern bestücken. BMW verwendet bei seinen neuen Modellen verstärkt Verbindungselemente von Arnold & Shinjo.

 


Als Beispiel sei hier genannt das Bauteil „Verstärkung Heckklappe“ im BMW 3er Modell. Direkt im Presswerk werden zwei Einstanzmuttern in das Blechteil verarbeitet. Die Mutternzuführung erfolgt über eine „Power Feeder“ Einheit. Dieses Gerät wurde vorausschauend bereits so ausgelegt, dass für zukünftige Anwendungsfälle bis zu 6 Zuführbahnen zur Verfügung stehen. Auch das neue BMW 3er Touring Modell enthält Arnold & Shinjo Einstanzmuttern. Entscheidungskriterien der OEMs für das Arnold & Shinjo Verarbeitungssystem und -Verbindungselemente sind insbesondere:

 

  • Kompakte Modulbauweise
  • Standardisierte
  • Komponenten
  • Hohe Prozesssicherheit,
  • Prozessüberwachung
  • Optimale Abstimmung der Systemkomponenten

  • Ein Ansprechpartner von der Planung bis zur Serienbelieferung derVerbindungselemente

  • Innovative Technik und hohes Entwicklungspotenzial

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