
Eröffnungsfeier in China
„Wir konnten den neuen Produktionsstandort in China schon nach einer kurzen Projektumsetzungsphase in Betrieb nehmen – den bisher insgesamt vierten weltweit. Dabei war es uns ein Grundanliegen, die Produktions- und Unternehmensstandards auch in China dem höchsten, internationalen Niveau anzupassen: Unsere neue Produktion steht für herausragende Qualität, partnerschaftliche Zusammenarbeit und wettbewerbsfähige Preise“, so Pollmann International Senior Managing Director Robert Pollmann.
Mit rund 100 Gästen wurde der neue Unternehmensstandort China (Bau-Projektleitung Christian Zwettler) feierlich eröffnet. Darunter waren u.a. Persönlichkeiten wie Wang Gouzhen, Vize-Bürgermeister von Kunshan, Birgit Murr, Handelsdeligierte der österreichischen Wirtschaft in Shanghai sowie Shen Feng, Parteisekretär des Kunshaner Stadtteils Zhangpu.
Bereits 2004 wurde das Vorhaben „Pollmann China“ mit einer Feasibility-Study begonnen. Aktuelle und potentielle Kunden verfügen bereits über Produktionsstätten in Asien und begrüßen diesen Schritt von Pollmann. Von der Regierung vorgegebene lokale Beschaffungsquoten, hohe Importzölle, Transportkosten und -zeiten erfordern Zulieferleistungen vom lokalen Markt. „Der künftige Pollmann-Standort in China wird auch zum Unternehmenswachstum in den Standorten Österreich, USA und Tschechien beitragen“, so Christian Kropf, Managing Director von Pollmann Mechatronics.
Standort China – Umweltbewusstsein durch Wärmerückgewinnung
Der neue Pollmann Standort in China umfasst ein 4.000m² großes Produktionsareal und daran angeschlossen ein 1.200m² großes Bürogebäude. Die ökologische Verantwortung für die Erhaltung einer intakten Umwelt liegt Pollmann besonders am Herzen, daher wurde in China ein umweltschonendes und energiesparendesWärmerückgewinnungssystem installiert. Das komplette Gebäude ist optimal isoliert, wodurch Wärme- und Kälteverluste minimiert werden können. Der Produktionsprozess benötigt unterschiedliche Wärme- und Kältegrade. Pollmann nützt die Abwärme des Kühlkreises im Winter zur Beheizung des Gebäudes, im Sommer zur Aufheizung der Außenluft nach der Entfeuchtung. Dabei können rund 40.000 Liter Heizöl pro Jahr eingespart werden. Für den Werkzeugkühlkreis wird ein spezielles Freikühlsystem eingesetzt, das es erlaubt, ohne Kältemaschinen zu arbeiten. Das führt zu einer elektrischen Energieeinsparung von rund 450.000 kWh pro Jahr.
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